Beiträge von helmutwg

    ok, das mit der Grundleistung ist klar. Ich kläre das mit der Indikation mal mit den Ärzten.

    Danke für die rasche Rückmeldung!

    Von Seiten des Geräte-Herstellers haben wir die Auskunft erhalten, dass die Mehrheit der Kunden den OPS - unabhängig von der Anzahl der Anwendungen - nur einmal am Tag kodiert, es aber auch Kliniken gäbe, die den Kode mehrfach am Tag kodieren....

    Hallo zusammen,


    auf der Seite des BfArM gibt es unter "Medizinprodukte" eine Liste der zugelassenen Antigen-tests.

    Ich gehe also davon aus, dass auf der asis dieser Tests auch die entsprechenden Diagnosen kodiert werden.

    Grüße

    helmutwg

    Hallo zusammen,


    in den Kodierempfehlungen der BfArM steht folgender Satz: "Mit „spezielle Verfahren“ sind hier direkte labordiagnostische Verfahren zum Nachweis einer

    Infektion mit SARS-CoV-2 gemeint."

    Zählt ein Schnelltest ebenfalls als direktes labordiagnostisches Verfahren oder muss die Grundlage für die Kodierung immer ein PCR Test sein?

    Für das Zusatzentgelt ist das ja noch auschließlich der PCR Test.


    Grüße

    helmutwg

    Hallo Codierfee,


    die Gruppengröße ist 2 oder 3. Es geht ja um die erforderliche indikationsspezifische Betreuung der Kinder und Jugendlichen.

    Es muss also aufgrund der Störungen der Pat. notwendig sein, sie in Kleinstgruppen zu behandeln. Das schließt aus meiner Sicht eine Interaktion aus, weil ja ansonsten auch in größeren Gruppen betreut werden könnte.


    Im OPS steht zum zweiten Punkt folgendes: "Ein Kode aus diesem Bereich ist nicht für Patienten anzuwenden, bei denen autonome soziale Integration, wie der Besuch einer externen Regelschule oder ein externes Praktikum, vorliegt"

    Freier Ausgang steht hier nicht als Ausschlusskriterium , allerdings dürfte es schwierig werden die o.g. Indikation zu belegen, wenn die Pat. ansonsten freien Ausgang haben.

    Der Kode sollte aus meiner Sicht nicht inflationär genutzt werden, sonst gibt es ihn bald nicht mehr.

    Bisher hatten damit relativ wenig Probleme mit dem MDK.

    Grüße


    helmutwg

    Hallo Kodiereule,

    wir haben in den Jahren 2018 und 2019 die StäB Behandlung angeboten.
    Durch den MDK wurden ca. 80% der Fälle geprüft. Im Vordergrund stand dabei die Erfüllung der Dokumentationsvorgaben der StäB Vereinbarung. Ich kann nur jedem empfehlen, die Vorgaben zu 100% zu erfüllen (falls das überhaupt möglich ist).

    Hier hat der MDK in vielen Fällen z.B. die Verweildauer und die Indikation bestätigt, dann aber festgestellt, dass die Eignung der häuslichen Umgebung nur zu Beginn der Behandlung, nicht aber "im Behandlungsverlauf" (§ 3 Abs 2) dokumentiert ist. Die leistungsrechtliche Entscheidung wurde den Kassen überlassen. In der Regel wurden dann die kompletten Erlöse gestrichen!

    Wenn man sich die Vereinbarung anschaut, gibt es sehr viele Detailregelungen, die sich für diese Art der Prüfung anbieten: z.B. die namentliche und berufsgruppenbezogene Dokumentation der wöchentlichen Behandlungsteams, die Zustimmung der Angehörigen, die detailierte Beschreibung der Indikation, die wöchentliche Visite, der Facharzt Standard....

    Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass man auf Basis der Vereinbarung in jedem StäB Fall einen kleinen Fehler finden kann, der dann als Grund für Erlösstreichung dient.

    Die häusliche Behandlung an sich ist aber sowohl bei den Patienten, als auch bei den Mitarbeitern sehr gut aufgenommen worden.

    Wir haben ab 2020 auf ein Modellvorhaben umgestellt und setzen dort die häusliche Behandlung in einer sehr viel flexibleren Weise und ohne Rechnungsprüfungen fort.

    Grüße helmutwg

    Hallo Kodiere_noskill,


    ja!

    Im OPS 9-60 sind diese Leistungen beschrieben:

    ◾Angehörigengespräche (z.B. Psychoedukation, Angehörigengruppen, Gespräche mit Betreuern)

    ◾Gespräche mit Richtern oder Behördenvertretern

    Grüße, helmutwg

    Hallo zusammen,

    unsere Rechtsanwältin kommt nach Prüfung des Sachverhaltes zu dem Schluss, dass § 276 Abs.2 SGB V die MDK-Prüfung nicht auf den aktuellen Aufenthalt beschränkt. Die Nachforderung von Unterlagen aus anderen Aufenthalten ist also anscheinend ok.

    Grüße, helmutwg