Beiträge von ck-pku

    Hallo helmutwg,


    na ja, zunächst einmal muss das Haus ja über den Krankenhausplan des Bundeslandes (§ 6 KHG i.V.m. landeseigene Krankenhausgesetze) entsprechende Planbetten für die psych. Fachrichtungen bewilligt bekommen haben. Im Anschluss verwendet man dann die entsprechenden Fachabteilungsschlüssel der "Datenübermittlung nach § 301 Abs. 3 SGB V" (S.101 ff.).


    Oder habe ich Ihre Frage nicht hinreichend verstanden? ?(


    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen NuxVomica,


    ich versuche mich mal daran, Ihre Fragen zu beantworten:


    • Zunächst einmal müssen auch interne Verlegungen, die einen Fachabteilungswechsel bedingen, gemäß § 301 SGB V gemeldet werden (s. u.a. S. 184 der "Datenübermittlung nach § 301 Abs. 3 SGB V").
    • Das PEPP-Definitionshandbuch 2013 sagt auf S. 5 f. zur SK-Zuordnung: "Diese Zuordnung erfolgt primär anhand (...) der verwendeten Fachabteilungsschlüssel. Die Zuordnung erfolgt hierarchisch..." Auf S. 6 des Definitionshandbuchs sehen Sie dann in der entsprechenden Grafik, dass die SK "Psychosomatik, vollstationär" (Fachabteilungsschlüssel 31xx) der SK "Psychiatrie, vollstationär" (Fachabteilungsschlüssel 29xx) vorgeschaltet, also hierachisch überstellt, ist. M.a.W.: Fällt in einen Aufenthalt ein Wechsel in die Fachabteilung "Psychosomatik, vollstationär" an, so wird der gesamte Aufenthalt dieser SK, BPEPP und PEPP zugeordnet.
    • Mit Fachabteilungsschlüssel sind (natürlich) die Schlüssel gem. § 301 SGB V gemeint (s. u.a. S. 101 der "Datenübermittlung nach § 301 Abs. 3 SGB V").
    • Dies können Sie auch ganz aktuell mit dem PEPP-WebGrouper für die Versionen 2012/13, 2013 selbst testen.


    Ich hoffe, meine Anmerkungen helfen Ihnen weiter.


    MfG,


    ck-pku

    Hallo hankey,


    beachten Sie bitte § 2 Abs. 4 PEPPV 2013 . Die amtliche Begründung führt weiter aus "Fallzusammenführungen bei Wiederaufnahme in dasselbe Krankenhaus nach § 2 sowie Zusammenführungen bei Rückverlegungen in dasselbe Krankenhaus nach § 3 Absatz 2 werden nach Satz 1 nur bei der Abrechnung von bewerteten Entgelten angewendet. Die Regelungen finden somit keine Anwendung bei der Abrechnung von nach § 6 BPflV n. F. krankenhausindividuell zu vereinbarenden Entgelten, die in den Anlagen 1b, 2b und 4 zusammengefasst sind. Auch erfolgt nach Satz 2 keine Fallzusammenführung von unterschiedlichen Aufenthalten bei gemischter Entgeltabrechnung, konkret, wenn bei dem einen Aufenthalt vollstationäre Entgelte und bei einem anderen Aufenthalt teilstationäre Entgelte abgerechnet werden."


    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen MarkoSch,


    ich denke, dieses Angebot dürfte Sie interessieren... ;) Aber sicherlich bieten auch andere Firmen ähnliche Dienstleistungen an.


    Zudem gibt es Benchmarks, die zusätzliche PEPP-Auswertungen liefern.Vielleicht erkundigen Sie sich einmal bei Ihrer Krankenhausgesellschaft?



    MfG,


    ck-pku

    Guten Tag,


    ich wünsche allen Lesern ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2013.


    Kurz vor Weihnachten haben sich die Vertragsparteien nach § 17b Abs. 2 Satz 1 KHG auf die "Vereinbarung zur Weiterentwicklung der Aufstellung der Entgelte und Budgetermittlung (AEB-Psych) im neuen Vergütungssystem nach § 17d KHG (AEB-Psych-Vereinbarung 2013)" verständigt. Mit der Vereinbarung werden die bisher als Anlage der Bundespflegesatzverordnung vorgegebenen Abschnitte E1 bis E3 durch die vereinbarte Fassung ersetzt. :!: Die entsprechende Pressemitteilung der DKG finden sie hier.


    MfG,


    ck-pku

    Guten Tag,


    der PEPP-Entgelttarif 2013 steht seit heute (im Wordformat) zum Download auf der Homepage der DKG zur Verfügung und ersetzt für die optierenden Krankenhäuser den bisherigen Pflegekostentarif (Anlage 1 der DKG-Broschüre „Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB), Behandlungsverträge und Wahlleistungsvereinbarungen für Krankenhäuser“).


    MfG,


    ck-pku

    Guten Tag,

    • hier finden Sie eine "Resolution des Bezirkstags von Oberbayern zum neuen Entgeltsystem in der Psychiatrie" (PDF-Version) vom 13.12.2012 und
    • hier finden Sie Antworten des BMG vom 21./22. November 2012 auf Fragen der Bundestagsabgeordneten Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90/Die Grünen) zum PEPP-Entgeltsystem.

    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen,


    beachten Sie bitte der Vollständigkeit halber, dass auf der Homepage des InEK (zusätzlich zu den bisherigen Veröffentlichungen für 2011/2013 und 2012/2013)

    • hier das "Definitionshandbuch PEPP-Version 2013" (Stand: 03.12.2012) und
    • hier die Übersicht über die zertifizierten Grouper PEPP-Version 2013 (Stand: 30.11.2012)

    veröffentlicht wurde.


    MfG,


    ck-pku

    Hallo,


    die mit dem GKV-Spitzenverband abgestimmte Schlüsselfortschreibung vom 27.11.2012 zur Vereinbarung nach § 301 Abs. 3 SGB V steht hier (auch als Excel-Tabelle) zum Download zur Verfügung. Die Schlüsselfortschreibung enthält Entgeltschlüssel auf Basis der PEPPV 2013. Der Anhang enthät die aktuellste Vergabematrix (Stand: 27.11.2012).


    Mfg,


    ck-pku

    Guten Morgen,

    • hier finden Sie InEK-Informationen zum "Vorschlagsverfahren zur Weiterentwicklung des PEPP-Entgeltsystems" für das Jahr 2014 und
    • hier finden Sie den "Nachtrag vom 27.11.2012 zur Fortschreibung der § 301-Vereinbarung", der wesentliche § 301-Regelungen zum Thema "PEPP" beinhaltet.

    MfG,


    ck-pku