Beiträge von Breitmeier

    Hallo Frau Enders,


    falls der Schlichtungsspruch einschlägig ist, „reicht“ eine Staginguntersuchung, um das CA als HD zu kodieren, soweit sind wir uns wahrscheinlich einig.

    In den meisten Fällen einer transfusionspflichtigen Anämie würde ich auch von einer Tumoranämie ausgehen. In Ihrem Beispiel finde ich Allerdings beide Sichtweisen vertretbar: Es kann ein eigenständiges Ulcus als HD sein, oder aber ein Stressulcus als Komplikation des Tumors. Ich weiss nicht, ob man das medizinisch aufklären kann.

    Hallo nochmal,


    bei der 8-552 steht es ja schon explizit im OPS: „Der vom Patienten benötigte Einsatz der Therapiebereiche erfolgt in unterschiedlichen Kombinationen von mindestens 300 Minuten täglich (bei simultanem Einsatz von zwei oder mehr Mitarbeitern dürfen die Mitarbeiterminuten aufsummiert werden).


    Bei 8-97d findet sich dergleichen nicht, so dass ich davon ausgehe, dass es bei diesem Kode regelhaft nicht möglich ist.


    Hallo Cardiot,

    Das mit dem virtuellen Umwidmen von Intensivbetten innerhalb von KH- Verbünden ist doch eine super Idee. Jedenfalls betriebswirtschaftlich...

    So erklärt sich Vielleicht auch, warum die Zahlen zwischen den gemeldeten und den verfügbaren Intensivbetten im DIVI Register differierten.

    So wie Herr Spahn und das BMG in den letzten Monaten gegenüber den KHS aufgetreten sind, muss, glaube ich, niemand ernsthafte Kontrollen oder Konsequenzen befürchten.

    Zum Geldfluss in Richtung Kassen kann ich Leider nichts sagen.

    Hallo Herr Speck,


    die Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer Sectio bezieht ja sich nicht auf den Schnitt ( hier intraoperativer Umstieg auf T- Schnitt) sondern auf die Indikationsstellung zur OP in Abhängigkeit von Wehen oder einer Notfallsituation.

    Es ist sicherlich nur eine Sectio- Kodierung plausibel.

    Ich denke, es ist aufgrund Ihrer Schilderung eher eine primäre Sectio, es sei denn, die Kindslage habe den Eingriff notfallmäßig vorgezogen.

    Hallo zusammen,

    Ich verstehe nicht ganz, was „die Schuldfrage“ mit der Frage einer FZF wegen Komplikation zu tun haben soll. Das BSG hat doch entschieden, dass es darauf nicht ankommt. Auch schicksalhafte Verläufe, die aus einer KHS - Leistung herrühren, sind demnach als Komplikation gemäss §2 Abs.3 FPV zu bewerten.

    Nur wenn die Klinik ein Dazwischentrten Dritter belegen kann, ist sie raus.

    Ob allerdings im konkreten Fall die Entbindung, bzw. Die dabei erbrachte KHS Leistung ursächlich für die Mastitis ist, finde ich eine spannende und offene Frage. In der Regel sind ja Rachenkeime des Kindes verantwortlich. Aber wenn es nun multiresistente KHS Keime sind?.?


    Zum Prüfschema stimme ich stei-di zu. Bei Abs. 3 ( Prüfung Komplikation) ist die Ausnahme von der WA in Spalte 13 des FPK unerheblich.

    Hallo rokka,

    Der MDK „darf das nicht“, sondern muss so begutachten, weil es der gängigen Rechtslage entspricht. Das BSG hat immer wieder darauf hingewiesen, dass der Zulassungsstatus eines Medikamentes auch einen wichtigen Aspekt des Patientenschutzes darstellt. Um diesen zu umgehen, müssen eben kumulativ die bekannten Voraussetzungen vorliegen.

    Von der Erstattungsfähigkeit durch die GKV völlig losgelöst wäre die Frage eines Behandlungsfehlers zu beantworten.

    Hallo rokka,

    Diese MDK Begutachtung wäre falsch. Das Sepsis-3 Konzept ist abrechnungstechnisch erst ab 2020 relevant. Bis 31.12.19 gilt die Gleichsetzung von Sirs und Sepsis. Bezugspunkt ist die DIMDI Seite mit der bis 2019 geltenden Sepsisdefinition als SIRS.

    Die Änderung hierzu hat keine rückwirkende Komponente.