Beiträge von ck-pku

    Hallo codierfee,


    ich denke, dass Sie mit Ihrer Einschätzung Recht haben.


    Laut ICD-10 müssen für die Diagnose einer Demenz deren allgemeinen Kriterien (G1 bis G4) (s. u.a. im entsprechenden Taschenführer) erfüllt sein. Das Kriterium G3 umfasst dabei auch eine Veränderung/Vergröberung des Sozialverhaltens.


    Den Hinweis auf Kodierrichtlinie PD003a der DKR-Psych 2012 (Stichwort "Symptome als Nebendiagnose") hat NuxVomica bereits gegeben.


    Ich bin aber auch gespannt, was andere Board-Teilnehmer darüber denken...


    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen Jorge,


    da Ihnen noch niemand geantwortet hat, möchte ich mich mal an Ihrer Frage versuchen:


    Die Betreuungsintensitäts-Modelle (BI-Modelle) des InEK dienen, wie Sie bereits richtig festgestellt haben, ausschließlich der
    Gewichtung der Pflegetage im Rahmen der Kostenträgerrechnung (KTR) zur Kalkulation der Behandlungskosten.


    Veröffentlicht sind diese im sog. "Kalkulationshandbuch " des InEK, Version 1.0 vom 16.11.2010. Die dort veröffentlichten BI-Modelle können, müssen aber nicht zur Anwendung kommen, sie können auch eigene bereits bestehende Gewichtungsmodelle nutzen (z.B. LEP), wenn diese zuvor mit dem InEK abgestimmt wurde.


    Ihre Einschätzung, dass die BI-Modelle etwas mit dem Behandlungsauftrag zu tun haben, teile ich nicht:
    Nur wer entweder an der InEK-Kalkulation teilnimmt oder (ohne Kalkulations-Teilnahme) eine InEK-konforme KTR im Hause betreibt, benötigt als Hilfsmittel zur Gewichtung von Pflegetagen ein BI-Modell. Dies könnte, vereinfacht gesagt, auch die Einstufung nach Psych-PV (Regel- bzw. Intensivbehandlung) sein.


    Demzufolge nutzt man ein BI-Modell auch nur zu diesem Zweck, wer also m.a.W. weder an der Kalkulation teilnimmt noch die KTR betreibt, braucht sich um das Thema BI-Modell nicht zu kümmern (ob dies empfehlenswert ist, möchte ich an dieser Stelle aber nicht erörtern...).


    Erfahrungen mit der Anwendung von BI-Modellen haben also insbesondere die sog. "Kalkulationshäuser", und diese nutzen die
    BI-Modelle sehr unterschiedlich, je nachdem, welche Patientengruppen die Häuser behandeln usw. Ausführungen dazu gibt es von Vertretern der "Kalkulationshäuser" seit geraumer Zeit auf nahezu jedem Kongress zum Thema "Neues Entgeltsystem".


    Mit dem NEXUS-KIS hat diese Frage auch wenig zu tun. In NEXUS müsste, sofern man es -wie oben geschildert- überhaupt benötigt, ein weiterer Einstufungs-Workflow implementiert werden, der dann (täglich) zur Anwendung kommt.


    Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen weiterhelfen konnten.


    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen Herr Schaffert,


    Sie fragten am 04.06.2012:

    hat jemand die Änderungsanträge im Wortlaut?

    Ganz aktuell wurde die Tagesordnung der 80. Sitzung des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages für den 13.06.2012 veröffentlicht. Unter TOP 2a wird ja -wie bekannt- das PsychEntgG erneut beraten. Interessant ist vor allem die Fußnote:
    "hierzu: (wurde/wird verteilt)
    17(14)249(1-30) Stellungnahme
    17(14)254 Änderungsantrag
    17(14)280 Änderungsantrag
    "


    Diese Ausschuss-Drucksachen sind also nur teilweise veröffentlicht.

