Beiträge von Findus

    Hallo Gefäßchirurg,

    bin dafür zwar nicht gerade Fachmann aber versuche es trotzdem mal. Sinn und Zweck der OP scheint ja eher die Transposition zu sein und nicht die eines Shuntes (laut Doc-Check-Flexikon: "um damit eine therapeutische Wirkung zu erzielen"). Ob "normalerweise" eine End-zu-Seit-Anastomose angelegt wird oder "ausnahmsweise" eine Seit-zu-Seit-Anastomose dürfte dabei wohl nicht das Kriterium sein. Daher würde ich wohl eher die Transposition kodieren. Aber wie gesagt...

    Hallo Breitmeier,

    das die V. Ilica interna ligiert wurde hat Cyre m.E. nicht geschrieben (dann wär der Kode S35.5 nämlich eigentlich erfüllt). Meiner Meinung nach bleibt nur 5-389.9x. Betreffs des ICD tendiere ich eher zu S35.88.

    Hallo merguet,

    bei den Hinweisen unter 5-829.k finden sie folgendes: "Ebenfalls keine knöcherne Defektsituation liegt bei einer operationsbedingten Resektion eines gelenktragenden Anteils vor". Wenn also der Humeruskopf reseziert wurde, was ich mal großzügig annehme, liegt dort nach diesem Hinweis kein knöcherner Defekt mehr vor und dann noch kein knöcherner Defekt an der Pfanne. Dann dürfen sie zwar eine modulare Endoprothese verwenden aber den Kode leider nicht abrechnen.

    Hallo ratefuchs,

    Weiß bitte jemand den passenden ICD für Kontrakturen Hand, Fuß,..Pflegefall im Buch sind so viele Möglichkeiten: mit u. Ohne Gelenk.??? Nichts im Brief.

    es gibt hier sicherlich einige Kodierer, die sich als täglich als Ratefüchse versuchen. Hier hilft nur den Ärzten/Ärztinnen und auch den Schwestern/Pflegern "auf den S..." gehen. Nur diese können die korrekte Diagnose benennen, bzw. die Pflege eine entsprechende Dokumentation liefern, die eine Zuordnung möglich machen. Einen 0815-Kode für eine "unbestimmte" Kontraktur gibt es glaub ich nicht.

    Hallo merguet,

    ich will mich mal versuchen. Das Problem tritt ja nicht so selten auf. Wenn die Patienten mit einer Nekrose am Amputationsstumpf aufgenommen werden und nur die Revision des Stumpfes gemacht wurde, dann kodiere ich die T87.5 als HD. Die I70.25 als ND (medikamentös wird ja eigentlich für die pAVK immer ein Aufwand bestehen) uns so geben sie nur das entsprechende Stadium an. Sollte an der pAVK noch "etwas operativ oder per Angio gemacht" werden dann wäre m.E. nach Ressourcenverbrach zu entscheiden. Da in ihrem Fall die zweite Seite ebenfalls betroffen ist, wäre für mich der Ressourcenverbrauch unbedingt zu berücksichtigen. Das "dumme" an dieser Konstellation ist eigentlich, dass ja die Nekrose des Amputationsstumpfes durch die bestehende pAVK verursacht/begünstigt wird. Das ist aber nur meine Meinung, ich hoffe, dass es doch noch die eine oder andere Wortmeldung geben wird.

    Hallo Malou,

    wenn am Gefäß noch nichts gemacht wurde, dann bleib ihnen nur die 5-892... allerdings ohne 5-995 (DKR P004f Nr. 3), da sie ja die erbrachte Teilleistung konkret benennen können. Wenn das Gefäß schon inzidiert wurde, käme 5-380.. in Frage, da wäre eine Exploration inbegriffen. Ob der Patient sich schon in Narkose befand, was hier selbstverständlich sein sollt, spielt dabei keine Rolle.

    Hallo Zwart und Linka27,

    die Überschrift zu T89.. lautet: "Sonstige Komplikationen eines Traumas...", eine Wundinfektion bei DFS fällt bei mir eher nicht unter ein Trauma. Daher ist der Kode m.E. falsch. Beim DFS wäre zu klären ob rein angiopathisch bedingt (dann eher I70.24 der I70.25), rein neuropathisch bedingt (dann L89.., wenn so beschrieben, ansonsten L98..), wenn gemischt sollte sich der behandelnde Arzt festlegen, was ggf. im Vordergrund stand, wenn gar nichts zu finden sein sollte bleibt m.E. nur L98.. Betreffs der Keime käme hier die Z22.3 oder wenn irgendwo als Wundinfekt beschrieben L08.. infrage, da können sie dann die Keime dranhängen. Als Aufwand würde aber auch schon ein Verband mit z.B. Beta liqu. oder Beta-Gaze oder sonst ein desinfizierender Verband reichen. Ansonsten hat Hr. Selter eigentlich alles gesagt, was die Keime betrifft.

    Hallo Fr. Westphal,

    unter der 8-020.d gibt es einen Kode für die Thrombolyse intraventrikulär oder intrazerebral über einen Drainagekatheter. Das trifft ihren Sachverhalt natürlich nicht, die Koderegion wäre aber m.E. entsprechen hier zu suchen, daher käme eigentlich nur 8-020.x infrage.