Beiträge von Findus

    Hallo Fr. Westphal,

    unter der 8-020.d gibt es einen Kode für die Thrombolyse intraventrikulär oder intrazerebral über einen Drainagekatheter. Das trifft ihren Sachverhalt natürlich nicht, die Koderegion wäre aber m.E. entsprechen hier zu suchen, daher käme eigentlich nur 8-020.x infrage.

    Hallo Fr. Kosche,

    nun muss ich auch noch meinen Senf dazugeben. Da bei der ersten OP ja nur eine (Teil-) Entfernung stattfand kommt m. E. kein Wechselkode infrage. Beim zweiten Eingriff wurde dann eine Neuimplantation einer femoral schaftverankerten Prothese vorgenommen. Laut OPS wäre dafür der Kode 5-822.h (siehe Hinw. unter 5-822.h) zu kodieren + 5-829.n. Im Umkehrschluss müsste dann die Entfernung eigentlich mit 5-823.7 kodiert werden, da gibt es zwar keine Hinweise unter 5-823.7, aber ansonsten bliebe ja nur die 5-823.x. Der Fixateur und seine Entfernung kämen natürlich noch dazu. Ist aber, wie bei Zwart, nur mein "Bauchgefühl.


    Gruß aus dem noch sonnigen Budessin

    Hallo liebe Mitstreiter,

    kann ich die Verwendung von Fadenankern, bei z.B. einer Refixation der Supraspinatussehne, immer zusätzlich mit 5-869.2 kodieren? Finde keinen Hinweis unter den Eingriffen, der dies verlangt, wie eben z.B. unter der 5-806.. . .

    Hallo Westphal,


    ich würde wie folgt kodieren:


    zu Bsp.1: wenn keinerlei Symptome (warum dann eingewiesen?) --> Z22.8 + Keim. Wenn Symptom dann das als HD.

    zu Bsp.2: ND Z22.8 + Keim

    zu Bsp.3: da der Keim im Erkrankungskode schon präzise enthalten ist, würde ich B97.4 nicht zusätzlich kodieren


    Dies stellt aber nur meine Meinung dar. Wenn sie in die Suchfunktion Z22.3 eingeben werden sie eine "hitzige" Diskussion finden , die verschiedene Standpunkte wiedergibt. Da in der Überschrift zu Z20-Z29 steht: "Personen mit pot. Gesundheitsrisiken hins. übertr. Krankheiten" entnehme ich, dass zumindest klassifikatorisch die Kodes unter Z22.. als Krankheit gewertet werden.

    Hallo Gefäßchirurg,

    m. E. nach sind unter P10-P15 Schädigungen des Kindes durch den Geburtsvorgang selbst gemeint. Ihr Fall wäre eher in die Kategorie versehentliche Stich- oder Rißwunde intraoperativ zu sehen. Da so genau wie möglich zu kodieren ist, wäre ich in diesem Fall auch für die S31.0 mit Y69, obwohl es zur Y69 sicher geteilte Meinungen gibt. Aber vielleicht meldet sich ja noch ein/e Spezialist*in. Gyn. und Geburtshilfe sind nicht so "mein" Bereich.

    Hallo Gefäßchirurg,

    meinen sie R02.9 oder R09.2? Die kardiorespiratorische Insuffizienz ist ja nun unter R09.2 nicht mehr zu finden, scheidet daher m. E. aus. Wenn sie den Pat. "nur nachbeatmet" haben ohne das eine respiratorische Insuffizienz vorlag würde ich die Finger von J95.2 lassen. Wenn es respiratorisch Probleme gab und der Pat. noch weiter beatmet werden musste, dann wäre m. E. J95.2 korrekt und auch zu kodieren.

    Hallo tfloeser,

    ich sehe die Kodierung wie Herr Selter. Nach den ergänzenden Infos:

    5-79. Ein "bisserl" Repo ist ja immer

    zumal ja die Fraktur etwas disloziert gewesen scheint, da

    zur Vermeidung einer weiteren Dislokation

    Die 5-789.b ist m.E. ganz abwegig, da der Knochen ja schon frakturiert war und nicht frakturgefährdet. Die 5-789.b würde ich für eine prophylaktische Knochenstabilisierung bei frakturgefährdetem Knochen bei z.B. einer Knochenmetastase kodieren.

    Hallo ybs,

    im Übrigen stand 2016 auch unter 5-38d. der Hinweis. "Ein Kode aus diesem Bereich darf nicht verwendet werden, wenn die alleinige Inzision eines Gefäßes als Zugang (ohne weitere Maßnahmen wie z.B. eine Embolektomie oder eine Thrombektomie) als primäres Verfahren durchgeführt wurde. In diesen Fällen ist ein Kode aus dem Bereich 8-84 zu verwenden". Eine alleinige Stentimplantation ohne eine andere OP an/im Gefäß war auch da schon nicht als offen chirurgische Implantation zu kodieren (also auch kein 5er Schlüssel zu verwenden), wurde also nicht im eigentlichen Sinne als OP gewertet. Wenn sie 6:00 Uhr eine Perkutan Transluminale Angioplastie, dann erfolgte hier von der Systematik her keine OP. Die zweite Intervention 11:30 Uhr war ebenfalls keine (und wäre nach ihren Angaben auch 2016 keine OP gewesen). Deshalb auch kein 5-394..-Kode.

    Hallo tfloeser,

    1. Handelt es sich um einen Fall aus 2018? Dann gab es 5-78a.. tatsächlich noch nicht, 2019 schon.

    2. War die ursprüngliche Therapie konservativ oder die Fraktur erst später "bemerkt" worden? Was meinen sie mit "war schon gebunden"?

    Hallo Hütti,

    ich denke mal weil hier eben keine Weichteildeckung vorliegt, sondern der VAC auf eine, zumindest bei uns, verschlossene Wunde aufgebracht wird und eher die geschlossene Wundränder zusammenzuhalten, Gewebespannung reduzieren und als Schutz gegen Kontamination von außen wirken soll. Und weil unter 5-916.a0 eben dieser Fall als Exlusivum erwähnt wird.