    • Bei den A.-Drs. 17(14)249(1-30) handelt es sich ja bekanntlich um die verschiedenen Stellungnahmen der Verbände bzw. Sachverständigen zur öffentlichen Anhörung am 23.04.2012,
    • bei der A.-Drs. 14(14)254 handelt es sich um die Änderungsanträge der Fraktionen der CDU/CSU und FDP (1 und 2: Erbringung von allgemeinen Krankenhausleistungen, 3: Geriatrische Institutsambulanzen).
    • Mir nicht bekannt ist die A.-Drs. 17(14)280, die wahrscheinlich erst verteilt wird. Diese dürfte dann die o.g. Änderungsanträge beinhalten.


    Wir müssen uns also wohl noch gedulden. :|


    Ihnen ein schönes Wochenende.


    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen,


    ich habe zwar (noch) nicht die Änderungsanträge im Wortlaut (diese werden in der Tagesordnung auch noch nicht mit einer offiziellen Drucksachen-Nr., sondern mit 17/... geführt), dafür aber weitere Informationen:


    Zunächst einmal sind einige aktuelle zusammenfassende Aufsätze zu den geplanten Änderungen erschienen, und zwar in der "Ärzte Zeitung", dem "Deutsches Ärzteblatt" und "Das Krankenhaus".


    Weiterhin hat die DKG mit Datum vom 24.05.2012 eine umfassende (23seitige) "Vorläufige Stellungnahme der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zu den Formulierungshilfen für Änderungsanträge der Fraktionen CDU/CSU und FDP zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (Psych-Entgeltgesetz – PsychEntgG)" herausgegeben, diese finden Sie hier.


    Diese Materialien vertiefen die o.g. Punkte.


    MfG,


    ck-pku

    Guten Tag,


    Die NKG informiert in Ihrer Mitteilung Nr. 139/2012 sehr gut zusammengefasst über die aktuellen Entwicklungen zum Thema, die ich auszugsweise hier zitiere:


    "Der weitere Zeitplan für das Psych-Entgeltgesetz stellt sich – derzeit – wie folgt dar:
    13. Juni 2012: Gesundheitsausschuss Bundestag
    14. oder 15. Juni 2012: 2./3. Lesung Bundestag
    06. Juli 2012: 2. Durchgang Bundesrat
    01. August 2012 Inkrafttreten wesentlicher Regelungen (Seite 4 - d.V.)


    Das BMG hat zur Umsetzung der beschlossenen „Eckpunkte zur Krankenhausfinanzierung“ und weiterer Ergänzungen und Änderungen des Regierungsentwurfs für das Psych-Entgeltgesetz sogenannte „Formulierungshilfen“ für Änderungsanträge erstellt. Diese Formulierungshilfen sollen voraussichtlich am 13. Juni 2012 als Änderungsanträge in den Gesundheitsausschuss des Bundestages eingebracht werden. Die abschließende Beratung und der Beschluss des Gesetzentwurfes einschließlich der Änderungsanträge im Deutschen Bundestag (2./3. Lesung) sind aktuell für den 14./15. Juni 2012 vorgesehen.


    Gegenstände der Änderungsanträge sind

    • die Umsetzung des Eckpunktepapiers zur Krankenhausfinanzierung der Gesundheitspolitiker der Koalitionsfraktionen (Mengenbegrenzung, Orientierungswert und Tarifausgleichsrate,
    • Modifikationen der Ausgestaltung der Options- und Konvergenzphase zur Einführung des neuen Psych-Entgeltsystems,
    • der elektronische Datenaustausch zwischen Krankenhaus und privaten Krankenversicherungsunternehmen,
    • die Erbringung von allgemeinen Krankenhausleistungen durch nicht fest angestellte Ärztinnen und Ärzte,
    • erweiterte Steuerungsmöglichkeiten der Krankenkassen durch Verzicht auf Zuzahlung zur vollstationären Krankenhausbehandlung bei Verzicht der Patienten auf freie Krankenhauswahl,
    • die Modellvorhaben zur Verbesserung der psychiatrischen oder psychosomatischen Versorgung,
    • die Qualitätssicherung in der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung sowie
    • das Inkrafttreten des Gesetzes. (Seite 1 - d.V.)


