Beiträge von Stephan

    Hallo RoKu,


    diese Konstellation hatte wir auch schon und ich denke: ja, das geht.

    Wenn die Fristen nicht überschritten sind, kann der Kostenträger 5% der Fälle mit Schlussrechnung aus dem 4. Quartal 2020 durch den MD prüfen lassen.


    Gruß und frohe Pfingstfeiertage,

    S. Stephan

    Hallo,


    in der Ergänzungsvereinbarung zur Übergangsvereinbarung haben sich die DKG und der GKV-SV auf entsprechende Anpassungen der PfüfvV geeinigt, diese ist zum 01.04.2020 in Kraft getreten.

    Hier heißt es:

    2. Stornierung von Prüfungen durch die Krankenkasse

    Durch das COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz vom 27.03.2020 wird die quartalsbezogene Prüfquote im Jahr 2020 gemäß § 275c Abs. 2 Satz 1 SGB V von 12,5 Prozent auf 5 Prozent reduziert. Da ausweislich der Gesetzesbegründung zum COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz die reduzierte Prüfquote bereits für das erste Quartal 2020 gilt, sieht die Ergänzungsvereinbarung die Realisierung der nachträglichen Reduzierung der Prüfquote für das erste Quartal 2020 durch die Krankenkassen bis spätestens zum 31.05.2020 gegenüber den Krankenhäusern vor (Artikel 4 der Ergänzungsvereinbarung). Die Auswahl der zu stornierenden Fälle obliegt dabei weder dem Krankenhaus noch dem MDK, sondern allein der Krankenkasse als „Herrin des Prüfverfahrens“.

    Die Vereinbarungspartner stimmen darin überein zu empfehlen, dass unter Berücksichtigung der bereits entstandenen Aufwände vorrangig diejenigen Prüfverfahren von den Krankenkassen storniert werden sollten, in denen nicht schon eine Vor-Ort-Prüfung stattgefunden hat oder im Rahmen einer Prüfung nach Aktenlage bereits Unterlagen durch das Krankenhaus an den MDK übermittelt wurden.

    3. Keine Aufwandspauschale bei Stornierung von Prüfverfahren

    Zwischen den Vereinbarungspartnern besteht Einigkeit, dass bei der nachträglichen Reduzierung der Prüfquote aufgrund des COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetzes § 275c Abs. 1 Satz 2 SGB V auf stornierte Prüfverfahren keine Anwendung findet. Für diese Prüfverfahren fallen somit keine Aufwandspauschalen an. Die stornierte Prüfung ist zu behandeln, als ob sie nicht eingeleitet wurde.



    Bei denen von Ihnen mitgeteilten Daten, Rechnung 2020 erstellt, Prüfanzeige im März und jetzt im Mai wird der Prüfauftrag zurückgezogen, handelt es sich vermutlich um die Umsetzung dieser Vereinbarung. Ich würde mal mit der Kasse reden.


    Gruß

    S. Stephan

    Hallo,


    wird die Mindestverweildauer von 24 Stunden nicht erreicht, sind die Leistungen mit der DRG der Mutter abgegolten, dies gilt auch bei Beatmungen. Ziel war hier, wenn ich mich recht erinnere, einen finanziellen Anreiz für eine möglichst frühe Verlegung zu schaffen.


    Gruß

    S. Stephan

    Hallo Cyre,

    einfach mal "googlen", dann finden Sie mehrere kurze Zusammenfassungen.


    Die Studie hat zwar gezeigt, dass sich bei Pat. mit kryptogenem Schlaganfall / TIA mit Hilfe des Ereignisrekorders häufiger intermittierende Episoden von Vorhofflimmern erkennen lassen als ohne den Rekorder, ob die Patienten aber in Bezug auf harte Endpunkte, Überleben, Re-Apoplex etc. davon profitieren, wurde hier nicht untersucht.

    Es gibt eine neue S1-AWMF-Leitline für Diagnostik und Therapie der Synkopen in der Neurologie, hier wird der Einsatz von ILR an mehreren Stellen empfohlen, der Evidenzgrad ist aber gering.


    Gruß

    S. Stephan

    Hallo,

    ich habe hier noch einmal eine Nachfrage: ist es richtig, wie einige Krankenkassen behaupten, dass sich die Prüfquote von 5% nur auf Fälle bezieht, die im Jahr 2020 abgerechnet wurden? Bei Rechnungsstellung 2019 und MD-Prüfanzeige 2020 werden diese Prüfanzeigen nicht zur Berechnung der Quote herangezogen?

    Ich habe hier gerade den Überblick verloren,

    vielen Dank,

    Gruß

    S. Stephan

    Hallo Herr Sommerhäuser,

    dann habe ich die Eingangsfrage nicht richtig verstanden.

    Falsch positiv heißt für mich, der Test ist positiv, der Patient hat aber keine Infektion (die Häufigkeit falsch positiver Ergebnisse bei SARS-Cov-2 PCR dürfte aber nicht sehr hoch sein).

    U07.2! bedeutet für mich Testergebnis negativ, keine Infektion.


    Gruß

    S. Stephan

    Hallo Herr Sommerhäuser,


    ich bin mit den aktuellen DIMDI-Kodierinformationen nicht ganz glücklich.

    Neben der Abbildung des Einzelfalls möchte ich später anhand der Diagnosen für unsere Häuser auswerten können, wie viele Patienten mit COVID (Verdacht auf, nachgewiesen oder nicht nachgewiesen) stationär behandelt wurden. Deshalb plädiere ich für eine Zuordnung des Codes U07.2! zu einem entsprechenden Primärkode.

    Das könnte wie folgt aussehen:


    U07.1! COVID-19 Nachweis positiv


    diesen Sekundärkode an die Manifestation (Pneumonie J12.8 oder Bronchitis etc.) anhängen


    bei asymptomatischen Patienten kodieren Sie


    ND Z22.8 Keimträger sonstiger Infektionserkrankungen + U07.1!


    U07.2! COVID-19 nicht nachgewiesen


    diesen Sekundärkode an den Erkrankungskode (Bronchitis, bakt. Pneumonie etc.) anhängen



    bei asymptomatischen Patienten kodieren Sie


    ND Z20.8 Kontakt mit und Exposition gegenüber sonstigen übertragbaren Krankheiten
    ND Z29.0 Isolierung als prophylaktische Maßnahme

    ND Z11 Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf infektiöse und parasitäre Erkrankungen (wenn die Untersuchung aufgrund der aktuellen Erlasslage durchgeführt wurde, um den Patienten z. B. in ein Pflegeheim verlegen zu können)

    + U07.2!


    Gruß und frohe Ostern


    S. Stephan


    Hallo,

    ich würde mich hier auf DKR P005 beziehen:


    2.2 wenn Verfahren Mengenangaben (z.B. Bluttransfusionen) oder Zeitangaben im Kode enthalten (s.a. nicht abschließende Liste in Tabelle 2)

    Bestimmte Prozeduren des OPS, insbesondere aus Kapitel 6 und 8, werden auf der Basis von Größe, Zeit oder Anzahl unterschieden.

    Hier sind die Mengen- bzw. Zeitangaben zu addieren und die Summe ist einmal pro Aufenthalt zu kodieren.


    Genau wie Beatmungszeiten, TISS/SAPS oder PKMS-Punkte sind die Zeiten m.E. zu addieren.


    Gruß

    S. Stephan