Beiträge von F15.2

    Hallo,


    so fern keine spezifische Abhängigkeitssymptomatik dokumentiert ist,

    würde ich ein Abhängigkeitssyndrom verneinen.


    VG

    F15.2 (wie passend ^^ )

    Hallo rokka ,


    den MDK-"konformen" OffLabelUse gibt es durchaus noch, bspw. im rheumatologischen Bereich:

    Behandlung der membranösen Glomerulonephritis mit Rituximab; inkl. des postitiven Bescheid durch den MDK


    VG

    F15.2

    Hallo,


    ich würde die KK freundlich auf § 2 Abs. 1 S.1 AOP-Vertrag (link) verweisen.

    "Eingriffe gemäß § 115b SGB V sollen in der Regel auf Veranlassung eines niedergelassenen Vertragsarztes unter Verwendung eines Überweisungsscheins durchgeführt werden."


    Eine notfällige Aufn. mit Ausschluss ACS/KHK per HKU und ggf. zusätzlicher non-invasiver Differentialdiagnostik ex post strittig zu stellen ist schon harter Tobak.


    VG

    F15.2

    Guten Morgen,


    1) In Band 5 gibt Ihnen der Anhang B die entsprechende Antwort auf Ihre Frage, welcher OPS aus dem Bereich 8-987 Komplexbehandlung bei Besiedelung oder Infektion mit multiresistenten Erregern [MRE] entsprechend für DRGs entscheiden ist.

    Link zu Band 5 PDF


    2) Die "notwendigen" OPS für die DRG J77Z können Sie aus Band 3 entnehmen.

    Link zu Band 3 PDF


    VG

    F15.2

    Wenn die Chirurgen ihren Patienten mit Z.n. Cholecystektomie morgens um 8 gesehen haben mit fortbestehenden Bauchschmerzen. Und dann schreiben: "Patient hat Bauchschmerz, bleibt zur Überwachung bis morgen. " Begründet das dann diesen Tag im KH? Was ist, wenn der Chirurg diesen Satz mittags um 12 schreibt? Oder nachmittags um 16 Uhr? Ändert das etwas?

    Gilt dieses Prinzip der Aufnahmeentscheidung auch bei der Bleibt-Entscheidung?

    Hallo,


    da würde mich vor allem das weitere Diagnostik-/Therapieregime (Labor bspw. mit Bili etc., Medikation, ggf. weitere Diagnostik wie Sono Abdomen) interessieren, Einträge der Assistenzärzte,Pflegebericht, sowie die dokumentierte VAS-Skala.

    Es kommt eben auf die Gesamtdarstellung des Patientenzustandes an.


    Ähnlich gelagerter Fall:

    Operateur dokumentiert in seiner Standardmorgenvisite am 1. postop-Tag "noch starke Schmerzen+ÜW bis morgen", Pflege dokumentiert durchgehend VAS von 2, keine Schmerzmittelanordnung, im Pflegebericht mehrfaches "schmerzfreies" Pendeln zum Raucherbereich. Der Patient wird den restlichen Tag nicht mehr vom Operateur gesehen. Am nächsten Morgen zur Visite Schmerzfreiheit und Entlassung

    Notwendigkeit der stationären Behandlung über 3 BT medizinisch wirklich begründet?


    Es sei hier auch auf DKR D001a verwiesen, das gilt nicht nur für die Anwendung aller Kodierrichtlinien(!):

    "Die Bedeutung einer konsistenten, vollständigen Dokumentation in der Krankenakte kann nicht häufig genug betont werden."


    VG

    F15.2

    Guten Morgen,


    ich würde mich am Hinweis unter I69 orientieren:

    "Zu den "Folgen" zählen Krankheitszustände, die als Folgen oder Spätfolgen bezeichnet sind oder die ein Jahr oder länger seit Beginn des verursachenden Leidens bestehen."


    VG

    F15.2

    Guten Morgen,


    mit der Zeit lernt man die Morsezeichen zu lesen ^^ ich erhalte diese Meldungen als (verkleinerten) Screenshot aus der Abrechnung :D

    Normalerweise sollte der OrbisVerantwortliche wissen, wo er Ihnen Zugriff erteilen muss, damit Sie die Meldungen entsprechend "lesbar" aufrufen können, bspw. über den OrbisKonverter.


    VG

    F15.2

    Guten Morgen,


    Sie machen daraus (im besten Fall ein Beispiel für schlechte Dokumentation auf der Fortbildung der Pflege) erst einmal gar nichts.

    Bspw. Gelenkkontrakturen sind unter M24.5- gelistet, Muskelkontrakturen unter M62.4-.

    So fern kein spezifischer Aufwand dokumentiert ist, ist es eine Randerscheinung ohne Bedeutung.

    Ist ein Aufwand beschrieben, kann man weitersehen.


    VG

    F15.2