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Qualifizierte Versorgung in evangelischen Krankenhäusern überzeugt

Qualifizierte Versorgung in evangelischen Krankenhäusern überzeugt (DEKV).

Für Patientinnen und Patienten sind bei der Wahl eines Krankenhauses selbst recherchierte Informationen fast ebenso wichtig wie die sachliche Empfehlung des behandelnden Arztes. Die aktuelle Studie Deutschlands beste Krankenhäuser des...

Für Patientinnen und Patienten sind bei der Wahl eines Krankenhauses selbst recherchierte Informationen fast ebenso wichtig wie die sachliche Empfehlung des behandelnden Arztes. Die aktuelle Studie Deutschlands beste Krankenhäuser des F.A.Z.-Instituts verbindet sachliche und subjektive Bewertungen. Wir sind sehr stolz, dass unter den
551 besten Krankenhäusern Deutschlands 51 evangelische Krankenhäuser sind. Das sind 25 Prozent unserer 201 Häuser. Dabei
zeigt sich auch, dass nicht Größe allein die Qualität eines Krankenhauses
bestimmt: Entscheidende Faktoren sind neben Qualität und Quantität die
individuelle Fürsorge und Zuwendung. Sowohl bei den kleineren Häusern mit 50
bis 150 Betten sind mit der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau und der
Oberlinklinik – Orthopädische Fachklinik Potsdam Mitglieder des DEKV vertreten
als auch bei den größeren Krankenhäusern mit über 500 Betten, wie dem
Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf und dem Evangelischen Krankenhaus
Mülheim an der Ruhr“, betont Christoph Radbruch, Vorstandsvorsitzender des
Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV).

Umfassende Bewertung auf sachlicher und emotionaler Basis
In die Bewertung der Krankenhäuser sind Wahrnehmungen von Patienten
eingeflossen, die Angaben zur Gesamtzufriedenheit/Weiterempfehlung, zur
medizinischen Versorgung durch Ärzte und Pflegende, zu Organisation und Service
sowie zu sonstigen Kriterien wie Qualität der Beratung, Ausstattung und
Gestaltung gemacht haben. Erhoben wurden diese Daten unter anderem aus den
nachfolgenden Quellen: Zum einen flossen die knapp 500.000 beantworteten
Fragebögen pro Jahr aus der Weißen Liste ein, bei der Mitglieder der AOKen, der
BARMER und der Kaufmännischen Krankenkassen Krankenhäuser bewerten. Zum anderen
steuerte Klinikbewertungen.de anonymisierte Benotungen bei. Dabei wurden nur
Krankenhäuser berücksichtigt, für die im Februar 2020 mindestens 20 Einträge
vorlagen.

Sachliche Kriterien brachten die Qualitätsberichte der Krankenhäuser ein, die
über den Gemeinsamen Bundesauschuss abrufbar sind. Die Daten zum Jahr 2018
informieren unter anderem über die durchschnittliche Zahl der (Fach-)Ärzte je
stationärem Patient, die durchschnittliche Anzahl an Pflegenden pro Bett sowie
über Services, Barrierefreiheit und nicht-medizinische Leistungen. Auch die
Kontrollmechanismen der Krankenhäuser, wie beispielsweise Qualitäts- und
Hygienemanagement, flossen in die Bewertungen ein. Insgesamt lagen ausreichend
Daten für 1.583 Krankenhäuser vor. Diese wurden nach Bettenanzahl in sechs
Größenkategorien eingeteilt. Hinzu kamen Universitätskliniken und
Rehabilitationszentren. Innerhalb der jeweiligen Kategorie wurden diejenigen
Krankenhäuser in die Rangliste der Besten Krankenhäuser Deutschlands
aufgenommen, die mindestens 75 von 100 möglichen Punkten erhielten. „Unser Ziel
ist es, Patientinnen und Patienten in evangelischen Krankenhäusern qualifiziert
und zuwendungsorientiert zu behandeln. Dabei stellen unsere ärztlichen und
pflegenden Mitarbeitenden den Patienten als Mensch in den Mittelpunkt. Die
vorliegende Auswertung zeigt uns, dass dieses Konzept bei den Patientinnen und
Patienten sowie ihren Ärztinnen und Ärzten ankommt“, betont Radbruch.

Quelle: DEKV, 29.05.2020

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erschienen am Freitag, 29.05.2020
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