Beiträge von MF Bern

    Hallo Herr Hollerbach,


    ich stimme Ihnen grundsätzlich von ganzem Herzen zu. Selbst wenn die Schiedsstellen schon eingerichtet wären, können die Fälle aus 2009 eigentlich gar nicht bis zum Jahresende besprochen werden.


    Aber nur weil das Gesetz unplausibel und schlampig ist, kann es ja trotzdem so gemeint sein...


    Manchmal muss am eben dran glauben...


    Die Hoffnung stirbt zuletzt


    MFG



    MF Bern

    Hallo Herr Berbuir,


    ich hatte mich schon gewundert, dass hier und anderswo keine besondere Diskussion über die Thematik geführt wird. Wir überlegen zurzeit, ob wir alle Fälle <2000€ bis einschließlich 2011 klagen sollen, da die Einrichtung der Landesschiedsstelle wohl noch dauern wird. Danach müsste diese meiner bescheidenen Meinung nach eigentlich in Vollzeit tagen, da extrem viele Fälle zu erwarten sind.


    Haben andere Häuser schon irgendwas geplant?




    MFG




    MF Bern

    Mahlzeit Herr Horndasch,


    ein spezialisiertes Team benötigt doch wohl eine spezielle Ausbildung. Und wenn es die nicht hat, gibt es halt zumindest schon mal ein Risiko.


    Dass müsste doch eigentlich reichen, oder? :cursing:


    Bei meinen Kindern hilft es ansonsten manchmal, wenn ich alles langsam und deutlich wiederhole...


    mfg Bern

    Hallo Fayence,




    im Handbuch der allseits beliebten Mit-Erfinderin des PKMS-Codes werden definitv zwei HZ verlangt, allerdings würde ich mich nach dem letzten Urteil des BSG zur Teambesprechung der geriatrischen Frühreha nicht mehr darauf verlassen. Da man aber vor Gericht nie weiss, wie entschieden wird, fordern wir bis auf weiteres von unseren Pflegekräften zwei HZ




    Gruß




    MF Bern

    Hallo Herr Bauer,



    ganz so schnell würde ich hier keine FZF fordern. wie in Fallkonstellation im anhang der DPV beschrieben, gilt auch hier die Prüfung der "normalen" Abrechnungsregeln. Da hier die OGVD bereits überschritten sit (wenn ich richtig gerechnet habe) und kein Partitionswechsel bei gleicher MDC vorliegt, werden die Fälle 1+3 zusammengführt und der 5. nicht.



    Die Formulierung in §3 ist tatsächlich komisch (ist mir bisher noch nie aufgefallen), aber sie ergibt einfach keinen Sinn. Die Interpretation würde bedeuten, dass nach einer Rückverlegung alle Fälle zusammengeführt werden müssen, auch wenn diese nichts mit einander zu tun haben.

    Haalo Herr Bauer,


    demnach muss also die Fragestellung Fallzusammenführung vorher gegeben sein, weil wir uns dann als Krankenhaus einen Briefumschlag und ein Anschreiben an den MDK schenken können...


    Grundsätzlich finde ich auch. dass bei einer FZF-Prüfung nur eine AWP anfallen darf, warum das SG allerdings eine solche Unterscheidung trifft, ist mir schleierhaft.


    Verstehe einer die Richter.



    mfg



    Bern

    Hallo



    ich denke auch, dass Sie sich erstmal die aufgeschlüsselte Rechnung besorgen sollten. So schnell finde ich als Rechtsgrundlage nur den §305 SGB V, der allerdings eigentlich nur die Rechnungen für Kassenpatienten regelt. Sie haben aber auf jeden Fall ein Anrecht auf eine detailierte Leistungsaufstellung.


    Die DRG können Sie nur auf dieser Basis und ggf. sogar nur mit der Patientenakte klären, da Komplikationen im DRG-System nicht unbedingt mit der medizinischen Definition von Komplikationen übereinstimmen. Die Akte können Sie mit der schon genannten Schweigepflichtsentbindung einsehen, für Kopien müssten Sie aber einzeln zahlen (bis zu 50 Cent / Blatt)


    Einen Einspruch gegen die Rechnungshöhe würde ich erst nach Prüfung durch Fachleute anstreben, zumindest was die DRG angeht.


    Die Privatrechnungen der Chefärzte können Sie ebenfalls anfordern, da müssen Sie in den Aufnahmevertrag schauen, ob die Ärzte oder die KLinik die Leistungen abrechnet.



    Gruß


    MF Bern


    Ich vermute, dass Sie in einer Abteilung für ausländische Pateinten gelandet sind, deshalb kam die Antwort auch auf Englisch.

    Mahlzeit, PrivatPatient,



    Sie haben selbstverständlich einen Anspruch auf eine genaue Angabe der ICD und OPS-Codes, ansonsten können Sie die jeweilige DRG auch gar nicht nachvollziehen. Die Eingruppierung in die B03B würde ich am ehesten auf Basis von entweder vielen Nebendiagnosen oder aber aufgrund einer Hochkodierung bei Selbstzahlern vermuten.


    Die Chefarztrechnungen können Sie ebenfalls aufgeschlüsselt verlangen.


    Rufen Sie die Rechnungssteller einfach mal an, wenn es nicht funktioniert, schicken Sie einen Brief and en Vorgesetzten. Schriftform ist bei sowas immer angeraten.


    mfg



    Bern