Beiträge von D. D. Selter

    Hallo,


    zu:

    Sie benötigen zum Erreichen der VAC-DRG ja immer vier (nicht beliebige) Eingriffe an jeweils unterschiedlichen Tagen. Der OPS 5-545.0 zählt zu diesen Eingriffen, der OPS 5-900.1b dagegen nicht. Er zerstört nicht Ihre DRG sondern der dadurch fehlende vierte Eingriff, der in die VAC DRG triggert. Lesen Sie doch mal im Definitionshandbuch Band 4 unter globale Funktionen "komplexe Vakuumbehandlung" nach.

    hatte ich ja hier schon gesagt;

    Eine Naht zerstört nicht die DRG, sondern nicht jede davon ist in der entsprechenden Liste für die I98 (wenn es diese sein soll). Aber schauen sie, ob sie nicht noch Faszie oder andere Strukturen debridiert haben, die unter der Haut liegen. Schauen sie im DRG-Handbuch unter der jeweiligen DRG, welche Prozeduren hier gefordert sind, falls das ihnen noch helfen kann.

    Wie gesagt, schauen sie mal nach Debridement unterhalb der Haut/Unterhaut.

    Hallo riol,


    war ja spaßig und nicht ernst...


    Eine Naht zerstört nicht die DRG, sondern nicht jede davon ist in der entsprechenden Liste für die I98 (wenn es diese sein soll). Aber schauen sie, ob sie nicht noch Faszie oder andere Strukturen debridiert haben, die unter der Haut liegen. Schauen sie im DRG-Handbuch unter der jeweiligen DRG, welche Prozeduren hier gefordert sind, falls das ihnen noch helfen kann.

    nach der DKR 003 ist aber der ICD-Kode A49.- für eine Bakteriämie (positive BK) anzugeben.

    Welche DKR soll das sein D003? Zudem kann man das nicht so undifferenziert sagen.


    Die DKR dazu

    0103s Bakteriämie, Sepsis, SIRS und Neutropenie

    Bakteriämie

    Eine Bakteriämie ist mit einem Kode aus

    A49.− Bakterielle Infektion, nicht näher bezeichneter Lokalisation

    oder einem anderen Kode, der spezifisch den Erreger benennt z.B. A54.9 Gonokokkeninfektion, nicht näher bezeichnet zu kodieren. Sie ist nicht mit einem Sepsis-Kode (siehe Tabelle 1) zu verschlüsseln.

    Eine Ausnahme hiervon stellt die Meningokokken-Bakteriämie dar, die mit

    A39.4 Meningokokkensepsis, nicht näher bezeichnet

    zu verschlüsseln ist.

    Es ist wieder soweit, dass Team wird erweitert. Bitte gerne bewerben!

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    Kontakt

    Dirk Dorian Selter

    Abteilungsleiter Medizincontrolling

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    Hallo,


    danke für ihr Lob, ist für mich aber nicht ungünstig, sondern damit geklärt. Sinnvoll halte ich es bezüglich der Formulierung der DKR allerdings nicht. Daher werde ich auch im Vorschlagsverfahren einbringen, dass in der DKR ein Hinweis aufgenommen werden sollte, der das hier inhaltlich beschreibt:

    "Dies setzt mindestens voraus, dass die als Hauptdiagnose zu kodierende Erkrankung auch zum Zeitpunkt der stationären Aufnahme vorlag. Bei zusammengeführten Fällen entspricht das Aufnahmedatum des Gesamtfalles dem der ersten stationären Aufnahme."

    Wie gesagt, ist es im Anfrageverfahren, ebenfalls wird es im Vorschlagsverfahren landen (eher weniger Chancen der Umsetzung...)


    Wenn dann eine Antwort kommt, ist es mir in beiden Richtungen Recht, solange es klar wird!

    Die Antwort ist nun da. So soll es dann sein:


    Sehr geehrter Herr Selter,

    vielen Dank für Ihre Anfrage vom 17.09.2019, die unter der Verfahrensnummer x bearbeitet wurde.

    Wie Sie korrekt darlegen, regelt die Kodierrichtlinie D002 hinsichtlich der Kodierung bei Wiederaufnahme in dasselbe Krankenhaus, dass die Symptome/Diagnosen und Prozeduren beider Aufenthalte zusammen betrachtet werden. Auf diese Symptome/Diagnosen ist die Hauptdiagnosendefinition anzuwenden.

    Für den von Ihnen geschilderten Fall bedeutet dies, dass die Oberarmfraktur in der Zusammenschau den Gesamtaufenthalt insgesamt veranlasst hat und daher als Hauptdiagnose für den zusammengeführten Fall anzugeben ist. Die operativ versorgte Oberschenkelfraktur kann bei Betrachtung aller Diagnosen der beiden Aufenthalte nicht hauptsächlich verantwortlich für die Veranlassung der stationären Behandlung sein, da diese zum Zeitpunkt der ersten stationären Aufnahme noch nicht vorlag. Gemäß der oben aufgeführten Regel zur Kodierung bei Wiederaufnahme in dasselbe Krankenhaus der DKR D002 werden zwar die Symptome/Diagnosen und Prozeduren beider Aufenthalte zusammen betrachtet, auf diese ist aber die Hauptdiagnosendefinition anzuwenden:

    „[…] Die Diagnose, die nach Analyse als diejenige festgestellt wurde, die hauptsächlich für die Veranlassung des stationären Krankenhausaufenthaltes des Patienten verantwortlich ist. […]“

    Dies setzt mindestens voraus, dass die als Hauptdiagnose zu kodierende Erkrankung auch zum Zeitpunkt der stationären Aufnahme vorlag. Bei zusammengeführten Fällen entspricht das Aufnahmedatum des Gesamtfalles dem der ersten stationären Aufnahme. In Ihrem Fall erfüllt die Oberschenkelfraktur die Definition einer Nebendiagnose:

    „[…] Eine Krankheit oder Beschwerde, die entweder gleichzeitig mit der Hauptdiagnose besteht oder sich während des Krankenhausaufenthaltes entwickelt. […]“

    Der Absatz "Zwei oder mehr Diagnosen", die gleichermaßen der Definition der Hauptdiagnose entsprechen" kommt hier nicht zur Anwendung, da dies voraussetzen würde, dass die Oberarmfraktur und die Oberschenkelfraktur gleichermaßen die erste Aufnahme veranlasst haben, was hier aber Ihrer Darstellung zufolge nicht der Fall ist.