    Einführung des neuen Psych-Entgeltsystems


    Die Rahmenbedingungen zur Einführung des neuen Psych-Entgeltsystems werden verbessert. Hierzu gehören:

    • Fristverlängerung für die Optionserklärung (auf frühestens 31. Dezember 2012)
    • Psych-PV Nachverhandlungsmöglichkeiten sollen für alle (bis einschließlich 2016) gelten; allerdings wird ein Nachweis zur Ist-Besetzung eingeführt, wenn der Ausnahmetatbestand geltend gemacht wird.
    • Verbesserung der Ausgleichssätze in den Optionsjahren 2013 und 2014 (95% bei Mindererlösen; 65% bei Mehrerlösen)
    • „Verbesserung“ der Finanzierungsquoten für Mehrleistungen in den Jahren 2017 bis 2021 (Konvergenzphase) (Seite 4 - d.V.)


    Orientierungswert:


    Der Orientierungswert soll erstmals ab 2012 jährlich und jeweils spätestens bis zum 30. September vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht werden. Als neue Obergrenzen für die Entwicklung der Landesbasisfallwerte (KHEntgG-Bereich) und der Basisentgeltwerte (BPflVBereich) sollen die Selbstverwaltungspartner auf der Bundesebene bis zum 31. Oktober jeden Jahres und erstmals für das Jahr 2013 wie folgt gesonderte Veränderungswerte vereinbaren:

    • Für den Fall, dass der Orientierungswert unterhalb der Grundlohnrate liegt, gilt der Orientierungswert als Veränderungswert und damit als Obergrenze für die Entwicklung der Landesbasisfallwerte und der Basisentgeltwerte! Diese Regelung soll sowohl für den KHEntgGals auch für den BPflV-Bereich gelten.
    • Liegt der Orientierungswert hingegen oberhalb der Grundlohnrate, so gelten für den KHEntgGund den BPflV-Bereich unterschiedliche Regelungen:
    • Im KHEntgG- Bereich darf der zu verhandelnde Veränderungswert die Grundlohnrate um bis zu ein Drittel der Differenz aus Grundlohnrate und Orientierungswert überschreiten. Bei der Vereinbarung des Veränderungswertes sind allerdings - ausgehend von der Grundlohnrate - bereits anderweitig finanzierte Kostensteigerungen (z. B. eine Tarifausgleichsrate!) zu berücksichtigen. Zudem soll der Veränderungswert die Grundlohnrate nur dann überschreiten dürfen, wenn die notwendige medizinische Versorgung ansonsten gefährdet wäre oder Personalkostensteigerungen berücksichtigt werden.
    • Im BPflV-Bereich wird der zu verhandelnde Veränderungswert um 40 Prozent der Differenz aus Grundlohnrate und Orientierungswert erhöht. Anderweitig finanzierte Kostensteigerungen sind ebenso zu berücksichtigen. (Seite 3 - d.V.)


    Erweiterte Steuerungsmöglichkeiten für die Krankenkassen:


    Die Krankenkassen sollen ihre Versicherten von der Zuzahlung zur vollstationären Krankenhausbehandlung befreien dürfen, wenn diese ein von der Krankenkasse vorgeschlagenes Krankenhaus wählen. Die Steuerungsfunktion der Krankenkassen soll durch diese Regelung gestärkt werden." (Seite 3 - d.V.)


    Sofern noch nicht geschehen werden Sie sicherlich in Kürze von Ihrer Krankenhausgesellschaft entsprechend informiert. Die Berwertung der NKG habe ich außen vor gelassen.


    Pressemitteilungen der DKG finden Sie hier und hier .


