Beiträge von Lueckert

    Hallo,


    haben hier einen Fall, wo ein Patient wegen der Pneumonie zu uns aus einer Psychiatrie verlegt wurde. Jede Information woher der Patient die Pneumonie hat fehlt (moribunder C5-Patient).

    Müssen wir hier einen Bogen anlegen?


    Wie ist das generell bei Verlegungen aus dem Pflegesatzbereich?


    Gruß

    Hallo,


    was meinen Sie mit KÜV, vieleicht Kostenübernahmevertrag?..


    Wenn das von ihren Landeskrankenhausgesellschaft mitgetragen wurde, dann sitzen da die falschen Leute oder der Vertrag ist eine Altlast.


    Da haben Sie sicher extra jemand einstellen müssen, wenn ich das Format, die Vielefarbigkeit und den Umfang von unseren Akten sehe, dann kann ich ihnen nur herzlichst Beileid wünschen.


    Am besten Ihre Geschäftsführung macht sich für die Kündigung dieses Vertrages stark und andere Häuser tun das auch.


    Die Landeskrankenhausgesellschaften haben im DRG-System eine mächtige Schlüsselstellung, die vorher nicht in der Form da war. Jetzt sind halt die mit einem schlechten Verband oder einem ehemalig schlechten (Altlasten, in Berlin gibts den unsäglichen Kurzbericht direkt an die Kassen, auch so ein Bock den der Verband in den 90zigern geschossen hat...und das Ding ist quasi unkündbar)deutlich benachteiligt. Da müssen Top-Leute sitzen (in Brandenburg sind wir übrigens sehr zufrieden mit unserem Verband).


    Und das wäre alles hinfällig wenn wir endlich von der Einzelabrechnung weg kämen...das würde den Verwaltungsaufwand auf Kassen und Krankenhausseite stark reduzieren...wie gesagt, den Krankenhäusern wird abverlangt ihre Fälle prospektiv genau zu planen und die einfache Verrechnung wieviel Anteil jede Kasse am Budget monatlich überweist soll da unmöglich sein?


    Nochmal warum bekommt nicht jedes Haus pro Monat seinen Anteil von jeder Kasse überwiesen und in der Budgetverhandlung wird dann abgeglichen?


    Gruß

    Hallo,


    da bin ich ja froh ..hier in Brandenburg sind MDK-Begehungen auch usus.


    Aber ist der MDK nicht zur Begehung verpflichtet, bin geschockt das es woanderst nicht so ist. Auf welcher Grundlage macht den der MDK seine \'Gutachten\' nur Arztbrief?


    Oder haben Sie inzwischen Kopierkräfte eingestellt und sich einen modernen Farbkopierer besorgt um dem unmögliche Ansinnen die ganze Akte zu kopieren nachzukommen? (ist es eigentlich erlaubt die Orginalakte an den MDK zu verschicken...mit dem Hinweis jetzt seit ihr verantwortlioch das alles vollständigund zeitnah zurückkommt?)


    Denke, die Begehung ist, ja ausdrücklich im Gesetzt geregelt und ist sozusagen der Goldstandard der Begutachtung. Und alle andern Begutachtung sind eigentlich keine wirklichen.


    Also da ist in manchen Bundesländern der \'Schlendrian\' (politisch sicher gewollt von den Kassen) beim MDK eingezogen bzw. mehr Gutachten pro Zeit, was nicht in Ihrem Interesse sein kann.


    Da sollten Sie zusammen mit anderen Kollegen unbedingt gemeinsam dagegen vorgehen!


    Wir wehren uns schon gegen die Kopie der gesamten Akte, sowas ist mit dem Erforderlichkeitsgrundsatz nicht vereinbar...also forden Sie demnächst den MDK auf bei einer Gesamten Akteanforderung, die konkrete Erforderlichkeit von jedem Einzeldetail festzulegen und ergo er soll begründen warum er was genau braucht, dazu haben wir ein Standardschreiben unseres Justiziars, schließlich ist das ja nicht ganz ungefährlich, wir sind ja verpflichtet der erforderlichen Unterlagen dem MDK zur Verfügung zu stellen, aber dafür gibts ja Juristen.


