Beiträge von Anyway

    2. Fortschreibung vom 22.03.2021 der Ergänzungsvereinbarung vom 02.04.2020 zur Übergangsvereinbarung vom 10.12.2019 zur Prüfverfahrensvereinbarung vom 03.02.2016

    hier nachzulesen...allein der Titel lässt schon an Reinhard Mey (Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars...) denken. Der Inhalt selbst ist weniger spektakulär - alles bleibt alles beim Alten.


    Die Kassen reizen gnadenlos ihre 12,5% Prüfquote aus während der Öffentlichkeit weißgemacht wird, dass 50% der Krankenhausrechnungen fehlerhaft sind und sich die Krankenhäuser in den ersten Corona-Wellen mit leerstehenden Betten dumm und dusselig verdient haben...


    Was macht unsere Interessenvertretung nur so verkehrt?


    Schöne Grüße, Anyway

    Hallo allerseits,


    die Variante von Cody hat auf jeden Fall den Vorteil, dass sie für den Kostenträger plausibler ist. Wahlweise erklären Sie denen mal ein entzugsbedingtes Delir (insbesondere das "entzugsbedingte"). Entgeltrelevant ist die Entscheidung ohnehin nicht...


    Schöne Grüße, Anyway

    Die GKV-Quartalsveröffentlichung zur Höhe nicht beanstandeten Prüfungen ist als bloße Angabe der Prozentzahl und damit als klassische "Blackbox" völlig untransparent! Dabei wäre es doch völlig problemlos möglich, die Ergebnisse wie bei den Schlussrechnungen nach Krankenkassen aufzusplitten und damit mögliche Fehlerquellen (die es ja auf beiden Seiten geben kann) überhaupt identifizieren zu können. Aktuell aber kann man nur hoffen, dass auch tatsächlich alle Fälle korrekt von den Kassen geliefert werden. Im Falle von Differenzen kann man derzeit die veröffentlichten Zahlen lediglich zur Kenntnis nehmen, hin- und herrechnen und nur noch mit dem Kopf schütteln.

    Das im Falle von Strafzahlungen hier mit zahlreichen Klagen zu rechnen ist, liegt doch auf der Hand.


    Mir ist völlig unverständlich, wie solche handwerklichen Fehler entstehen können...

    Hallo stei-di,

    falls es weiterhilft: GEOS bietet seinen Grouper "getPEPP" auch als kostenlose Demoversion an , von der ich allerdings nicht weiß, ob und welche Funktionseinschränkungen es gibt. Für den Link zum Download ist lediglich eine Registrierung notwendig.


    Einen vernünftig funkionierenden frei verfügbaren Web-PEPP-Grouper wird man vermutlich vergebens suchen.

    Hallo allerseits,


    an der Tatsache, dass es sich um zwei unterschiedliche Fälle handelt, gibt es wohl nichts zu rütteln. Auch bei Folgeaufenthalten, bei denen es aufgrund der 90-Tage-Regelung zu keiner Fallzusammenführung kommt, können ja nicht einfach so en bloc geprüft werden....unglaublich....!


    Insofern würde ich die Kasse freundlich auf diesen Umstand hinweisen und die Füße hochlegen...:P

    Kurze Frage in die werte Runde:


    Kann ein Widerspruchsgutachten eigentlich verjähren oder hat der MDK theoretisch Jahrzehnte Zeit zur Erstellung???


    Schöne Grüße, Anyway

    Hallo codierfee,


    wir sprechen solche Fälle stets einige Wochen vor der Volljährigkeit mit der Kasse ab. Sollte die Behandlung ohnehin nicht mehr lange dauern, sehen die Kassen i.d.R. auch ein, dass eine Verlegung in die Erwachsenenpsychiatrie eher kontraproduktiv ist. Bei einer länger geplante Behandlungsdauer wird das jedoch schwieriger (s.u.).


    Die OPS werden übrigens unabhängig vom Alter je nach Fachbereich verschlüsselt.


    Grundsätzlich gilt nicht das Aufnahmealter. Streng genommen ist ohne Entwicklungsverzögerung eine zeitnahe Entlassung bzw. ein Fachbereichswechsel in die Erwachsenenpsychiatrie vorzunehmen. Die Behandlungsdauer im jeweiligen Fachbereich entscheidet in diesem Fall darüber, in welcher PEPP der Fall letztendlich landet. Dieser Aspekt wird vermutlich auch bei einer MDK-Prüfung entscheidend sein. Würde ein Fall nämlich auch mit Verlegung (=Fachbereichswechsel) in einer PK-PEPP landen, dann ändert sich ja schließlich nichts an der Schlussrechnung und eine Verlegung wäre diesbezüglich ohne Bedeutung. Problematisch könnte dann aber auch noch die Frage einer sekundären Fehlbelegung sein, denn die Kassen haben bei einem "Erwachsenenfall" andere "interne Fristvorgaben" als bei Jugendlichen.


    Grundlage für diese Vorgehensweise dürfte Punkt 3.3 (SK-Zuordnung) des PEPP-Definitionshandbuches sein. Dort heisst es:


    "Eine Aufgabe des Groupers ist es, jede Behandlungsepisode einer Strukturkategorie zuzuordnen. Diese Zuordnung erfolgt primär anhand des Aufnahmegrundes („teilstationär“, „stationsäquivalente Behandlung“ bzw. „vollstationär“) und der verwendeten Fachabteilungsschlüssel."


    Schöne Grüße und ein allseits entspanntes Wochenende,

    Anyway

    Okay - für die Einstufung in der Psychosomatik ist es tatsächlich etwas unklar formuliert...

    Vielleicht mache ich mir ja zu viele Gedanken und man sollte die PPP-RL Einstufung völlig unabhängig von allem anderen sehen.

    Das trifft es vermutlich am Besten: es geht hier m.E. um eine Einschätzung, ob z.B. die P2 erfüllt wird (besser "voraussichtlich erfüllt werden wird") oder nicht. In der Regel wird es ja nicht so wahnsinnig viele Fälle geben, bei denen das völlig unklar bleibt. Unschärfen darf es geben - da gleicht sich bei den vielen Stichtagen im Jahr so manches wieder aus :).


    Ich halte es da mit Nam June Paik: WHEN TOO PERFECT LIEBER GOTT BÖSE!


    Schöne Grüße, Anyway