Beiträge von D. D. Selter

    Die Zeiten einer High-Flow-nasal-cannula (HFNC) Methode zur Atemunterstützung bei Frühgeborenen entsprechen nicht der in der Kodierrichtlinie genannten maschinellen CPAP-Beatmung und können daher nicht vergütungsrelevant angerechnet werden (Urteilsbegründung).

    Hallo,


    Problem DKR P005:


    Bestimmte Prozeduren des OPS, insbesondere aus Kapitel 6 und 8, werden auf der Basis von Größe, Zeit oder Anzahl unterschieden.

    Hier sind die Mengen- bzw. Zeitangaben zu addieren und die Summe ist einmal pro Aufenthalt zu kodieren.


    Soweit der OPS für die Gabe von Medikamenten oder Blutprodukten eine Dosis- bzw. Mengenangabe vorsieht, ist nur die dem Patienten tatsächlich verabreichte Dosis bzw. Menge zu kodieren (siehe Beispiel 3).


    Wenn also OPS mit Mengenangabe und am letzten Abend eben NICHT gegeben oder Menge X mitgegeben , dann ...

    Hallo,


    es gibt keine Unterteilung des Kodes nach Gelenken, sondern nach Komponenten (Schaft, Pfannen) und knöchernen Defekten/Prothesendicke. Wieso denken Sie, dass damit keine Knie-TEPs zu kodieren sind? Zudem finden Sie doch auch folgenden Hinweis unter .k2:

    Hinw.: Bei zweiseitiger Schaftverankerung ist der Kode nur einmal anzugeben

    Ich gebe zu, dass ich inhaltlich nicht mehr folge. Sie sagen doch, dass es hier keine multiplen Komplikationen gibt:"nur eine Polyneuropathie". Wie soll dann ein .7-Kode zu Anwendung kommen?

    Nur Neuropathie ist E11.40 und nicht E11.72.


    Es richt hier doch sehr nach Diabetischem Fuß, warum nicht einfach ihn dann so kodieren...

    Das ist ja dann "nur" eine medizinische Frage im Einzelfall, welche der behandelnde Arzt zu erklären hat. Das ist kein Kodierproblem, weil nach Diagnosenstellung die Kodierung doch klar ist. Ist das MP nicht auf DM zurückzuführen, also keine Diagnose DF, dann eben nicht .7 und auch nicht HD, wenn Hautdefekt HD im Sinne D002 war.

    Aber, wie gesagt, die medizinische Diskussion kann ja nur der Behandelnde führen.


    Oben schon gesagt:" HD in ihrem Fall wäre für mich E11.74. Ein Malum perforans ist oft eine druckbedingte Läsion, v. a. bei einem rein neuropathischen DFS."

    Jetzt versteh ich sie nicht mehr. Sie haben doch die Diagnose Diab. Fuß selber gestellt: "Pat. mit DFS als klinischen Befund"

    Die DKR sagt ihnen dann doch, wie zu kodieren ist.


    Wenn er keinen DF hat, dann kodieren sie ihn ja auch nicht.....

    Hallo,


    riol möchte hier nicht die Frage der Genese besprechen, so vermute ich, sondern das (vermeintliche) Problem hinsichtlich des Kodetextes "Diabetes mellitus, Typ 2: Mit multiplen Komplikationen: Mit diabetischem Fußsyndrom" bei vorliegen nur einer Komplikation (Malum performans). Falls das die Frage ist, würde ich das gelassen sehen. Ich würde mal vermuten, dass bei weiterer Diagnostik ggf. noch was anderes gefunden werden würde und selbst wenn wirklich nur 1 Komplikation vorliegt, immer noch DKR 0401 gilt:


    Diabetisches Fußsyndrom

    Die Diagnose „Diabetischer Fuß“ wird kodiert mit

    E10–E14, vierte und fünfte Stelle

    „.74“ Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen, mit diabetischem Fußsyndrom, nicht als entgleist bezeichnet

    oder

    „.75“ Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen, mit diabetischem Fußsyndrom, als entgleist bezeichnet.



    Sie haben die Diagnose gestellt, also E-Kode HD, Manifestation ND.