    Wenn Sie das mit vielen Krankenhäusern gleichzeitig machen sollte Sie auch ihren MDK zu Begehungen bewegen können. Koordinieren könnte ja der Krankenhaus-Landesverand.


    Auch deshalbwirklich wichtig, weil die Fallgespräche mit den MDK-Ärzten enorm hilfreich sind künftig Kürzungen zu vermeiden.


    Gruß

    Hallo,


    auch hier komt es zu einer starken Zunahme der Rechnungsnachfragen.


    Allerdings haben wir mit den meisten Kassen erreicht, dass diese erst mal unter Vorbehalt zahlen.


    Was unangenehm auffällt ist die generelle Unterstellung alle Häuser würden grundsätzlich Betrügen. Diese Atmosphäre des Misstrauens ist kontraproduktiv.


    Eine Strategie die wir hier verfolgen ist möglichst häufig auf eine MDK Begehung zu bestehen und gegen alle Gutachten nach Aktenlage, Fallberatung oder gar nach §301-Daten Widerspruch einzulegen, wenn wir nach Prüfung durch das Medizincontrolling auch nur den Hauch einer Chance haben.


    Auch Nachfragen via DTA werden von uns mit einem Standardschreiben mit Hinweis dies künftig zu unterlassen und doch bitte den MDK einzuschalten nicht akzeptiert.


    Es hat sich nämlich gezeigt das die MDK-Ärzte \'Auge in Auge\' mit dem behandelten Kollegen grundsätzlich für unser Haus vorteilhaftere Gutachten abgeben. Nebenbei wenn alle so verfahren können die Nachfragen gar nicht so stark ansteigen, da ja die MDK-Kapazität begrenzt ist.


    Folglich konzentrieren wir uns hier auch auf die korrekte Aktenführung, Dokumentation und Abgleich mit den DRG-Daten.
    Zusätzlich werden alle Schritte bei Rückfragen EDV-Technisch dokumentiert um den Überblick nicht zu verlieren und wir arbeiten natürlich viel mit standardschreiben.


    Darüber hinaus wird auch noch häufiger mit den Kassensachbearbeitern telefoniert und auch der geringer Teil der schnell zu unseren Gunsten klärbaren telefonisch geklärt.


    Übringens wurde die Leitung der Patientenverwaltung mit einer ehemalig leitenden Kassenmitarbeiterin besetzt, das war eine sehr weitsichtige Entscheidung der Geschäftsführung, kann das jedem Haus nur empfehlen, hilft ungemein im Umgang mit den Kassen und ist sehr hilfreich sich in die \'Denke\' eines Sachbearbeiters hineinzuversetzen.
    Also meine Tip:
    -Kassenmitarbeiter abwerben
    -möglichst oft auf zeitnahe MDK-Begehung bestehen
    -Ärzte gut auf diese Termine Vorbereiten
    -Workflow der Kassennachfragen transparent machen und ggf. neu strukturieren, EDV-Technische Begeleitung der Abläufe
    -Standardschreiben mit textbausteinen erstellen und so oft es geht verwenden


    Gruß


    Gruß

    Hallo,


    ein interessantes Thema, auch wir bekommen solche Schreiben inzwischen allerdings glücklicherweise eher selten un dmeist können wir das auch klären.


    Dennoch halte ich das Thema für brisant, denn gerade das man Patienten nicht aufnimmt, obwohl man es könnte und fachlich auch zuständig ist, wird zukünftig eine größere Rolle spielen.


    Ich denke hier an bewusste Fallselektion...wieso sollte ein Krankenhaus einen Patienten übernehmen, wo von vorneherein klar ist das es ein Nicht- Kostendeckender Fall wird?


    Das ist zwar unethisch und sicher auch gegen den Versorgungsauftrag und diverse Gesetze, aber kaum nachprüfbar....gibt halt beim Anruf die Auskunft..\'haben kein Bett\'..oder es werden Betten bei den Notfallstellen gar nicht erst gemeldet...(das habe ich persönlich schon erlebt)


    Und jeder kennt solche schwer verlegbaren Fälle, die keiner haben will...


    Das kann doch dann nicht das Problem des aufnahmenden Hauses sein?


