Beiträge von Findus

    Hallo Forum,


    eine Patientin hatte sich im vergangenen Jahr eine SH-Fraktur zugezogen, welche verschraubt worden ist. Jetzt Aufnahme der Patientin wegen Hüftkopfnekrose und immer noch nicht verheilter SH-Fraktur, welche nun mit einer HTEP versorgt wurde.


    Sollte man hier die ursprüngliche Fraktur ( S72.01 ), welche ja eigentlich immer noch besteht, zur HD machen?
    Oder sollte doch eher die Knochennekrose ( M87.25 ), welche als Aufnahmegrund steht die HD sein?
    Letztlich wurden ja beide Diagnose mittels der einen OP behandelt!


    ein schönes, hoffentlich nicht verregnetes Wochenende wuüscht Findus

    Hallo Forum,


    ein Patient wird wegen toxischer Leberkrankheit mit akuter Hepatitis ( K71.2 ) vom Hausarzt eingewiesen. Im Labor wird eine Mononukleose ( B27.0 ) nachgewiesen, welche als Ursache für die Lebererkrankung mit Hepatitis zu sehen ist. Wie wird hier kodiert?


    HD:K71.2
    ND:B27.0 Manifestation vor Äthiologie oder


    HD:B27.0
    ND:K71.2 Äthiologie vor Manifestation


    mfG Findus

    Hallo Herr G.Frauendienst-Egger,


    wenn die Meinung des MDK richtig wäre, würde das doch bedeuten, das jeder demente Patient gleichzeitig auch senil ist. Im Umkehrschluß müsste dann ja auch jeder senile Patient gleichzeitig dement sein ????
    Ich denke, das eine Senilität und eine Demenz durchaus nebeneinander existieren können und einen unterschiedlichen zusätzlich erhöhten Ressourcenverbrauch im Sinne von Hilfe bei den alltäglichen Leistungen verursachen.


    mfG Findus

    Hallo Martina!


    Da der maligne Primärtumor offensichtlich noch vorhanden ist, würde ich Mamma-CA + J91 als HD wählen. Die Z85.3 und J90 fallen natürlich raus. Über die Lebermetastasen als ND ließe sich sicher Streiten (sie haben ja \"nur\" schon Bekanntes überprüft), aber sollte die Pat. z.B. Schmerzmittel erhalten haben (wegen Tumor), dann würde ich sie mitkodieren.

    mfG Findus

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die zahlreichen Hinweise. Unsere Chefin ist der Meinung, dass der Bundesdurchschnitt bei 80 Akten pro Tag liegt. Da ich aber kontrollieren, evtl. dazukodieren, Rücksprache mit den Ärzten(wegen Richtigkeit der Diagnosen)halten soll, hin und wieder eine Akte besorgen soll und mir mit den Ärzten jeweils einen PC teilen muss(z.Z. werden die Akten auf der jeweiligen Station geprüft und dafür muss ich auch noch durchs Gelände laufen) schien mir diese Zahl doch ziemlich hoch.


    also nochmals vielen Dank für die rege Beteiligung


    mfG Findus

    Hallo Forum,
    wir haben einen Pat., welcher eine Hundebissverletzung im Gesicht erlitten hat. Wie soll ich diese nun kodieren?


    S01.80+
    W64.9* oder


    T14.1


    Sowohl T14.1 als auch W64.9 sind laut ICD 10 möglich.


    vielen Dank und schönen Abend noch
    Findus :baby: :baby:

    Hallo zusammen,


    auch wenn das Thema sicher schon oft diskutiert worden ist, möchte ich als \" noch-ungelernter-Kodierneuling \" gern mal wissen, wieviele Akten ein Kodierer so im Bundesdurchschnitt pro Tag bearbeiten/schaffen sollte? 1. wenn nur überprüfen und ggf. Ergänzungskodierung
    2. wenn komplett kodiert wird .
    Mich würden hier Erfahrungen neueren Datums(2003/2004)interessieren.
    Weiterhin hätte ich die Frage welche Lehrgänge/Weiterbildungen zum Kodierer oder Casemix Performer wirklich lohnend/gut sind ( evtl. mit Adresse )


    mfG Findus :baby:

    :sterne:


    Hallo zusammen!


    Wir haben z.Z. eine Patientin, welche vom HA wegen Abklärung einer Thrombozytopenie (TZP) eingewiesen wurde. Die TZP hatte sich zuerst auch bestätigt (laborchemisch) und ist auch mit Prednisolon anbehandelt worden. Dann kam die Info des Labors, dass das Blut der Pat. auf den EDTA-Komplex im Blutröhrchen reagiert und so eine falsche Thrombozytenzahl \"herauskam\". Nach einer erneuten Blutuntersuchung, diesmal Blutröhrchen mit Lithium-Heparin-Komplex, hatte die Pat. völlig normale Thrombozytenwerte. Wie kann/sollte man den Fall kodieren, da sich die TZP nun nicht bestätigt hat?


    mfG Findus

    Hallo Herr Selter,


    nun bin ich aber irritiert, da in unserem Hause bislang die Meinung vertreten wurde, dass die Anlage eines DK dem Patienten eigentlich die Harninkontinenz \"wegnimmt\" (der pflegerische Aufwand ist mit DK um einiges geringer, als 1-2 stündlich eine Inkontinenzhose zu wechseln). Allerdings muss ja eine Inkontinenz 7 Tage ODER bei Entlassung bestehen. Kommt also ein Patient schon inkontinent zu Aufnahme, bekommt stationär einen DK
    (aus welchem Grund auch immer) und wird ohne DK (also in der Regel wieder/immer noch harninkontinent) entlassen, dann sollte man die R32 getrost verschlüsseln dürfen.


    Bei Patienten auf einer ITS, welche beatmet werden oder sonst irgendwie im Koma liegen, wird der DK wohl inklusive sein, da er ja meist auch wegen der Flüssigkeitsbilanzierung und nicht nur wegen unkontrolliertem Harnabgang angelegt worden sein dürfte.


    mfG Findus

    Hallo Medconam,


    in dem von Ihnen geschilderten Fall würde ich sagen, dass der Patient eigentlich am Gegenteil einer Harninkontinenz leidet. Mit Anlage eines DK haben sie also lediglich den Harnverhalt therapiert und nicht die (eigentlich von Ihnen selbst \"produzierte\") Harninkontinenz. Somit würde ich die R32 nicht kodieren.


    mfG Findus