Notfallreform und Patientensteuerung mydrg.de

Die Notfallstrukturen werden für eine verbesserte Patientensteuerung umgebaut





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Abschaffung der Hybrid-DRGs bis 2028

Hybrid-DRG-Abschaffung lässt zentrale Abrechnungsfragen für 2027 offen (Kaysers Consilium, PDF, 144 kB).


Die diakutierten Änderungsanträge lassen für 2027 zentrale Fragen offen. Welche EBM-Position zu welcher Hybrid-Leistung gehört, werde nicht geregelt, ebenso bleibt der Terminus "ohne Übernachtung" undefiniert. Kliniken hätten damit einen Anreiz, Patienten über Nacht aufzunehmen, und müssten mit Prüfungen auf primäre Fehlbelegung rechnen. Es scheint angeraten, laufende Projekte mit hohem Hybrid-Anteil vor weiteren Investitionen mit EBM-Preisen und der Sachkostenregel 2027 durchzurechnen.

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Hybrid-DRG-Ende ist eine Vollbremsung

Klinikverbund Hessen zu den Auswirkungen der vorliegenden Änderungsanträge zum Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung (Pressemeldung).


Der Geschäftsführer des Klinikverbundes begrüßt den Rechnungszuschlag und die Begrenzung der Kassenverwaltungskosten. Die neue Prüfquotenklasse hält er für wenig hilfreich, die Absenkung der Hybrid-DRG auf EBM-Niveau für überhastet.

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DKG zur Misstrauensbürokratie

MD-Prüfungen verursachen Millionenkosten für Kliniken (DKG).


Eine DKI-Blitzumfrage beziffert den Bürokratieaufwand der Prüfungen auf 245 Millionen Euro im Jahr. 98 Prozent der Kliniken erwarten 2027 mehr Prüfungen. Allein 4000 Klinikbeschäftigte sind laut Umfrage ausschließlich mit der Bearbeitung der MD-Prüfungen befasst. Mehr als die Hälfte der Häuser hat im laufenden Jahr zusätzliches Personal eingestellt. Grund sind die im GKV-Spargesetz erhöhten Prüfquoten.

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AKG nimmt Stellung zu BStabG-Änderungsanträgen

AKG-Stellungnahme zu den Änderungsanträgen zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) (Allianz KOmmunaler Großkrankenhäuser).


AKG-Kliniken lehnen Rechnungszuschlag ab und begrüßen das Ende der Hybrid-DRG. Die AKG-Kliniken nehmen zur Anhörung im Gesundheitsausschuss am 7. Oktober 2026 Stellung. Sie wollen die zugesagten Mittel in höhere Notfallstufenzuschläge lenken, statt einen Zuschlag je Fall zu zahlen.

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Hybrid-DRG sollen 2028 enden

Hybrid-DRG sollen ab 2028 abgeschafft werden - Änderungsantrag (Deutsches Ärzteblatt, PDF, 695 kB).


Ein Änderungsantrag zum Notfallreformgesetz sieht das Ende der sektorengleichen Vergütung nach § 115 f SGB V vor. Für 2027 soll eine Übergangsregelung gelten, die Leistungen ohne Übernachtung nach dem EBM vergütet.

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Föhr kritisiert Pläne für Inselklinik ohne Notaufnahme

Was könnte die Krankenhausreform für die Inselklinik auf Föhr bedeuten? (NDR).


Das Schleswig-Holsteinische Gesundheitsministerium plant, die Inselklinik in Wyk auf der Insel Föhr von einem Grundversorger zur sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtung umzubauen. Das Amt Föhr-Amrum warnt vor dem Wegfall der klassischen Notaufnahme und der Wochenendpräsenz von Ärzten.

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Baden-Württemberg macht seine Krankenhäuser fit für den Krisenfall

Baden-Württemberg: 5,2 Millionen Euro für krisenfeste Krankenhäuser (Pressenachricht).


Das Land Baden-Württemberg unterstützt Stadt- und Landkreise beim praktischen Erproben ihrer Krankenhausalarm- und Einsatzpläne. Bereitgestellt werden insgesamt rund 5,2 Millionen Euro. Geübt werden sollen unter anderem Massenanfall von Verletzten, IT-Ausfall, Stromausfall und Hitzewelle.

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Bundesgesundheitsminister stellt politische Ziele vor

Neuer Bundesgesundheitsminister erläutert seine Vorhabenplanung (Bundestag).


Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) hat sich erstmals im Gesundheitsausschuss den Fragen der Abgeordneten gestellt und dabei mehrere Gesetzesvorhaben präsentiert, die sich an der Vorhabenplanung seiner Amtsvorgängerin Nina Warken orientieren.

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DGINA-Blitzumfrage: Fast jede zweite Notaufnahme meldet Overcrowding

Ergebnisse der 3. DGINA Blitzumfrage zur Belastungssituation der Notaufnahmen (DGINA, PDF, 205 kB).


Die dritte Blitzumfrage der Deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) zeigt für den Stichtag 2. Juni 2026 eine erhebliche Überlastung der zentralen Notaufnahmen in Deutschland.

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Minister koppelt versprochene Klinik-Finanzhilfen an die Notfallreform

Linnemann: Finanzhilfen für die Kliniken kommen mit der Notfallreform (Deutsches Ärzteblatt).


Die Protokollnotiz zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz sieht ab 2027 zusätzliche 100 Millionen Euro für die besondere Vorhaltung der Universitätskliniken sowie weitere 450 Millionen Euro über einen erhöhten Rechnungszuschlag für nicht davon profitierende Häuser vor.

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BCMS im Krankenhaus: Mehr als ein Notfallhandbuch

Business Continuity Management System (BCMS) im Krankenhaus: Handlungsfähigkeit in Krisensituationen sichern (Solidaris).


Betriebsunterbrechungen durch IT-Ausfall, Stromausfall, fehlende Dienstleister oder Personalmangel sind im Krankenhaus unmittelbar sicherheitskritisch. Ein wirksames BCMS betrachtet die gesamte Organisation, nicht nur die IT.

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Saarland: Am Krankenhaus Kohlhof beginnt der Umbau zur Fachklinik

Das Marienhaus-Klinikum in Neunkirchen-Kohlhof zieht sich aus der allgemeinen Notfallversorgung zurück (Sol.de).


In der kommenden Woche beginnt am Marienhaus Klinikum Neunkirchen der nächste konkrete Schritt der Transformation zur Fachklinik. Künftig werden dort nur noch Kinder, Jugendliche und Frauen im Notfall behandelt.

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Bundesgesundheitsminister: Drei Basisziele und eine Haushaltsdebatte

Linnemann zeigt Leitplanken für Entscheidungen in der Gesundheitspolitik auf (Deutsches Ärzteblatt).


Der neue Bundesgesundheitsminister Linnemann nannte in seiner ersten Rede als Minister drei Schwerpunkte für seine Amtszeit: Er will erstens die Notfallversorgung über die Reform verlässlicher gestalten. Zweitens strebt er eine solide Finanzierung mit sinkenden Beitragssätzen an. Drittens kündigte er für die Pflegereform einen Fokus auf Doppelstrukturen, Fehlanreize und Ineffizienzen an. Zum Digitalgesetz GEDIG stellte er Beratungen im Oktober in Aussicht.

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Ìle-de-France: Betreuungsbedingungen in Psychiatrien mit Grundrechten unvereinbar

Psychiatrische Notaufnahmen: Schwere Missstände in Kliniken der Region Paris (Euronews).


Ein am Donnerstag veröffentlichter Bericht des Contrôleur général des lieux de privation de liberté (CGLPL), einer von Dominique Simonnot geleiteten Aufsichtsbehörde, prangert gravierende Missstände in der psychiatrischen Notfallversorgung mehrerer Krankenhäuser der Île-de-France an.

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Universitätsklinika: Stellungnahme zur Reform der Notfallversorgung

Universitätsklinika begrüßen Reformvorhaben zur Notfallversorgung - Integrierte Notfallzentren vorrangig an großen Krankenhausstandorten etablieren (Medienmeldung).


Der Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) fordert, Integrierte Notfallzentren (INZ) in erster Linie an Krankenhäusern der erweiterten und umfassenden Notfallversorgung nach G-BA-Stufe 2 und 3 vorzusehen, da diese Häuser über größere und spezialisiertere Notfallkapazitäten, umfangreiche Fachabteilungen sowie diagnostische und intensivmedizinische Möglichkeiten verfügten.

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Vietnamesisches Krankenhaus schafft 10.000 Patientenkontakte an einem Tag

Cho Ray Krankenhaus in Ho Chi Minh Stadt: 10.000 Patienten an einem einzigen Tag (Vietnam).


Das Cho-Ray-Krankenhaus in Vietnam hat nach eigenen Angaben vom 8. September einen Rekord aufgestellt: An einem einzigen Tag suchten 10.000 Patienten das Krankenhaus zur ambulanten Untersuchung und Behandlung auf – der höchste jemals erreichte Wert.

