Beiträge von Breitmeier

    Hallo Findus,


    Sie haben recht, die genaue Stelle der Ligatur wird nicht erwähnt. Da die obturatorischen Gefässe aber anatomisch zum Versorgungsgebiet der Vasa iliaca interna gehören, habe ich diese aus der Gefäßliste bei 5-38 herausgesucht.

    @ Cyre: T81.2 ist natürlich sehr viel unspezifischer als ein S35 Kode...

    Hallo medman2,


    Sie haben mit vielem Recht, aber für mich bleibt ein entscheidender Unterschied. Sie schreiben:


    „Die Forderung der Entlassung am ersten postoperativen Tag ist bei vielen Operationen die Regel (Hernien, Varizen, Radiusfrakturen)....“

    Das sind aber auch alles Eingriffe, die unter normalen Umständen ambulant operiert werden. Da ist ein vollstationärer Tag eben schon eine Ausnahme und 2 Tage sind zumeist nicht zu begründen.

    Bei der konkret angesprochenen CHE handelt es sich aber unstreitig um eine vollstationäre OP, die nach meiner Einschätzung nur in seltenen Einzelfällen mit 1 BT vertretbar ist. Da ist der Vergleich mit der drängelnden Polizei dann schon passend.

    Ergo: Ich persönlich sehe die Beweislast für einen stationären Tag je nach OP anders verteilt.


    @ McClane: Solange wir die Mitternachtszählung haben, wird Ihr Vorschlag nicht umgesetzt werden. Das sehe ich wie rokka.

    Hallo F15.2,


    Danke für die klare Kante! Ich denke genauso. Die Dokumentation in der Akte als Ganzes und die Daraus folgenden Massnahmen sind entscheidend. Das muss konsistent und plausibel sein.

    @ McClane: Bei einer CHE sollte aber der 2. Tag auch ohne viel Dokumentation eigentlich beim MDK durchlaufen.

    Hallo,


    Es gab laut Interventionsbericht 1Rekanalisationsmanöver. Damit kann nur der Stentretriever gemeint sein. Der Rest sind m.E. Führungsdrähte und eben die Aspirationseinheit des Stentretrievers, die somit nicht gesondert kodiert werden kann.

    Mikrodraht und Mikrodraht Retriever sind nicht synonym, wurde mir erklärt 8)