Beiträge von Breitmeier

    Hallo KodiGR,


    Man könnte natürlich auch provokativ fragen, warum sich solche Konstellationen bei Ihnen überhaupt in letzter Zeit häufen, bzw. Ist so ein extrem knappes Erreichen der Mindestmerkmale möglicherweise riskant, wenn die Dokumentation hinsichtlich Leistungserbringung und/ oder Verweildauer nicht wasserdicht ist.

    Hallo Herr Horndasch,

    Ich fang mal an und würde M23.3 nehmen, weil dort der retinierte Meniskus inkludiert ist. Das kommt Ihrem Fall m.E. Am nächsten, sofern Sie nicht eine akute Rissverletzung vorliegen haben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Breitmeier

    Hallo Herr Schrader,


    Die Wiederaufnahme erfolgt dann natürlich nicht ein paar Tage später sondern nach Verstreichen der vorgesehenen Fristen :P.

    Dass dann im Nachgang die Fälle manchmal doch noch wegen Fallsplitting/ Wirtschaftlichkeitsgebot zusammengeführt werden, kriegt eine normale Assistenzärztin ja nicht mehr mit. Sie bemerkt nur ( zurecht) den Mehraufwand.


    Mit freundlichen Grüßen

    Breitmeier

    Hallo zusammen !

    Ich möchte hier mal die Gegenposition vertreten:

    In der Medizin kommt grundsätzlich die Therapie nach der Diagnostik/ Untersuchung. Eine komplette Anrechnung einer Erstanamnese/ Aufnahmeuntersuchung als Therapie- Einheit erscheint mir daher nicht sinnvoll/ plausibel/ justiziabel. Selbstverständlich finden Aufnahmegespräche auch in der Somatik regelhaft statt und stellen somit per se keine psychiatrische Leistung dar.

    Es gibt hierzu auch schon einige Urteile aus der Somatik ( Diagnostik ist z.B. Keine Therapie- Einheit bei der Geriatrischen Frühreha).

    Da es genauso selbstverständlich fließende Übergänge gibt, insbesondere bei längeren Gesprächen, ist die von Herrn Berbuir erwähnte trennscharfe Dokumentation mal wieder entscheidend .


    Mit freundlichen Grüßen

    Breitmeier

    Hallo Nails,


    Falls Sie eine Einweisung haben, könnten Sie Vorstationär ohne nachfolgende vollstationäre Aufnahme abrechnen ( entsprechend Alternative 1 in §115a SGB V).

    Den von Ihnen genannten OPS verstehe ich nicht ganz: Liegt das Ansatzstück nicht außerhalb des Körpers? Oder wurde zuerst der Katheter intravasal revidiert?


    Mit freundlichen Grüßen

    Breitmeier

    Hallo GeRo,


    Ist denn die R59.0 wirklich die richtige HD?

    Dagegen könnte der Symptomkode „R“ sprechen ( Histologie? Regionale Lymphadenektomie bei einem Kind ohne Krankheit? ) und die Regelung zu konkurrierenden HD´s.

    Und was sicherlich auch hinterfragt werden wird, ist der Kode 5-402.0 in dieser Kombination


    Mit freundlichen Grüßen

    Breitmeier

    Hallo zusammen,


    Ich denke, das Problem kann man nicht medizinisch oder „logisch“ lösen. Die Kodebereiche sind überlappend. Der Fehler ( und damit die Lösung) liegt in der CCL Matrix. Oder ein Gericht definiert den Unterschied.

    Die Herleitung von „medcontroller“ überzeugt mich nicht, weil die Peritanalperiode mit der 22. SSW beginnt und am 7. Tag nach Geburt endet. Was man demnach sicher sagen kann ist nur, dass Infektionen, die vor der 22. SSW in utero auf das Kind übergehen, nicht perinatal sondern nur „angeboren“ sein können. Solche Problemfälle diskutieren wir hier aber nicht.

    Andererseits wird die Kandidose mit P 37.5 als Angeborene Infektion aufgeführt, obwohl sich das Neugeborene damit erst im Geburtskanal oder auf Station anstecken kann.

    Beachtenswert im Fall von Gefässchirurg könnte neben den beiden genannten Kodes auch noch P02.7 sein, sofern beim Kind eine Schädigung aufgetreten ist. Der Kode könnte aber natürlich als Vorwurf an die Geburtshelfer aufgefasst werden...

    Es bleibt somit schwierig!

    Mit freundlichen Grüßen

    Breitmeier

    Hallo Herr Breitmeier,

    ... Die "Erlaubnisse" auf die Sie anspielen, sind regelmäßig nur die im Rahmen von Budgetverhandlungen mitgeteilten OPS-Fragebögen, die von Seiten der KK noch nie als Hinderungsgrund für nachträgliche Struktur- oder Einzelfallprüfungen angesehen wurden....

    Hallo Herr Berbuir,


    Ja die Fragebögen meinte ich auch, aber vor allem gibt es ja Bundesländer, in denen viele Stroke Units ( und andere Komplexbehandlungen) schon im Rahmen von Strukturprüfungen vom MDK geprüft und ( idealerweise) vom MDK und den Kostenträgern bestätigt wurden.

    In wenigstens diesen Fällen wird ja von einem Vertrauensschutz bis zum Urteil auszugehen sein, oder ?


    Auch Ihnen einen sonnigen Feierabend

    Breitmeier