Beiträge von tfloeser

    Hallo Forum,


    kann ich als MVZ mit Bettenstation und vollstationärer Behandlung auch DRG abrechnen, obwohl ich nicht zugelassenes Krankenhaus im Landeskrankenhausplan bin?
    Interessant ist die Frage, wenn ich Privatpatienten behandle, die im Basistarif ihrer PKV versichert sind...


    Danke

    Hallo Forum,


    ich nutze sehr gerne das G-DRG-Erlös-Tool (Thieme) zur Kostendarstellung einer ganzen Fachabteilung.
    Leider gibt es dieses offensichtlich nur für Hauptfachabteilungen.
    Gibt es irgendwo ein solches Tool für Beleger?


    Vielleicht hat jemand eine Info?


    Grüße

    Hallo Forum,


    sehr weit off-topic...
    Wer kann mir Hilfe / Links geben zu folgenden 2 Themen:

    • Wer darf ein Herzkatheterlabor leiten? (Qualifikation / Anerkennung durch wen? Ärztekammer? / KV-Abrechnung...)
    • Ich hörte, es gäbe Urteile zu maixmaler Dienstbelastung für Herzkatheterlabor-Bereitschaftsdienst durch Ärzte. Leider habe ich keine Ergebnisse im Netz gefunden. Vielleich hat jemand... ?


    Danke!
    TF

    Hallo Forum,


    eine nicht alltägliche Frage, auf die ich im Netz bisher keine Antwort fand: MUSS der die Coronarangiografie bzw. -intervention durchführende Mediziner explizit ein Kardiologe sein?
    Wenn ein Angiologe -- hypothetisch - alle sonstigen Voraussetzungen erfüllen würde...
    Kann ich das irgendwo nachlesen?


    ratlos...

    Hallo Findus,


    soweit korrekt. Nur haben wir ja nicht das ZE für die Dialyse in Rechnung gestellt, sondern den OPS kodiert (der nun mal in die höhere DRG führt...). Zweimal abgerechnet hätten wir ja nur dann, wenn wir auch das ZE in Rechnung gestellt hätten.


    Mir ging es auch um Quellenangaben hierzu, da ich ausser der FPV nichts finden kann...
    Wenn ich einen Konsiliararzt beauftrage, kann ich auch dessen Diagnosen in meine Kodierung übernehmen.
    Ist aber etwas anders gelagert, da wir vom Koniliarius auch eine Rechnung bekommen...

    Hierzu nochmal die DKR:


    Allgemeine Kodierrichtlinien für Prozeduren
    Alle signifikanten Prozeduren, die vom Zeitpunkt der Aufnahme bis zum Zeitpunkt der Entlassung vorgenommen wurden und im OPS abbildbar sind, sind zu kodieren. Dieses schließt diagnostische, therapeutische und pflegerische Prozeduren ein.
    Die Definition einer signifikanten Prozedur ist, dass sie entweder
    • chirurgischer Natur ist
    • ein Eingriffsrisiko birgt
    • ein Anästhesierisiko birgt
    Spezialeinrichtungen oder Geräte oder spezielle Ausbildung erfordert.

    Hallo,


    da wir das ZE nicht abgerechnet haben (chron. Dialysepatient), hat der Niedergelassene die Dialysen selbstverständlich in Rechnung gestellt. Wir haben lediglich die Dialyse in unseren Räumen durchführen lassen.
    Dabei haben wir ja aber auch einen Ressourcen-Verbrauch (Raum, Anschlüsse, Strom, etc.).
    Ist dies nicht Legitimation genug, den OPS-Schlüssel anzugeben?

    Hallo findus,


    danke für die rasche Antwort!
    Ich hatte da einen Tippfehler in Zeile 1: Es muss natürlich heißen L60C...
    Die Kasse möchte also nur die OPS-Schlüssel für die Dialyse streichen, um damit in die L60D zu gelangen. ZE haben wir ja auch nicht abgerechnet (s. Def.).
    Die Frage für mich ist: Ist die Argumentation der Kasse richtig, wenn sie behauptet: "Auch die Kodierung der Dialyse (ohne Abrechnung des ZE) ist nicht zulässig, da es sich bei der Durchführung der Dialyse beim niedergelassenen Arzt oder im Kuratorium nicht um eine Verbringungsleistung handelt"?
    Wir führen die Dialyse im Hause in unseren Räumlichkeiten durch, die Geräte gehören der nephrologischen Praxis, das Personal wird ebenfalls von dort gestellt...


    Gruß

    Hallo Forum,


    wir haben (in 2009!) einen Fall abgerechnet, in dem wir die L06C in Rechnung stellten: Ein Patient kam aus anderen Gründen, die Nierenfunktion verschlechterte sich und der Pat. musste erstmalig dialysiert werden. Irrtümlich war die N18.0 als HD angegeben...
    Ein ZE wurde für die Dialyse nicht in Rechnung gestellt, die Abrechnung erfolgte durch den niedergelassenen Nephrologen.
    Wir kodierten jedoch den OPS 8-854.2 für jede durchgeführte Dialyse, was uns in die L60C statt die L60D führte...
    Nun schreibt die KK im September 2012 (!), die Abrechnung müsse korrigiert werden, da "es sich be der Durchführung der Dialyse beim niedergelassenen Arzt oder im Kuratorium nicht um eine Verbringungsleistung handelt".
    Die Dialyse wird im Hause durch den niedergelassenen Nephrologen durchgeführt...
    Hat die KK womöglich Recht??


    Fragt sich ?(
    T. Flöser