Beiträge von E_Horndasch

    Guten Tag,

    die QSFFx-RL ist ja nun in Kraft. Jetzt habe ich noch eine Frage.

    In der RL ist ein Auslösekriterium der ICD-Kode S72.2 (Subtrochantäre Fraktur).

    Im QS-Filter für die Hüftgelenknahe Femurfraktur mit osteosynthetischer Versorgung (17/1) ist dieser ICD-Kode jedoch als Ausschlusskriterium in der Tabelle SH_ICD_EX enthalten.


    Hat dafür jemand eine (logische) Erklärung, die ich einem Unfallchirurgen übermitteln könnte?


    Das IQTIG führt aus: Ein Bruch (Fraktur) im oberen, dem Hüftgelenk zugewandten Teil des Oberschenkelknochens (Femur) wird als hüftgelenknahe Femurfraktur bezeichnet.

    Hallo zusammen,

    da wird nur eine Klarstellung der Obrigkeit (wer immer das auch sein mag) helfen. Ob eine Zertifizierung ausreicht oder ob eine planerische Entscheidung im KH-Plan vorliegen muss oder ob was anderes gilt oder ob......

    Oder:

    Da das ZE für das Weaning ein unbewertetes ZE ist werden sich die betreffenden Häuser dann mit den Kostenträgern auseinandersetzen müssen. Evtl. ist eine Weaning-Einheit dann dadurch gekennzeichnet, dass sie das ZE für das Weaning abrechnen darf.

    Guten Tag,

    hier scheiterte aber die von der Kasse gewünschte VS-Abrechnung am Fehlen des Einweisungsscheines. Und dieses Formular wird ja an anderer Stelle von den Kassen als "Eintrittspforte" für eine VS-Abrechnung sozusagen als conditio sine qua non gefordert. Ob das deshalb eine AOP-Abrechnung grundsätzlich ermöglicht wage ich zu bezweifeln.

    Hallo,

    siehe auch die Auffassung des BSG vom 17.12.2020:

    Die Kodierung von Spontanatmungsstunden als Beatmungsstunden nach DKR 1001l setzt voraus, dass der Versicherte vom Beatmungsgerät durch den Einsatz einer Methode der Entwöhnung entwöhnt wurde, weil zuvor eine Gewöhnung an die maschinelle Beatmung eingetreten ist (vgl BSG Urteil vom 19.12.2017 - B 1 KR 18/17 R). Daran hält der Senat fest. Der Senat hat die „Gewöhnung“ im Sinne der DKR 1001l in seinem Urteil vom 19.12.2017 definiert als: „die erhebliche Einschränkung oder den Verlust der Fähigkeit, über einen längeren Zeitraum vollständig und ohne maschinelle Unterstützung spontan atmen zu können“. Eine „Gewöhnung“ an das Beatmungsgerät ist daher nicht an weitere, darüber hinausgehende Voraussetzungen geknüpft. Die „Gewöhnung“ kann insbesondere darauf beruhen, dass nach dem Beginn der maschinellen Beatmung die Unfähigkeit zur Spontanatmung (im Sinne der Definition) bereits aufgrund der behandelten Erkrankung oder erst durch eine Schwächung der Atemmuskulatur infolge der maschinellen Beatmung oder durch ein Zusammenwirken mehrerer Faktoren eintritt.


    Alles klar?