Beiträge von Stephan

    Guten Tag,


    bei pAVK IV legten unsere Gefäßchirurgen einen in-situ-Venenbypass femoro-crural, von der proximalen A. prof. femoris auf den prox. Tractus tibiofibularis an.


    Im OP-Bericht heißt es u.a.: .... Die Vena saphena magna wird bis zum Übergang proximalen zum mittleren Unterschenkeldrittel freipräpariert, abgesetzt und mit dem LeMaitre Valvulotom die Venenklappen zerstört. ....


    Die Materialkosten für dieses Valvulotom sind sehr hoch. Gibt es eine erlöswirksame Abbildung, außer der OPS-Ziffer 5-393.55, die in die F08D führt?



    Vielen Dank für Tipps oder Hinweise,



    Gruß,

    S. Stephan

    Hallo zusammen,

    wir überlegen gerade, das Programm anzuschaffen. Von daher ist ein Informationsaustausch auch für mich sehr interessant.


    Gruß

    S. Stephan

    Hallo Hyper,


    das würde ich so sehen, I65.3 wäre z.B. Carotisstenose bds. plus Stenose A. basilaris oder vertebralis; oder Carotis- und Basilarisstenose auf verschiedenen Seiten.


    Gruß

    S. Stephan

    Hallo Hyper,


    die A. carotis interna tritt durch den Canalis caroticus der Schädelbasis in das Schädelinnere. Vor dem Canalis präzerebral, danach zerebral.


    Gruß,

    S. Stephan

    Hallo,

    ich verstehe das so:

    § 6 Abs. 3 Satz 1: Der MDK zeigt dem Krankenhaus in den Fällen des Absatzes 1a – d die Einleitung der MDK-Prüfung, einschließlich des Datums seiner Beauftragung, unverzüglich an.

    Unverzüglich heißt innerhalb von 4 Wochen zwischen Datum der Beauftragung und Datum der Prüfanzeige.


    Satz 2: Diese Anzeige muss dem Krankenhaus innerhalb von 2 Wochen zugegangen sein.

    Das ist die Zeit zwischen Datum der Prüfanzeige und Eingang im Krankenhaus.


    Also können zwischen Beauftragung des MDK durch die Kasse und Eingang der Prüfanzeige max. 6 Wochen liegen.

    (lasse mich auch gern eines besseren belehren).


    Beste Grüße,

    S. Stephan

    Hallo zusammen,

    bei folgender Kodierfrage, Fall aus dem Jahr 2018, benötige ich unfallchirurgische Unterstützung:


    Ausgangslage: subkapitale Humerusschrägfraktur, die im September vergangenen Jahres osteosynthetisch mit einem proximalen Humerusnagel versorgt wurde. Dieser Humerusnagel ist nun kranial ausgewandert und überragt die Kopfsilhouette um gut 1 cm. Die ursprüngliche Fraktur weist eine ordentliche Kallusbildung auf. Von Seiten des zweidimensionalen Röntgenbildes ist jedoch nicht zu beurteilen, ob eine geschlossene Schaftröhre sich wieder rekonstruiert hat.


    OP:

    Der deutlich über die Humeruskopfkalotte hinaus ragenden Nagel ist ohne weiteres zu erreichen. Dann zunächst Entfernen der drei proximalen Verriegelungsschrauben. Dann lässt sich der Nagel ohne jeglichen Widerstand im distalen Bereich in toto entfernen. Es zeigt sich jedoch, dass im metadiaphysären Bereich, wie bereits computertomographisch vermutet, noch eine Pseudarthrose vorherrscht. Deshalb Wechsel des Nagels in einen 150 mm Stryker-Nagel, der wesentlich weiter in den Humeruskopf eingebracht und so positioniert wird, dass die proximalen Verriegelungsschrauben im Kopfhalsübergang zu liegen kommen.

    Von diesen werden drei Schraubenlängen 30 bis 38 mm Länge eingebracht und später durch Durchleuchtungskontrolle die korrekte Wahl bestätigt. Distal gelingt nur die Verriegelung zur Erhaltung einer Rotationsstabilität im sogenannten dynamischen Loch des Nagels, da im statischen Loch keine Gegencorticalis existiert. Insgesamt resultiert jedoch eine gegenüber der Vorsituation deutlich bessere Stabilisierung der Fraktur mit der Möglichkeit der zukünftigen Durchbauung. Die distalen Verriegelungsschrauben nach Primärversorgung werden bewußt belassen zur Verhütung einer Radialisschädigung bei zu starker Irritation der Weichteile.


    Kodierung:

    5-787.71 Entfernung von Osteosynthesematerial: Marknagel mit Gelenkkomponente: Humerus proximal

    5-794.b1 Offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens: Durch Marknagel: Humerus proximal

    Mit der HD M84.12 resultiert die DRG I13C


    Der Kostenträger sagt: Unter dem Exklusivum zu dem Kode 5-79 findet sich der Hinweis, dass die Osteosynthese bei Pseudarthrose mit eine Kode aus 5-786 ff zu kodieren sei, hier 5-786.6.

    Bei dem Kode 5-786 heißt es: Diese Kodes sind Zusatzkodes. Sie sind zur Angabe eines zusätzlich durchgeführten Osteosyntheseverfahrens zu verwenden.

    Hieraus resultiert dann die I59Z.


    Wie sehen Sie den Sachverhalt? :/ Vielen Dank für unterstützende Kommentare.

    Gruß

    S. Stephan

    Wenn Sie gleichzeitig eine Auffälligkeitsprüfung und eine Prüfung mit der Frage sachlich-rechnerisch haben und beides als korrekt abgerechnet / kodiert bestätigt wurde, kann die AWP abgerechnet werden.

    Gruß

    S. Stephan