Beiträge von kodiersimi

    Guten Morgen zusammen,

    hat jemand Erfahrungen mit dem MDK zu o.g. OPS. Unser Kardiologe führt demnächst:) Mitralklappeninterventionen (Mitralklapenspange -Carillion) durch. Ich wollte mal bei euch bezüglich der Erfahrungswerte seitens des MDK nachfragen. Ich danke euch und wünsche einen guten Wochenstart.

    Guten Morgen,


    ich greife dieses Thema noch einmal auf. Auch wir haben bei dem Verschluss der Femoralishernie eine Darmresektion vorgenommen.

    "Die inkarzerierte Femoralhernie lässt sich bimanuell reponieren, als

    Inkarzerat zeigt sich hier infarziertes Omentum majus sowie dann, beim Hervorluxieren, auch eine

    infarzierte Dünndarmschlinge. Das Oment wird über einer Overholt-Klemme reseziert und zur

    histopathologischen Aufarbeitung abgegeben. Hervorluxieren größerer Dünndarmanteile. Insgesamt

    erfolgt hier dann eine Dünndarmsegmentresektion auf einer Länge von ca. 20 cm. Hierzu nach

    Setzen von harten und weichen Darmklemme tubuläres Skelettieren des Mesenteriums über

    Overholt-Klemmen." Ich finde aber, das durch diese Länge, die unser Chefarzt, eben nicht als Standardvorgehen erachtet, das der OPS für 5-454.10 zusätzlich kodiert werden kann. Die Histo besagt dann sogar: "

    22 cm langes und im Umfang bis max. 4,5 cm messendes Dünndarmteilresektat mit spärlich anhängendem, bis 2 cm breitem Fettgewebe. Die Serosa matt und aufgeraut, 4,2 cm von einer unverschlossenen Absetzung entfernt die Serosa zudem über eine Länge von 3,7 cm dunkelrot-braun verfärbt."

    Meint ihr da nicht, das man den Fall dann besser abbildet. Habe leider nichts gefunden, das evtl. irgendwo steht, wieviel Länge inkludiert sind in dem OPS.

    Vielen Dank euch vorab und schönen Tag.

    Hallo alle miteinander,

    ich stehe mal wieder auf dem Schlauch. ;( Ich habe eine Entbindung und 3 Tage später wird die Frau wieder aufgenommen wegen Mastitis. Die Fälle sind ja als Ausnahme von WA gekennzeichnet. Die werden doch auch nicht zusammengeführt in der Geburtshilfe.

    Jetzt sagt aber der MDK, das bevor man in das Kriterium "Ausnahme von WA im DRG Katalog gekennzeichnet" kommt, der Punkt "gleiche MDC" (ja), erste DRG aus M oder A (nein) erst abgefragt wird. Und dieses nein bei erste DRG aus M oder A (bin in O), lässt mich in "Wiederaufnahme wegen Komplikation" poltern.

    In meinem Kopf weiß ich, das die Fälle definitiv nicht zusammenzuführen sind, aber ich muss ja jetzt dem widersprechen bzw. die Kasse im Nachverfahren darüber informieren, das wir das nicht so sehen und hier fehlen mir Argumente. Evtl. hat jemand von euch damit Erfahrung und kann mich mit einer Argumentationshilfe unterstützen. Ich wäre sehr dankbar.

    Danke und einen schönen sonnigen Tag.

    Morgen zusammen,

    also die Suchfunktion sagt mir zwar das es etwas zu U60.1 gibt, aber zeigt mir alles möglich an, nur nicht etwas mit U60.1. Daher kann es sein das ich die Frage doppelt stelle.

    U60.1 betrifft ja die klinische Kategorie der HIV Erkrankung. CCL relevant in meiner Konstellation. Der Patient nimmt allerdings eigene Medikamente. Bei aktuell pavk mit Gangrän und offener Wunde, liegt ja eine erhöhte Kontaminationsgefahr vor. Aber darf ich tatsächlich die U60.1 kodieren, wenn er seine eigenen Medis nimmt, dafür habe ich ja die Z21. Ich danke euch schon mal.

