Beiträge von F15.2

    Aus einer aktuellen Mitteilung:

    "Dies hat leider zur Folge, dass der MDK schon aus eigenen haftungsrechtlichen Gründen gegenüber unseren Auftraggebern in den nächsten Wochen und Monaten bei rund 200.000 Fällen Behandlungsunterlagen bei den Krankenhäusern anfordern muss, um die fortbestehenden Pflichten zur Einhaltung der Fristen aus der geltenden Prüfverfahrensvereinbarung (PrüfvV) sicherzustellen.[…]

    Uns ist absolut bewusst, dass dieses gesetzlich vorgeschriebene Vorgehen in der gegenwärtigen Situation kaum vermittelbar ist, dennoch bitten wir um Verständnis, dass auch wir uns an die fortbestehenden Prüfpflichten halten müssen und keine eigene Befugnis haben, das Prüfgeschehen ganz auszusetzen; dies kann nur seitens des Gesetzgebers erfolgen."


    VG

    F15.2

    als MDA bin ich in der Patientenversorgung nicht zu gebrauchen, da es ein reiner Verwaltungsberuf ist. Anders verhält es sich sicherlich mit den zur "Kodierfachkraft" etc. umgeschulten Pflegekräften.

    Auch als MDA kann man Transportdienste leisten ;-) ist zwar ein Szenario für den äußersten Ernstfall, aber der Einsatz von Verwaltungsmitarbeitern zur Entlastung des medizinischen Personals im Katastrophenfall sollte sich keiner als zu abwegig vorstellen. Auch wir können dann gewisse Dienste/Rollen in der sekundären Versorgung übernehmen und sollten dies tun!

    Und der Großteil der mgl. Infizierten soll doch so milde Verläufe haben, dass eine stat. Betreuung überhaupt nicht notwendig ist.

    Gestern Abend waren es mWn ca. 8.000 bestätigte Fälle in Dtl. und das bevor der ganze "Spaß" hier erst richtig losgegangen ist.

    Interessant wird, welcher Untertyp bei uns so richtig wütet. Der L-Typ wäre der aggressivere und dann können wir froh über jede Hand sein die einen Beatmungsbeutel bedienen kann...

    Hallo,


    Die Berechnung der Beatmung endet mit Feststellung des Todeszeitpunktes, s.a. DKR der Vorjahre.


    Wie sie rein EDV-seitig mehr Beatmungsstunden ermitteln wollen als Aufenthaltsstunden vorhanden, wäre auch interessant.


    VG

    F15.2

    Hallo,


    E_Horndasch

    Da haben Sie Recht, entbinden können diese nicht.

    Sie haben jedoch ein Einsichtsanspruch bei vermögensrechtlichen Sachverhalten, soweit ich das verlinkte Urteil von PePaMel richt lese.



    Bezugnehmend auf das Urteil Az.: 4 w 43/04 war die Aussage unseres Juristen,


    "Teilweise wird eine Ausnahme erwogen, soweit es um die vermögenswerten Geheimnisse geht, die in die Disposition der Erben fallen sollen, und soweit es sich um die Tatsachen handelt, deren Kenntnis für die Wahrnehmung nachwirkender Persönlichkeitsbelange erforderlich ist. Hinsichtlich dieser Tatsachen sollen die nächsten Angehörigen dispositionsbefugt sein ( BGH NJW 1983, 2627 [ 2628 ] )."

    VG

    F15.2

    Guten Morgen,


    eine SPE kann mMn in diesem Fall nur von den Erben ausgestellt werden, d.h. die Kasse muss Ihnen den entsprechenden Nachweis erbringen bzw. Sie wenden sich ans zuständige Amtsgericht mit der Bitte um Mitteilung der erbberechtigten Personen.

    Die Ehefrau ist nicht automatisch erbberechtigt.


    VG

    F15.2