Beiträge von merguet

    Guten Morgen Ductus,

    Ihr Schumpf mag u.U. berechtigt sein, nur sprechen Sie in Rätseln, da zum Urteil ein link oder das AZ fehlen. Oder habe ich etwas übersehen?

    Gruß

    merguet

    Moin,

    die Tatsache, dass Wechsel-OPs und Schlittenprothesen nicht in der MMR stehen, halte ich für ausgemachten Unsinn. Die Indikation für die Schlittenprothesen werden zwar im Rahmen des QS-Verfahrens mit geprüft, dennoch sind diese beiden OP-Formen ja komplexer als die Standard-TEP. Im Prinzip müssten sie also m.E. mitgerechnet werden müssen, weil gerade dazu eine gewisse über den Standard hinausgehende Expertise wünschenswert wäre.

    Gruß

    merguet

    Guten Morgen,


    ein Artikel in der Ärztezeitung zeigt die übliche Streit-Linie. Soweit nicht bemerkenswert.

    Allerdings erstaunlich ist die dort geschilderte Einschätzung der DKG:

    Zitat

    Nach Einschätzung der DKG suchten die Kassen gerade bei Komplexziffern nach Fehlern, um die Höhe der Vergütung in Frage zu stellen. Während in der Regel drei bis fünf Prozent der Abrechnungen vom MDK geprüft werden, seien es bei Komplexziffern 15 bis 20 Prozent.


    Da frage ich mich: Gibt der Artikel die Einschätzung der DKG korrekt wieder oder ist das ein journalistisches Versehen? Bei derartigen Prüfquoten käme ich hier in Feierstimmung. Ich kenne Prüfquoten von 85% in der Geriatrie, bei den nicht geprüften Patienten war der Kode nicht gruppierungsrelevant. Muss man mit dem Medium oder mit der DKG reden?


    Herzlichen Gruß


    merguet

    Guten Morgen,

    ich greife diesen Thread auf mit einem vermutlich trivialen Problem, für dass ich keine Lösung finde und bitte um Rat der Experten:


    Rad. Befund:

    Zitat

    "Fraktur des Ramus inferior ossis pubis beidseits am Übergang zum Acetabulum, die acetabuläre Gelenkfläche zeigt sich jedoch intakt . Geringfügig dislozierte Frakturen des Ramus inferior ossis pubis beidseits . Fraktur des Os sacrum links mit Einstrahlen ins Neuroforamen S1 "

    OP:

    Zitat

    Platzierung einsr 7.3 mm Ileosacral-Schraube. Hierbei wrd darauf geachtet, dass die Schraube streng im WK S1 zu liegen kommt

    Kode: 5-83b.20 OS WS Schraube: 1 Segment.


    Kostenträger fordert: 5-790.0d geschlossene Repos. ... OS. Schraube Becken, da es sich um eine Beckenringfraktur handelt.


    Was ist korrekt?


    Ich bitte um Unterstützung


    merguet

    Guten Morgen, besonders guten Morgen an Herrn Sommerhäuser und die anderen Admins,


    an dieser Stelle von mir den herzlichsten Glückwunsch und meine Anerkennung für Ihre unermüdliche Arbeit. Ohne diese müssten wir alle sicher sehr viel länger nach Antworten in vielen Einzelfragen suchen, kennten die Gerichtsurteile und die Äußerungen der Systembeteiligten später und müssten die Neuerungen im System mühselig selbst zusammenstellen.

    Auch wenn das Forum jetzt 18 ist wünsche ich mit doch auch weiterhin Ihre strenge Aufsicht, die das Ganze so seriös und vorbildlich macht.