    Hallo zusammen,

    ich muss dazu auch nochmal nachhaken. Psychologie zählt ja als Therapiebereich. Wie verhält es sich mit Psychoonkologen?

    Und nach einem neuen Gerichtsurteil, darf ja der Seelsorger nun doch gezählt werden als Therapiebereich.

    Oder hänge ich schon wieder hinterher? Danke


    Schönen sonnigen Tag weiterhin.

    Hallo zusammen, so kurz vor Pfingsten.

    Ich muss wegen der D68.4 nochmal nachfragen. :/;(

    Konstellation 1: Wir kodieren die D68.4 vor OP, wenn eine OP durchgeführt wird und der Quick unter 60 (anderer Richtwert) ist. Es gibt da ja ein Urteil aus 2016, aber diese Klarstellungen wegen D68.4 und Z92.1 waren ja danach.

    (Sozialgericht Hildesheim S 2 KR 470/12)

    Konstellation 2: SEG 316, was ist denn wenn keine Blutung unter Marcumar, aber z.b. nach OP PPSB gegeben wurde und Quick unter 60 (evtl. andere Richtwerte), kodiert ihr da die D68.4. Ich meine ja nein, und nur die Z92.1. Obwohl wenn man kritisch beide Konstellationen betrachtet, es als prophylaktisch ansehen könnte oder?

    Konstellation 3: Keine OP, aber PPSB und Quick unter 30 (oder evtl. schon unter 60), könnte man dann?


    Ich danke euch für eure Rückinfos :/ und wünsche schöne Pfingsten.

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Rückfrage wegen Rekonstruktion und Konstruktion im OPS Kode 5-716. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

    Folgender Auszug aus dem OPBericht:

    "Eine sakrospinale Fixation ist im Moment wirklich nicht notwendig, da der fixierte Scheidenfundus in Höhe des Sakrouterinligamentes liegt.

    Somit ist keine Verbesserung der Situation durch eine sakrospinale Fixation gegeben. Der Introitus klafft jedoch noch ziemlich.

    Somit wird das umgekehrte hegar’sche Dreieck entfernt und Bulbocavernosus-Nähte werden angelegt.

    Die Scheide wird jetzt mit 2.0-Vicryl-Fäden fortlaufend wieder vereinigt und somit eine Dammplastik durchgeführt. Der Situs ist jetzt regelrecht."

    Kodiere ich da tatsächlich die 5-716.1 oder eher die .4. In RS mit unserer Gynäkologin die .1, aber ich würde gerne eure Meinung dazu wissen.

    Vielen Dank.

    Hallo zusammen,

    ich habe das Thema nochmal mit verfolgt. Mit der D68.3ff haben wir beim MDK keinerlei Probleme. Aber wie verhält es sich denn bei Ihnen mit der Kodierung der D68.4. Ich muss zugeben, dieser ICD lässt meinen Kopf immer auf den Kopf stehen :S:S:/

    Unsere Kodierer kodieren diesen, wenn vor oder nach OP Konakion gegeben, bei Quickabfall (gleich/unter 30), bei bekannt. Der MDK möchte hier allerdings immer die Z92.1 sehen. Bin etwas hin- und hergerissen.

    Wie verfahren Sie bei sich?

    Ich danke für aufschlussreiche Infos.

    Danke.

    Hallo zusammen,


    ich hoffe man kann auch mir weiterhelfen, auch wenn es wieder um das Thema Wunddebridement geht. Gibt es hier jemanden der die ultraschallbasierten Wunddebridements durchführt? Wir demnächst. Jetzt steht ja im OPS Katalog unter dem 5-896ff "... und ultraschallbasiertes Verfahren... - Wunde liegt vor, Anästhesie erfolgt wohl meist mit EMLA und dies ist ja somit kein Kriterium für den 5-896ff Kode, sondern eher 8-192ff. Wer führt denn solche ultraschallbasierten Wunddebridements durch und rechnet diese über 5-896ff ab. Würde mich über Infos freuen bzw. wann Ihr den 5er Kode bei ultraschallbasierten Verfahren tatsächlich nutzt. Danke und einen schönen Arbeitsbeginn.