Beiträge von Bartsch

    Sehr geehrter Herr Sommerhäuser,


    eigentlich habe ich gar nichts, bzw. recht wenig mit dem Codierverfahren zu tun, ich besitze lediglich ein gutes Basiswissen, um mittels diesem Wissen \"meinen\" Ärzten den technisch-navigatorischen Umgang mit dem Produkt SAP/ISH-med beizubringen.


    Gleichwohl zieht es mich immer wieder mal in dieses Forum, und ich bin bisweilen beeindruckt, welche Dinge hier \"verhackstückt\" werden.


    Durch dieses Forum wird mir immer wieder klar, dass nur Profis diese Materie auf Dauer beherrschen werden, selbst der gutwilligste Stationsarzt kann das komplexe Geschehen nicht eigenständig leisten, ...es sei denn, er liesse von der Patientenversorgung ab.


    Sollte sich meine Klinik irgendwann dazu durchringen (müssen), vernünftig ausgebildete MDA\'S einzusetzen, die aus der Fläche heraus die Abteilung Med.-Doku. mit verwertbaren Daten versorgen, ...ich wäre sofort dabei!


    Ich hoffe, mit dieser meiner Antwort nicht das Thema verfehlt zu haben und grüsse, ebenfalls aus Hamburg,


    Manfred Bartsch

    Verehrte Diskutanten,


    ich habe bzgl. des Codierverfahrens lediglich jenes Basiswissen, das ich brauche, um \"meinen\" Ärzten den Umgang mit SAP/ISH-med. beizubringen.


    Obwohl nicht in erster Linie mit den inhaltlichen Fragen des Codierens befasst, beschäftigt mich immer wieder folgende Frage:


    Einmal angenommen, unsere Klinik setzte neben der zentralen Abteilung Med.-Doku. zwei, drei dezentrale MDA\'s ein, diese geschult durch beispielsweise Kayser\'s Consilium.


    Könnten diese drei den MDK/die Kassen \"das Fürchten lehren\"?


    Wenn ich sehe, wie unzureichend die Fälle durch die Ärzteschaft abgebildet werden, dann möchte ich am liebsten hingehen und für die operativen Fächer (komme aus der Chirurgie) die Sache selber in die Hand nehmen.


    Wie ist Ihre Meinung? Gibt es beim MDK/ den Kassen ganz bestimmte Kliniken denen sie ihren aufrichtigen :i_respekt: zollen müssen?


    Manfred Bartsch

    Verehrte Diskutanten,


    habe schon lange nichts mehr mit der Med-Doku. zu tun und alles andere als eine aktuelle Peilung.


    Dennoch stellt sich mir folgende Frage:


    Dürfen ICD-/ICPM-Codes durch x-beliebigen Freitext ergänzt oder gar die Katalogtexte durch Freitext ersetzt werden, oder haben die Kostenträger Anspruch auf Übermittlung von Codes UND hinterlegten Katalogtexten?


    Die Frage stellt sich mir vor dem Hintergund der Tatsache, dass an meiner Klinik die sich aus den Datensätzen speisende Arztbriefschreibung eingeführt wird und die Ärzteschaft oft unzufrieden mit den Katalogtexten ist, die selbst bei Einstieg in die Systematik nicht immer exakt das ausdrücken was gemeint ist.


    Mit besten Grüßen, Manfred Bartsch

    Zitat


    Original von Guenter_Konzelmann:


    Wir danken dir, Jehova Gott, du Allmächtiger, der ist und der war, weil du deine große Macht an dich genommen und als König zu regieren begonnen hast Offenbarung 11:17
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    Einen freundlichen Gruß vom MDA aus Schorndorf



    Bei allem Respekt, Herr Konzelmann, handelt es sich eigentlich bei demjenigem Gott, den SIE meinen und bei demjenigen, der gerade Seite an Seite mit Herrn Bush Krieg führt, um ein und denselben?



    Und, Herr Lehmann, die ersten lukrativen Aufträge an US-Firmen bezüglich des Wiederaufbaus sollen laut den Deutschlandfunk-Nachrichten bereits vergeben sein!


    Welch eine Unverfrorenheit auch der amerikanischen Bosse! Die deutschen Bosse wären natürlich kein Deut besser!


    Übrigens, recht zutreffend fand ich, bezogen auf die Notwendigkeit der UNO, die Aussage des Herrn Schäuble, dass die Amerikaner sehr wohl alleine Krieg, nicht aber alleine Frieden machen könnten.


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    Gruß aus Hamburg, Manfred Bartsch



    Guten Abend Herr Konzelmann,


    bei allem Respekt: ist Ihr Beitrag als Sarkasmaus oder gar als ernsthafte Überzeugung gemeint?