    Am 14.06.2012 wird der Deutsche Bundestag in seiner 184. Sitzung das PsychEntgG zum zweiten bzw. dritten Mal beraten (TOP 18a).


    Soweit zunächst für dieses Mal.


    MfG,


    ck-pku

    Hallo MarkoSch,


    da Ihnen bisher noch niemand geantwortet hat, möchte ich kurz versuchen, Ihre Frage zu beantworten.


    Zu Ihrer ersten Frage: Natürlich können Sie in Ihrem Haus entscheiden, auch nach der Entlassung Einzel- oder Paargespräche durchzuführen. Ihre Frage bezieht sich ja wohl eher auf die Frage der Finanzierung und Kodierung und weniger auf die Frage, ob das Führen solcher Gespräche auch nach einem stationären Aufenthalt erlaubt ist... ?(


    Zu Ihrer zweiten Frage:


    Bzgl. der Kodierung ist die Sachlage eindeutig. In den "Allgemeinen Kodierrichtlinien für Prozeduren" der DKR-Psych 2012 steht in Satz 1 der Kodierrichtlinie PP001a: "Alle Prozeduren, die vom Zeitpunkt der Aufnahme bis zum Zeitpunkt der Entlassung vorgenommen wurden und im OPS abbildbar sind, sind zu kodieren." Zu welchem Zweck auch wollen Sie nach der Entlassung des Pat. noch Therapieeinheiten per OPS kodieren?


    Den Aspekt der Finanzierung möchte ich hier nicht vertiefen: Ob i.S.d. § 115a SGB V nachstationäre Behandlung geltend gemacht werden kann, der Pat. dies selbst im Rahmen einer Privatliquidation vergütet etc. kann aufgrund der recht verkürzten Fallschilderung sicherlich nicht abschließend beantwortet werden.


    Ich hoffe, dies hilft Ihnen weiter.


    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen,


    Ende vergangener Woche wurde ein modifizierter Zeitplan zum PsychEntgG von der NKG veröffentlicht (Mitteilung Nr. 135/2012).


    Danach wird der Deutsche Bundestag "voraussichtlich erst am 14./15. Juni 2012 abschließend über das Psychiatrie-Entgeltgesetz beraten (2./3. Lesung).


    Ob die Koalitionsfraktionen mögliche Änderungsanträge am 23. Mai 2012 oder am 13. Juni 2012 in den Gesundheitsausschuss des Bundestages einbringen werden, ist dem Vernehmen nach noch offen.


    Infolge der Verschiebung der 2./3. Lesung im Bundestag ist davon auszugehen, dass das Gesetz erst am 6. Juli 2012 im Bundesrat beraten wird (2. Durchgang).


    Der Zeitplan stellt sich somit wie folgt dar:



    • 23. Mai oder 13. Juni 2012: Gesundheitsausschuss Bundestag
    • 14. oder 15. Juni 2012: 2./3. Lesung Bundestag
    • 06. Juli 2012: 2. Durchgang Bundesrat"


    MfG,


    ck-pku

    Hallo,


    Ihre interessante Frage kann sicherlich von mir nicht endgültig beantwortet werden.


    So wird im OPS (9-6x) ja diverse Male vom "Mitarbeiter" oder "Team" gesprochen, ohne dass diese Begriffe näher definiert werden.


    Wenn ein Patient aber Leistungen erhält, die mit TE dargestellt werden können, dann sollten diese i.S.d. (insbesondere von den Kostenträgern) gewünschten Transparenz des Behandlungsgeschehens abzubilden sein. Da Sie die ausgegliederte Leistung auch dem Dienstleister vergüten müssen, sollte diese Leistung dann ja auch refinanziert werden. Der Aufwand im Krankenhaus soll sich ja gerade über die OPS-Kodes abbilden.


