Beiträge von D. D. Selter

    • dass es dann perspektivisch eine "zweigeteilte" Rechnung geben wird: die "DRG ohne Pflege" und dazu dann tagesgleiche Entgelte Pflege?

    Guten Morgen,


    wenn das so umgesetzt wird, freue ich mich schon auf Fehlbelegungsprüfungen bei allen Rechnungen. Jeder Tag, der nicht im KH "notwendig" war, wird gestrichen, damit der Pflegesatz.


    Sehe gerade, dass Reinhard das auch im Vortrag hat, kann es daher dann aber zumindest unterstützen: "Regelung zur Ausnahme der Pflegeerlöse aus der MDK-Prüfung erforderlich!!!"


    Danke, Reinhard, für die Folien!

    Hallo,


    das muss doch über die behandelnden Ärzte erklärt werden, inwiefern welche Therapie/Diagnostik/Pflegeaufwand diesbezüglich erfolgte.

    Wenn mit Med.X mehrere Erkrankungen behandelt werden, dann sind diese auch zu nennen (siehe DKR D003). Haben Sie die behandelnden Ärzte gefragt?

    Es muss eine knöcherne Defektsituation vorliegen, damit der Kode angegeben werden kann. Inhaltlich bedeutet er (und wurde deswegen auch so formuliert), dass die Defektsituation die Verwendung einer mod. Prothese bedingt und nicht (z. B.) einfach deswegen genommen wird, weil sie einem gefällt oder einen Mehrerlös generiert. Da aber dann auch genau so Überlegungen zu befürchten waren (wenn ich was wegschneide, habe ich einen Defekt, bei Osteoporose auch), sind entsprechende Restriktionen eingeführt worden.


    Im Ausgangsfall war keinerlei Beschreibung einer knöch. Defektsituation (eher Prothese zu kurz). Weitere Beschreibungen gab es nicht.


    Zudem sind bei dem nun 2. diskutierten Fall andere Voraussetzungen, z. B. "neben Lockerungen aufgrund knöcherner Destruktionen"


    Inwiefern ein Knochendefekt dann im Sinne des Kodes zu bewerten ist, ist im Einzelfall zu sehen. Das Urteil wäre dann ja für alle interessant.


    Zur Antwort des DIMDI: Dies kann ja auch so sein. Die genaue Frage und Beschreibung wäre allerdings interessant.


    Aber zur allgemeinen Ernüchterung: Ich habe persönlich eine Fall in Revision wegen mod. Prothese vor Gericht vertreten, die definitiv alle (wirklich alle!!) Kriterien zu 100 % bedient hat. Dazu positive Antwort des DIMDI und der Fachgesellschaft. Dennoch musste ich mich dann vergleichen oder vors BSG gehen. Habe mich wegen nur 1 Falles dagegen entschieden.


    Letztlich war die Begründung: Die Richter haben nicht verstanden, warum 3 metallische Einzelteile im OPS definiert wurden, man hätte doch auch 4 sagen können. Jeder Erklärung, warum bei 3 Teilen die Modularität im Sinne der verwendeten Prothesenarten von den Schöpfern der Definition (zu denen ich dann auch noch gehöre) als sinnvoll angesehen wurden (und warum das hier überhaupt auch keine Rolle spielen kann, weil es ja nun so mal im OPS definiert ist!!!), wollte man nicht verstehen. Deswegen wollte man kein Urteil sprechen, sondern zum Vergleich kommen.


    Es ist unglaublich, mit welchem Unsinn man hier zu kämpfen hat.

    Die Zeiten einer High-Flow-nasal-cannula (HFNC) Methode zur Atemunterstützung bei Frühgeborenen entsprechen nicht der in der Kodierrichtlinie genannten maschinellen CPAP-Beatmung und können daher nicht vergütungsrelevant angerechnet werden (Urteilsbegründung).

    Hallo,


    Problem DKR P005:


    Bestimmte Prozeduren des OPS, insbesondere aus Kapitel 6 und 8, werden auf der Basis von Größe, Zeit oder Anzahl unterschieden.

    Hier sind die Mengen- bzw. Zeitangaben zu addieren und die Summe ist einmal pro Aufenthalt zu kodieren.


    Soweit der OPS für die Gabe von Medikamenten oder Blutprodukten eine Dosis- bzw. Mengenangabe vorsieht, ist nur die dem Patienten tatsächlich verabreichte Dosis bzw. Menge zu kodieren (siehe Beispiel 3).


    Wenn also OPS mit Mengenangabe und am letzten Abend eben NICHT gegeben oder Menge X mitgegeben , dann ...