    Erklären Sie es ggf. einem Atheisten, der sich mit allem Möglichen aber glücklicherweise nicht mit der Frage nach dem Sein oder Nichtsein eines Jehova herumschlagen muß.




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    Gruß aus Hamburg, Manfred Bartsch

    Guten Abend Herr Sommerhäuser,


    heute gab es in meiner Klinik eine Hörsaalveranstaltung zu allgemeinen Krankenhausthemen, zur Wirtschaftlichkeit, zu Personalüberhängen, zu Bauplanungen usw., usw.


    Der drohende und wohl beschlossene Irak-Krieg war
    -selbstverständlich - kein Thema.


    Unter "Verschiedenes" hätte ich eigentlich gern gefragt gehabt, ob die Unternehmensleitung Erkenntnisse daüber besitzt, ob deutsche Kliniken im Falle des Kriegsausbruches bevorzugte Ziele für Anschläge sein könnten.


    Ich habe mich nicht getraut! Es hätte irgendwie nicht gepaßt,...oder doch?



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    Gruß aus Hamburg, Manfred Bartsch

    Guten Abend Herr Konzelmann,


    besten Dank für Ihren Beitrag. Wenn man nur das eigene Haus kennt, ist die Standortbestimmung bisweilen schwierig.


    Mal bin ich pessimistisch, mal optimistisch.


    Bezogen auf die von Ihnen erwähnten € wird der Zusammenhang zwischen sorgfältiger Dokumentation und den Gehaltszahlungen der Zukunft häufig genug noch nicht gesehen.


    Da helfen auch Erfahrungsberichte von denjenigen Ärzten nicht, die nach erfolgter Praxiseröffnung über Nacht zu wahren Doku-Experten geworden sind.


    Ausgemachte Sache ist jedenfals in unserem Haus, dass wir noch in diesem Jahr vollständig am DRG-Verfahren teilnehmen wollen.


    Zugegebenermaßen ist das Produkt SAP/R3-ISH-Med. nicht gerade die anwenderfreundlichste Wahl und keinesfalls läßt es sich, gerade in der Anfangsphase, mal eben schnell und so nebenbei bedienen.


    Dieses trägt zu Recht zur Verärgerung im ärztlichen Bereich bei!


    Als Verschlüsselungssoftware kommt bei uns KODIP zum Einsatz, ebenfalls ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber wenn ein Großunternehmen sich für bestimmte Produkte nun einmal entschieden hat, dann kommt man sicherlich schwer davon weg und ist am Ende gut beraten, seine ganz persönlichen Strategien für den Umgang damit zu entwickeln.


    Dieses versuche ich Tag für Tag zu vermitteln.


    Gruß aus Hamburg, Manfred Bartsch

    Liebe myDRG-Gemeinde,


    ich eröffne hier ein Thema, zu dem ich in den Foren, soweit ich nachgeschaut habe, nichts Passendes entdeckt habe und wäre an Ihren Meinungsäußerungen interessiert.


    Ich bin in einem Krankenhausunternehmen beschäftigt, in dem derzeit die Papierdokumentation durch EDV-gestützte-Online-Dokumentation ersetzt wird.


    Zum Einsatz kommt das Produkt SAP/POD (prozessorientierte Online-Dokumentation).


    In meiner Klinik haben wir ein aus vier Personen bestehendes Projektteam aufgebaut, das der Ärzteschaft zur ständigen Verfügung steht.


    Dabei ist es, dafür freigestellt, meine spezielle Aufgabe, die AnwenderInnen in erster Linie auf dem technisch-navigatorischen Sektor zu begleiten.


    Wer das Produkt SAP-ISH-MED kennt, der weiß, wovon die Rede ist!


    Zwei weitere, ärztliche Mitarbeiter stehen hauptamtlich für die inhaltliche Verschlüsselungsunterstützung bereit.


    Diese Arbeitsteiligkeit bewährt sich recht gut und wird von den Klinikern grundsätzlich akzeptiert und anerkannt.


    Gleichwohl sind die Widerstände gegen das "verschlüsseln müssen" mitunter gewaltig, hier und da kommt es gar zu einer Verweigerungshaltung.


    Wie gehen andere Häuser mit diesem Thema um? Sind alle Häuser in etwa auf dem gleichen Stand, oder haben manche gar schon Wege aus der "Krise" gefunden? Und ist dieses möglicherweise ein Problem speziell der Öffentlichen Häuser ("ich bin Öffentlicher Dienst, mir kann nichts passieren").


    Ich bedanke mich für ein Meinungsbild


    Gruß, Manfred Bartsch