    Und zu TODO: Schwarze Schafe gibt es überall, und wenn keine mehr möglich sind, haben wir den Überwachungsstaat...ich denke eine gewisse Maß schwarzer Schafe muss jedes System tolerieren können (wobei wir da sicher ums Maß streiten können ^^)....sonst wirds totalitär und der Aufwand die schwarzen Schafe zu finden wird immer grösser, als das was diese aus dem System ziehen.(das ist persönliche Meinung!)


    Gruss

    Hallo,


    würde mich sehr wundern, wenn es bei den Unfallversicherungen anderst geregelt wäre wie bei den gesetzlichen Kassen. Das hieße dann zunächst immer Zahlung innerhalb 14 Tage und später dann ggf. Rückforderung bzw. Verrechnung bei Rechnungsänderung.


    Und das die Stellungnahmen solange brauchen, liegt vieleicht auch daran das jetzt von den Ärzten sehr viele Stellungnahmen, Berichte angefordert werden und es ja auch in vielen Abteilungen noch üblich ist, dass der abschliessende Arztbrief erst 4-6 Wochen nach Entlassung geschrieben wird (gehört zu den ungeliebtesten Tätigkeiten). Dazu kommt durch die Verkürzung der Verweildauern, das der Durchsatz höher ist und damit der bürokratische Anteil überproportional wächst.


    Dazu nehmen Anfragen der Kostenträger inzwischen erschreckende Ausmasse an, die zusätzliches Personal benötigen würden, dafür ist in der Regel bei schrumpfenden Erlösen kein Geld da. Also werden sich längerfristig die Wartezeiten eher vergrößern.


    Gruß

    Hallo,


    auch wir haben Probleme mit der Software (wer nicht?)...und daher habe ich immer die Statistiken mehrfach per Hand überarbeitet und überprüft.


    Diese Unterlassung ist für das Krankenhaus existenzbedrohend, zumal jetzt ja erst mal weiter nach den alten Basisraten finanziert wird. Sich hier nur auf die Software zu verlassen ist schon etwas blauäugig. Hier im Forum haben viele mit der Software so ihren Kampf (wir auch), aber Budgetdaten einfach ausleiten und verwenden...ohne Prüfung?


    Aber wenn Sie Erfolg haben und den Softwarehersteller dranbekommen dann posten Sie doch hier kurz...es wäre mal an der Zeit ein Exempel zu statuieren, da fast alle Softwarehersteller, nicht exakt die gesetzlichen Vorschriften einhalten (können/wollen?) und teilweise auch ziemlich ignorant sind...SAP hat den Patch für die neuen §21 Daten (auch noch mit Fehlern ) am 16.3 geliefert die Daten waren bis 31.3 zu liefern....das war knapp und wenn da eine gewonnen Klage dem mehr Priorität einräumt nutzt das allen.


    Gruß

    Hallo Forum,


    wir führen hier gelegentlich im Rahmen der Sicca-Diagnostik Lippendrüsenbiopsien durch. Diese werden durch unsere Chirurgie in LA mit dem Skalpell auf der Lppeninnenseite durchgeführt und mit einem Faden verschlossen. Das Biopsat ist in der Regel 1,5 auf 2-3 mm gross.


    Codiert mit
    1-545.2 \'Biopsie an anderen Strukturen des Mundes und der Mundhöhle durch Inzision\'


    der MDK behauptet
    1-420.0 \'Biopsie ohne Inzision an Mund und Mundhöhle\' wäre korrekt, da kein operativer Zugang erforderlich wäre.


    Zugegeben ist der finanzielle Unterschied über 3000 Euro enorm, aber dass ist meiner Meinung ein Systemfehler und kann doch nicht das Problem unseres Hauses sein. Schliesslich haben wir andere Systemfehler zu unseren Ungunsten (Beispiel: Patient gegen unseren Rat von Kasse in ambulante Reha geschickt nach Hüfttep und dort mit Fahradergometer bis zur Luxation beübt...Fallzusammenlegung..nur eins von vielen)auch voll zu akzeptieren.


    Wie würden sie codieren?


    Gruss

    Hallo,


    nutzen Sie doch einfach das IF-Tool (hier in den links)...


