Beiträge von Breitmeier

    Hallo Biene,


    aus Ihrer Sicht ist das völlig verständlich, die Kasse könnte allerdings auf Beurlaubung prüfen.

    @ MiChu: Die Beurlaubung ist ja vertraglich in der FPV geregelt, insofern ist das Konstrukt der fiktiv-alternativen Wirtschaftlichkeit nicht nötig und das KHEnrgG würde m.E. Eingehalten

    Hallo Biene,


    Ich würde es auch als geplante Folgeoperation ansehen und die Fälle daher unter Anwendung der Beurlaubungsregeln nach BSG und FPV zusammenfassen. Dann gibt es gar keine Probleme mit der HD …


    Zu ihrer zweiten Frage: Wenn es auch „normale“ Nierensteine gibt, wäre der Kombikode zutreffend.

    Hallo zusammen,


    Ich sehe in der hier diskutierten Konstellation ( Erstdiagnose eines Karzinoms) den Schlichtungsspruch gar nicht als einschlägig an. Der Schlichtungsspruch beschäftigt sich doch nur mit Folgen/ Komplikationen eines schon bei Aufnahme bekannten Tumors.

    Ich vermute, dass das auch Herr Horndasch so sieht.


    @ M2: Ich sehe es wie Sie: Diagnostik ist Diagnostik und Behandlung ist Therapie.

    Hallo mediako,


    dazu gibt es leider 2 m.E. widersprüchliche Anweisungen in der DKR 0201:

    Zu Anfang heißt es dort:

    "Erfolgt die Aufnahme zur Diagnostik/Behandlung des primären Malignoms, ist das primäre Malignom als Hauptdiagnose-Kode zuzuweisen."

    Am Ende vor Beispiel 8 heisst es dagegen:

    "Erfolgt die Aufnahme des Patienten sowohl zur Behandlung des Primärtumors als auch der Metastasen, ist gemäß DKR D002 Hauptdiagnose (Seite 4) (zwei Diagnosen erfüllen gleichzeitig das Kriterium der Hauptdiagnose) diejenige Diagnose als Hauptdiagnose auszuwählen, die die meisten Ressourcen verbraucht hat." Im Beispiel 8 sind die Lebermetastasen offensichtlich das führende Problem, welches die Aufnahme veranlasste.


    Meine persönliche Antwort auf Ihre Frage wäre daher: Bei Erstdiagnose eines Karzinoms ist dieses in der Regel HD, aber nicht immer.

    Hallo Ozy,


    Ich stimme Ihnen völlig zu. Die Antwort auf die Frage „ Was versteht man unter SIRS“ ist völlig unabhängig davon, dass SIRS anders als 2007 nicht mehr deckungsgleich mit einer Sepsis ist.

    Hallo MiChu,


    Ob 2 Wochen kurzfristig ist oder nicht, wird sicherlich als Ansichtssache unterschiedlich bewertet werden ( auch von Gerichten).

    Die Urteile des BSG sind dazu m.E. ebenso klar wie dazu, dass es für den Terminus der Beurlaubung nicht auf ein aktives Verhalten des Patienten ankommt.

    Aber damit werde ich hier in diesem Forum ohne Frage eine Minderheitenposition vertreten 💁🏼.

    Konsens dürfte aber sein, dass eine Fallzusammenführung nach §2 FPV nicht in Betracht kommt.