    Vielleicht bleibt das Ganze aber auch eine akademische Fragestellung, weil derzeit ja gar nicht (aufgrund der nicht ausreichenden Kostentrenner-Eigenschaft der OPS-Kodes) klar ist, ob es bei dieser Form der Prozeduren-Darstellung bleibt. Es ist halt ein "lernendes System"... ;)


    Vielleicht haben Ihnen meine Gedanken ja ein wenig weitergeholfen.


    Ich würde Ihnen also raten, sich mit Ihrer Frage an das DIMDI zu wenden (und uns über das Ergebnis zu informieren).


    Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.


    MfG,


    ck-pku

    Guten Tag,


    wie Sie bereits sicherlich der Presse entnommen haben, soll ein "Eckpunktepapier der Regierungskoalition" (Refinanzierung der Tarifabschlüsse, Mehrleistungsabschläge) mit Änderungsanträgen zum PsychEntgG-E realisiert werden.


    Hier lesen Sie eine Pressemitteilung der DKG, hier ein Online-Artikel der "Süddeutschen Zeitung" (inkl. Anlagen).


    Da der Link zum Eckpunktepapier im letztgenannten Artikel fälschlicherweise eine *.htm-Datei statt einer *.doc-Datei auswirft, habe ich das Papier als PDF-Datei konvertiert und dem Anhang beigefügt.


    MfG,


    ck-pku

    Hallo Money-Penny,


    Sie sprechen in Ihrer E-Mail verschiedene Aspekte an,



    • zum einen die Psych-PV-Einstufung mit der entsprechenden Pseudo-OPS-Kodierung (9-983.x),
    • zum anderen Primär- bzw. Komplexkodes aus dem Bereich 9-65x bis 9-69x ("Behandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen"), für die bestimmte Mindestmerkmale festgelegt wurden.


    Dabei unterliegen Sie evtl. einem Missverständnis: Für die Psych-PV-Einstufung (Pseudo-OPS-Kodierung) gelten die Mindestanforderungen der Primär- bzw. Komplexkodes nicht!


    Klar ist jedoch auch, dass Sie für Kinder und Jugendliche keine Primär- bzw. Komplexkodes aus dem Erwachsenen-Bereich nehmen können, da Kinder und Jugendliche ja eben nicht erwachsen sind und damit dieses Mindestmerkmal zur korrekten Kodierung (ebenfalls) nicht erfüllt ist.


    Ich wünsche Ihnen also viel Kraft, den fehlerbereinigten Datensatz gem. § 21 KHEntgG an das InEK fristgerecht bis zum Ende der Woche zu übermitteln, sofern Sie die Übermittlungspflicht i.S.d. § 5 Abs. 2 der "Vereinbarung über die Übermittlung von DRG-Daten nach § 21 Abs. 4 und Abs. 5 KHEntgG" verletzt haben.
    Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang auch die Seiten 3 und 4 des "Merkblattes zum Verfahren der Datenlieferung nach § 21 KHEntgG".


    MfG,


    ck-pku

    Guten Morgen Suse,


    ich kann mich TicTac nur anschließen. Dementsprechend steht in den Deutschen Kodierrichtlinien für die Psychiatrie/Psychosomatik (DKR-Psych) - Version 2012 auch in der Kodierrichtlinie PD002a:


    "Die Hauptdiagnose wird definiert als: 'Die Diagnose, die nach Analyse als diejenige festgestellt wurde, die hauptsächlich für die Veranlassung des stationären Krankenhausaufenthaltes des Patienten verantwortlich ist.' Der Begriff „nach Analyse” bezeichnet die Evaluation der Befunde am Ende des stationären Aufenthaltes, um diejenige Krankheit bzw. Störung festzustellen, die hauptsächlich verantwortlich für die Veranlassung des stationären Krankenhausaufenthaltes war. (...) Die nach Analyse festgestellte Hauptdiagnose muss nicht der Aufnahmediagnose oder Einweisungsdiagnose entsprechen."


    Ich wünsche noch einen schönen Tag.


    MfG,


    ck-pku