    Das Tool kann sehr viel an Standardauswertungen, verschiedene Grouper-schnittstellen sind bereits integriert und man kann es auch mit einen sehr schnellen Grouper bekommen, man kann direkt in jeden Datensatz verzweigen....
    Und es ist für die Leistungsfähigkeit sehr preiwert..kostet 250 Euro und stellt einige 2000 Euro + tools in den Schatten...Probeversion gratis!


    arbeite seit 3 jahren damit und bin sehr zufrieden, habe nichts besseres vom Preisleistungverhältniss gefunden bisher....und bin immer überrascht wieviel Geld da für weniger brauchbares ausgegeben wird.


    Das Fachabteilungsproblem müssen Sie aber in Excel lösen...Sie brauchen dazu aus ihrer EDV den internen Abteilungsbezug zur Fallnummer...also ich nehme bei einem gleichartigen Problem immer die Entlassene Station (int. Verlegungen bleiben unberücksichtigt...die sind nur mit einem enormen Aufwand teilbar...).


    Dann mittels Sverweis-Befehl in der fab.csv- Tabelle bei einer \'Subfachabteilung\' die die Fachabteilunsnummer durch eine erfunden ersetzten (z.b. 1599 oder auch durch die Stationsnummer) und dann alles ins If-Tool..so kann man dann auch mal eine DRG-Stationsbezogene Auswertung machen.


    Gruß

    Hallo,


    ein arbeitsreiches Projekt haben Sie sich da vorgenommen.


    Entscheidend wie aufwendig das ganze wird hängt von Ihrer Leistungserfassung ab und wieweit ihre Verwaltung schon intern verrechnet.


    Es gibt aber eine sehr einfache Methode schon mal einen Überblick zu bekommen bzw. fehlende daten zu ersetzten, hierzu können Sie nämlich hervoragend die gemeinfrei zugänglichen (auch hier im Downloadbereich) INEK-Kalkulationsdaten nutzen.
    Diese enthalten die Durchschnittskostenverteilung in Euro aller DRG\'s jeweils pro DRG in der gängigen Kostenarten/Kostenstellenverteilung.


    Die Werte finden Sie in der zugrundeliegenden Tabelle der mitglieferten Accessdatenbank im DRG-Browser.


    Multiplizieren Sie jetzt jeden Wert pro DRG mit der Anzahl ihrer wirklich erbrachten DRG...so erhalten Sie die Kosten die Sie als Durchschnittskrankenhaus haben sollten (ist statistisch eigentlich eine Normalisierung auf ihr Haus/Abteilung).


    Dazu können Sie natürlich jetzt statt der absoluten Euro, einen Prozentsatz für jede dieser Zellen errechnen. Haben Sie dann für jede DRG dann quasi die Prozentuale Verteilung der Kosten dieser DRG in einem Durchnittshaus (Verkaufen Unternehmnsberater als Servicweights!).


    Nun können Sie diese Gewichtung auch in Teilen durch eigen Echtwerte ersetzen. Das hat den riesen Vorteil, dass Sie auch dann zu einem Ergebnis kommen, wenn Ihre Leistungserfassung und Kostenverteilung lückenhaft ist (und das ist eher die Regel).


    ABC-Analyse heisst einfach gesagt, dass Sie nach einem Kriterium (meist Kosten) sich auf die DRG\'s (z.B.) konzentrieren die 80% der Fälle /Kosten/Erlöse ausmacht und für den Rest so wenig wie möglich Aufwand betreiben.


    Gruß

    Hallo,


    haben den neuen Report seit 19.03. im Produktivsystem und klar ist er nicht Fehlerfrei.


    Habe jetzt die 2te Testlieferung beim Inek und warte schon seit Freitag auf das Ergebniss, die erste wurde wegen Formatfehlern komplett abgelehnt ((danke SAP!!!)...


    Ich habe daraufhin den Datenstellen-Telefonsupport in Beschlag genommen und manuell die Formatfehler ausgeräumt (hoffentlich!) und warte jetzt auf die ersten Inhaltlichen Fehler.


    Wir haben schon mal den Verlängerunsantrag auf den Weg gebracht, da ja Ostern dazwischen liegt und es daher schwer wird das zeitlich zu schaffen und ich arbeite mit Sicherheit nicht an Ostern, nur weil SAP wieder mal so langsam und ihr Report sich durch excellente Qualität auszeichnet....


    Und klar alle bei der Datenstelle und im Inek kennen das SAP-Problem.


    Gruß