Beiträge von Gefäßchirurg

    Guten Tag!

    Meines Erachtens kann dann keine thorako-abdominelle Prothese kodiert werden. In dem Fall wurde doch wahrscheinlich der verschlossene Tr. Coeliacus ausgenutzt, um eine längere Landungszone zu haben.

    Guten Tag!


    Aber o.g. Zahnarzt bewertet auch die Indikation zur Behandlung auf einer Stroke-Unit. Das hat ja eher keinen sozialmedizinischen Charakter.

    Ich kann ja durchaus damit leben, wenn Gutachten durch fachfremde Ärzte erfolgen. Ich bearbeite als Gefäßchirurg ja auch internistische Fälle. Ich habe aber auch Humanmedizin studiert und durch die jahrelange Tätigkeit in der Klinik auch immer wieder Einblicke in die anderen Fächer. Beides hat ein Zahnarzt nicht!

    Guten Tag!


    In letzter Zeit sehe ich gehäuft MDK-Gutachten, bei denen der Gutachter ein Zahnarzt ist. Es handelt sich um u.a. um Fälle aus der Visceralchirurgie und Neurologie. Bei keinem dieser Fälle besteht ein Zusammenhang mit Erkrankungen aus den zahnärztlichen Bereich.

    Ist das rechtlich gesehen in Ordnung?

    Hallo Dr. Wagner!


    Genau deswegen finde ich die Kombination einer Sepsis mit einem chirurgisch behandelbaren Fokus so schwierig.

    Bei einer Pneumonie mit Sepsis mag es noch einfach sein. Aber z.B. die perforierte Sigmadivertikulitis mit Sepsis? Da wird's schon schwieriger.

    Guten Tag!


    Der Patient hat aufgrund eines verschleppten Glutealabszesses eine schwere nekrotisierende Fasciitis gluteal und am Ober- und Unterschenkel entwickelt. Bereits bei Aufnahme liegt ein schweres septisches Krankheitsbild vor. Sepsiskriterien sind erfüllt. Patient wird auf die ITS aufgenommen, intubiert und nach kurzer Zeit operiert. Es wird eine ausgedehnte Resektion von Haut, Fascie und Muskulatur durchgeführt. Postoperativ dramatische Verschlechterung. Bei einer second-lock-OP rasantes Fortschreiten der nekrotisierenden Fasciitis mit ausgedehnter Nachresektion. Patient verstirbt wenige Stunden später.

    HD Sepsis oder nekrotisierende Faasciitis?

    Guten Abend!

    Bei dem Patienten wurde 2018 ein E-Coli 3MRGN nachgewiesen(Blutkultur). 2019 stationär wegen Wirbelfraktur. Keine Screeningabstriche auf MRGN gemacht. Bei MRGN gilt bei uns der Grundsatz: einmal MRGN, immer MRGN. Daher wurde der Patient trotz fehlenden aktuellen MRGN-Nachweis isoliert und eine Komplexbehandlung MRE durchgeführt.


    Darf trotz fehlenden aktuellem Nachweis von MRGN der damals nachgewiesene Keim und die Komplexbehandlung kodiert werden?

    Guten Tag!


    Ist die Seit-zu-Seit-Anastomose zwischen der A. subcavia und der A. carotis communis in Vorbereitung auf eine thorakale Stentprothese bei penetrierendem Aortenulkus als Subclaviatransposition 5-396.40 oder als Shunt 5-393.02 zu kodieren. Normalerweise wird eine Subclaviatransposition ja nach Durchtrennung der Subclavia als End-zu-Seit-Anastomose angelegt.