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DKG-Chef fordert auskömmlich finanzierte Integrierte Notfallzentren

DKG zur Anhörung im Gesundheitsausschuss: Chance zur Reform der Notfallversorgung nicht verpassen (Deutsche Krankenhausgesellschaft).


Zur öffentlichen Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags zur Reform der Notfallversorgung am Mittwoch, 9. September, hat sich DKG-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerald Gaß geäußert. Er sieht in der Reform die Chance, die Notfallversorgung spürbar zu verbessern, die überlasteten Notaufnahmen der Krankenhäuser zu entlasten und die Beiträge zu stabilisieren.

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G-BA-Stellungnahme zum Entwurf des NotfallG

Stellungnahme der unparteiischen Mitglieder des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zum Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Gesetz zur Reform der Notfallversorgung (Gemeinsamer Bundesausschuss, PDF, 447 kB).


Die unparteiischen Mitglieder des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) haben Stellung zum Gesetzentwurf für ein Gesetz zur Reform der Notfallversorgung genommen. Sie begrüßen die Reformziele grundsätzlich, also die bessere Vernetzung der Versorgungsbereiche, die Steuerung der Hilfesuchenden in die richtige Versorgungsebene und eine wirtschaftlichere Notfallversorgung.

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Frustrane Reanimation im Schockraum bleibt ambulante Notfallleistung

Schockraum III: Praxisferne Entscheidung des Bundessozialgerichts (Quaas & Partner).


Das BSG entschied, dass fortgeführte Reanimationen und Notfallleistungen selbst im Schockraum oder auf der Intensivstation mit Versterben des Patienten noch keine vollstationäre Krankenhausbehandlung begründen, sondern lediglich als ambulante Notfallbehandlung mit der Notfallpauschale abgerechnet werden können.

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Konsequente Patienten-Steuerung in richtige Versorgungsebene nötig

BARMER-Analyse zur Notfallversorgung im Jahr 2040: Ohne Patientensteuerung keine Entlastung (Barmer).


Ohne verbesserte Patientensteuerung könnte die Zahl ambulanter Notfallbehandlungen in Krankenhäusern bis 2040 von 13 Millionen auf 15,7 Millionen steigen, ein Zuwachs um rund 21 Prozent gegenüber 2024. Rettungsdiensteinsätze mit Patiententransport könnten um knapp 13 Prozent zunehmen, von 6,86 auf 7,74 Millionen. Das geht aus einer Analyse des BARMER Instituts für Gesundheitssystemforschung (bifg) hervor.

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Schongauer süV bekommt Jahres-Pauschale von 7,3 Millionen Euro

Aus dem Krankenhaus Schongau wurde eine der ersten Sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen (SüV) (Merkur).


Ab Januar zahlen die Krankenkassen dem Schongauer Gesundheitszentrum SOGesund eine Pauschale von rund 7,3 Millionen Euro pro Jahr. Die vereinbarte Vorhaltepauschale bringt Planungssicherheit, ersetzt aber Fallpauschalen und Pflegekostenerstattung, sodass die schwarze Null trotzdem außer Reichweite bleibt.

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Neue Notaufnahme am Klinikum Forchheim

Das Klinikum Forchheim hat seine neue und erweiterete zentrale Notaufnahme eröffnet (Radio Galaxy).


Am Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz wurde die neue zentrale Notaufnahme im modernen Erweiterungsgebäude bezogen. Mit 14 Behandlungsräumen und direkter Anbindung an Intensivstation und Herzkatheterlabor soll die Versorgung zeitkritischer Notfälle schneller werden.

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Regiokliniken an sieben Standorten in RLP

Bundesweite Krankenhausreform wird konkret: Sieben Kliniken werden zu Regiokliniken in Rheinland-Pfalz (SWR).


Gesundheitsminister Hoch verkleinert erste Klinikstandorte in Rheinland-Pfalz und macht Ernst mit der bundesweiten Krankenhausreform.

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Diako Bremen: Transformation des Standortes hänge von der Landesfinanzierung ab

Das Diakoniekrankenhaus Bremen investiert 60 Millionen Euro – Fördermittel nötig (Kreiszeitung).


Das freigemeinnützige Diako-Krankenhaus in Bremen plant einen viergeschossigen Neubau mit sektorübergreifendem Notfallzentrum. Ohne Förderung durch das Land Bremen werde die Investition verschoben.