    Herzlichen Dank von


    merguet

    Moin,


    das Schwärzen von Akten ist eine beinahe unlösbare Aufgabe. Erfahrungen dazu haben wir im Schlichtungsausschuss auf Landesebene gesammelt. Hier mussten nicht nur die Patientendaten, sondern auch noch alle Hinweise auf das KH und die beteiligten Personen geschwärzt werden. Dauerte Stunden.Kopien von Papierakten zu schwärzen gelingt faktisch nicht, da die Typen durchscheinen, wie man das ja auch bei veröffentlichten Urteilen immer wieder sieht. Der Ausweg ist dann tatsächlich TippEx oder überkleben. Die digitale Radierung von .pdf ist extrem zeitaufwändig. Die Wahrscheinlichkeit dass man einzelne Eintragungen übersieht, ist maximal. Im Übrigen ist die Definition des sensiblen fast unmöglich. Sensibel wäre ja dann alles, was dem Kostenträger nicht ohnehin aus Sozialdaten ,Gutachten, Strukturprüfungen u.ä. bekannt ist bzw. sein muss. Wer will das filtern. Außerdem wären ja gerade diese Aspekte im Falle einer gutachlichen Stellungnahme durch einen med. Fachgutachter sämtlich beachtlich.

    Man stelle sich das bei einem Intensivverlauf von mehreren Wochen vor. Die Forderung ist völlig naiv und abwegig.


    merguet

    Guten Morgen,

    die Frage, ob die IMKB verschlüsselt werden kann, hängt nicht vom Namen der Station und auch nicht vom shade of grey ab, sondern m.E. einzig von der Gegebenheit der Strukturvoraussetzung und von der Frage, ob der Patient tatsächlich intensiv behandelt wurde. Für letzteres gibt es nach meinem Dafürhalten auf diesem Globus noch immer keine vernünftige Definition. Aus der PpUg ergibt sich aber auch die Frage, ob man noch irgendwem erklären kann, dass man auf einer Station mit IKB personell hinter "Spahn" zurückbleibt.

    Nicht umsonst hatte man die Absicht, vor Ort eine flexible Lösung für deeskalierende Therapien zu schaffen. Wie man dann allerdings die Patienten kennzeichnen will, die keiner Mindestbesetzung bedürfen und wie man das flexibel eingesetzte Personal an den flexibel zu nutzenden Betten berechnet, dürfte Gegenstand komplexer Berechnungen und höchst streitbefangen sein.


    Gruß


    merguet

    Guten Abend,


    noch in dieser Woche (eigentlich schon für Freitag letzter Woche angekündigt) soll das InEK sich dazu äußern. Bisher inoffizielle Vorschläge dazu: Alle IMC und die Stroke sind als Intensiv zu melden.


    Konkretes dazu wird stündlich auf der Homepage des InEK erwartet, bedarf aber dem Vernehmen nach der Abstimmung mit der SV bzw. dem BMG.


    In der Verordnung steht auch, dass solche Stationen zu melden sind, die nur einige von den gesamten Betten als Intensiv betreiben.

    Herr Heimig stellt dazu fest, dass es eine Definition von Intensiv bzw. IMC nicht konkret gibt, diese ist ja auch im Tagesgeschäft umstritten.

    Zu melden sind vermutlich die Stationen auf denen Intensivmedizin betrieben werden kann und zum. teilweise auch wird. Nur für diese Betten kann ja der Schlüssel gelten. Wie man allerdings die Allokation zu den Intensivbetten betreiben soll, dazu gibt es vermutlich keinen sachdienlichen Hinweis. Eine feste Zuordnung von Personen war ja gerade bei flexiblen Stationen nicht gewünscht. Wie man die Umrechnung der Schlüssel hinbekommt, wird sicher Gegenstand jahrelanger Exegesen durch Vertragspartner, Schiedsstellen und Sozialgerichte sein.

    Dazu müssten nämlich die Intenisvpatienten als solche gekennzeichnet sein, wozu es wieder an einer Definition fehlt.


    Immerhin lässt sich die Meldung der Stationen ja offenbar auch im weiteren Verlauf ändern, wenn neuere Definitionen Klarstellungen mit sich bringen.


    Gruß


    merguet