Beiträge von D. D. Selter

    Hallo,


    nicht der Hersteller beantragt eine NUB, sondern jede einzelne Klinik muss das machen. Die E-E-Proth. ist schon seit Jahren eine sich wiederholende NUB mit Status 1. Hersteller formulieren oft diese vor, einreichen muss aber jede Klinik selber. Somit bekommen sie eben keine Vergütung in 2017 und 2018 neben der DRG.

    Bezüglich NUM können sie sich hier informieren:

    http://www.g-drg.de/G-DRG-Vorschlagsverfahren2

    Hallo,


    die OPS-Kodes triggern die DRG, die Prothese an sich bekommen Sie aber nur zusätzlich vergütet, wenn sie einen NUB-Antrag für 2017 gestellt haben. So wie ich das verstehe, haben sie das wohl eher nicht getan, womit dann keine weitere Vergütung resultiert. Falls sie das auch in 2018 planen und auch für dieses Jahr keinen Antrag gestellt haben (Einsendefrist war 21.1.2017), werden sie dann auch weiterhin keine zusätzliche Vergütung erhalten.


    Für 2017, siehe hier, laufende Nr. 125 (27.01.2017: Aufstellung der Informationen nach §6 Abs. 2 KHEntgG):

    http://www.g-drg.de/G-DRG-Syst…_Abs._2_KHEntgG_fuer_2017

    Guten Morgen,


    Amycolatopsis und merguet haben schon alles gesagt, was ich über die Jahre so verfolge. Gerade das Beispiel mit der AWP ist für mich schon das deutliche Signal gewesen, dass eine Rechtssicherheit kaum noch zu erwarten bzw. zu vermitteln ist, egal wie klar eine Formulierung ist.

    Letztlich geht es doch um keine Grundrechte sondern nur um Abrechnungsfragen!


    Was es nicht erträglicher macht, wenn die Urteile einfach nicht nachvollziehbar sind. Zudem ist es schon interessant, die Klassifizierung von "nur" hier zu sehen, wenn es maßgeblich den täglichen Arbeitsablauf in den Kliniken mitbestimmt und Arbeitszeit vernichtet wird. Aber das ist definitiv auch keine neue Erkenntnis.

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    Ihr Profil:

    - Dem Aufgabenbereich entsprechende gute Kenntnisse der DRG-Systematik

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    - Medizinische Vorbildung

    - Mindestens 1 Jahr Berufserfahrung als klinische Kodierfachkraft

    - Ausbildung zum/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in wünschenswert

    - Ausbildung zur Klinischen Kodierfachkraft oder eine Ausbildung zum/r Medizinischen

    - Dokumentationsassistenten/in

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    - Dem Aufgabenbereich entsprechende gute Kenntnisse der DRG-Systematik

    - Sicherer Umgang mit den DKR, sowie der ICD-10- und OPS-Klassifikation

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    BG-Unfallklinik Murnau

    Hr. D. D. Selter

    Ärztlicher Leiter Medizincontrolling

    Prof.-Küntscher-Str. 8

    82418 Murnau

    Hallo,


    M96.6 ist nicht bei einer traumatischen peri.proth. Fraktur anzugeben, sondern bei einer durch die Implantation verursachte Fraktur (siehe Hinweis unter M96.6).

    Man kann es so sehen: Sie kodieren die # mit dem S-Kode. Weitere Kodes dann, wenn sie der ND-Definition entsprechen. Haben sie z. B. neben der # eine Schaftdislokation und es muss zusätzlich zur eigentlichen #-Osteosynthese der Schaft ausgebaut(gewechselt) werden, kodieren sie den T-Kode. Müssen sie nichts an der Prothese selber machen, aber z. B. bei Implantation der Osteosynthese ihre Material entsprechend bestimmter Limitationen durch die einliegende TEP anpassen, wäre es der Z-Kode. Der Z-Kode wir aber auch oft als "Infokode" verwendet, ohne dass eine direkte Beeinflussung des Patientenmanagements resultiert. Verfolgt wird deswegen keiner....

    Hallo,


    wenn es den Unterlagen nach die Hautnekrose war, die den höchsten Aufwand verursachte, ist es die R02.



    Diese ist über das alph. Verzeichnis dem Kode für Gangrän zugeordnet, Das ist natürlich schon immer als "seltsam" zu bewerten, weil Gangrän im Kapitel für Symptome eigentlich nichts zu suchen haben sollte. Deswegen hatte ich den Vorschlag gemacht, die Hautnekrose unter L... neu zu formieren, inkl. Differenzierung der Lokalisation. Da aber leider dies auch in der ICD WHO Version dort aufgehängt ist, können wir in der GM-Version nicht dies komplett anders strukturieren. Kompromiss ist dann gewesen (gültig 2018):



    R02.-Gangrän, anderenorts nicht klassifiziert


    Inkl.:
    Posttraumatische Nekrose der Haut und Unterhaut, anderenorts nicht klassifiziert
    Exkl.:
    Dekubitalgeschwür (L89.-)
    Gangrän an bestimmten Lokalisationen - siehe Alphabetisches Verzeichnis
    Gangrän bei:
    Atherosklerose (I70.25)
    Diabetes mellitus (E10-E14, vierte Stelle .5)
    sonstigen peripheren Gefäßkrankheiten (I73.-)
    Gasbrand (A48.0)
    Nekrose der Haut und Unterhaut bei Atherosklerose (I70.24)
    Pyoderma gangraenosum (L88)


    R02.0-Nekrose der Haut und Unterhaut, anderenorts nicht klassifiziert


    R02.00 Kopf und Hals
    R02.01 Schulterregion, Oberarm und Ellenbogen
    R02.02 Unterarm und Handgelenk
    R02.03 Hand und Finger
    R02.04 Rumpf
    Bauchdecke
    Brustwand
    Rücken [jeder Teil, ausgenommen Gesäß]
    R02.05 Beckenregion und Oberschenkel
    Gesäß
    Hüfte
    R02.06 Unterschenkel und Knie
    R02.07 Knöchelregion, Fuß und Zehen
    R02.09 Lokalisation nicht näher bezeichnet


    R02.8 Sonstige und nicht näher bezeichnete Gangrän, anderenorts nicht klassifiziert

    Hallo,


    ja und nein. Weitere OPS können, müssen aber nicht eine andere DRG erbringen. Wäre es anders, würde das System kaum zur Kostenreduktion geeignet sein. Der Grouper sagt ihnen dann im Ergebnis, welche OPS relevant waren (oder sie schauen im Definitionshandbuch nach, was einen erheblichen Aufwand bedeuten würde). Aber die DRG sind ja noch von einigen anderen Kriterien abhängig.
    Gehen Sie mal auf die Seite des InEK und laden sich den 1. Band der Def. Handbücher runter. Dort finden sie am Anfang auch eine Anleitung zum Verständnis der DRG.
    http://www.g-drg.de/G-DRG-Syst…/Definitionshandbuch_2017