Beiträge von riol

    Hallo B.W.


    sehe ich nicht ganz so.

    Die Fasziendehiszenz mit einem Netz dazwischen, durch das die Darmschlingen schimmern. Die Faszien werden debridiert, Subcutis/Haut großflächig mobilisiert, um den "definitiven" Bauchdeckenverschluss zu ermöglichen.

    Ob das mit 5-900.1b beschrieben wird, bezweifle ich sehr.


    Hier ist die Frage, ob auf jeden Fall das Peritoneum mit tangiert werden muss (also das "UND" als zwingende Bedingung oder als "ODER" zu interpretieren ist?

    Wie sehen Sie das?


    Grüße

    Hallo zusammen,


    ich Definitionshandbuch und KCI News soweit durchgeackert <X

    Leider triggern die OPS

    5-850.d6 (Debridement Bauchwandfaszie) und 5-5896.1b (Debridement Haut/Unterhaut) NICHT in die VAC-DRG!!!

    Einzig die 5-545.1 (s.u.), allerdings ist sie ein Unterpunkt von 5-545. Hier ist die Frage, ob auf jeden Fall das Peritoneum mit tangiert werden muss (also das "UND" als zwingende Bedingung oder als "ODER" zu interpretieren ist?



    In unserem Fall gab es kein Peritoneum mehr, sondern die Faszie war mit einem Vicryl-Netz verschlossen.

    Nach Debridement von Faszie und Wundrändern sowie Mobilisation der Subcutis erfolgte der "definitive" Bauchdeckenverschluss.

    M.E. ist dafür die 5-545.1 der angemessene OPS.

    Die 5-900.1b (Einfache Wiederherstellung der Oberflächenkontinuität an Haut/Unterhaut: Bauchregion) beschreibt dies nicht.


    Wie sieht es das Forum?:saint:


    Vielen Dank

    Anhand der Anamnese hatte der Patient ein Laparostoma. Dann wäre doch 5-545.1 der korrekte OPS.


    Dieser OPS ist schon drin!!


    Einzig der Austausch

    5-545.0 Sekundärer Verschluss der Bauchwand (bei postoperativer Wunddehiszenz)

    mit

    5-900.1b Einfache Wiederherstellung der Oberflächenkontinuität an Haut und Unterhaut: Sekundärnaht: Bauchregion

    haut so rein ;(

    Hallo Herr Selter,

    ich weiß, dass es bei DRGs nicht immer "gerecht" zugeht :saint:

    aber manchmal ist man doch unsicher und denkt, man hat etwas übersehen :rolleyes:

    Der Fall war äußerst komplex/aufwendig und alle Bedingungen (VAC-Abdomen, Zeitabläufe etc.) für eine sachgerechte Vergütung, insbesondere dieVAC-DRG, sind vorhanden.

    Es ist ja nicht die erste VAC-DRG, die wir vergütet bekommen und die Abläufe (VAC, Sekundärnaht etc.) sind ja immer gleich.

    Manchmal sieht man ja den Kodier-"Fehler" nicht und hinter fast man sich an den Kopf.

    Vielleicht formuliere ich meine Frage mal anders:

    Was sind die Kriterien einer VAC-DRG und kann die (ja fast immer erforderliche!) Sekundärnaht 5-900.1b ALLES zerstören?



    Grüße

    Hallo zusammen

    und danke für die Antworten.

    Der Erlösunterschied beider OPS-Ziffern beträgt 27.000 €!!!

    Bei dem Pat. waren viele OPs notwendig, VAC Abdomen über 12 Tage, Meshbauchwandverstärkung etc.!

    Kann das wirklich sein???


    Grüße

    Hallo zusammen,

    bei einem Pat. erfolgte nach mehrfachen abdominalen Eingriffen auch ein VAC-Behandlung; in der Endphase wurden noch 2 Eingriffe durchgeführt:

    1. Die Faszienlücke wurde mit Vicrylnetz geschlossen und darüber noch mal ein VAC-Verband.

    3 Tage später 2. Der VAC wurde entfernt, Subcutis und Haut auf der Faszie mobilisiert und dann die Haut verschlossen.


    Was ist die richtige OPS für den letzten Eingriff?

    5-545.0 Sekundärer Verschluss der Bauchwand (bei postoperativer Wunddehiszenz) oder

    5-900.1b Einfache Wiederherstellung der Oberflächenkontinuität an Haut und Unterhaut: Sekundärnaht: Bauchregion?


    Wir sind der Meinung, die OPS 5-545.0 ist korrekt, da es insbesondere die "postoperative" Wunddehiszenz beinhaltet,

    während der OPS 5-900.1b darauf keinen Bezug nimmt.

    Die Frage ist allerdings, ob bei 5-545.0 "zwingend" auch das Peritoneum beteiligt sein muss??


    Besten Dank

    Riol

    Hallo zusammen,


    Pat. mit perforierter Divertikulitis erhält mehrfache OPs, im Verlauf VAC-Abdomen und Vicrylnetz als Faszienersatz. Beim letzten Eingriff werden Subcutanschicht und Haut mobilisiert und das Abdomen verschlossen.

    Welche OPS ist korrekt:

    5-545.0: Verschluss von Bauchwand und Peritoneum: Sekundärer Verschluss der Bauchwand (bei postoperativer Wunddehiszenz)

    oder

    5-900.1b: Einfache Wiederherstellung der Oberflächenkontinuität an Haut und Unterhaut: Sekundärnaht: Bauchregion?


    Besten Dank

    Guten Morgen Forum,


    war meine Frage zu unverständlich oder ist es zu kompliziert?

    Ich versuche es anders ;-)

    Es sollte ein Bivent-Defibrillator implantiert werden. Es konnte aber nur die rechtsventrikuläre Sonde platziert werden, nicht die Sonde im Sinus coronarius. Als Aggregat wurde aber schon ein Bivent-Defi implantiert.

    Nach Entlassung soll in einem späteren Eingriff in einer anderen Klinik die Platzierung der epikardialen Sonde erfolgen.

    Frage: Dürfen wir bei dem ersten Eingriff den OPS für Defibrillator mit biventrikuläerer Stimulation verwenden oder "nur" die OPS für die Implantation eines Defi. mit Einkammerstimulation?


    Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen :-)

    Hallo zusammen,


    Pat. soll einen Bivent-Defi bekommen. Es gelingt aber nicht, die C-Sonde zu platzieren. Implantiert wird nur die RV-Sonde, allerdings ein Bivent-Aggregat, da bei einem 2. Eingriff eine epikardiale Sonde platziert werden soll.

    Frage: Welche OPS für den 1. Eingriff?

    5-377.50 Defi mit Einkammerstimulation

    oder 5-377.70 Defi mit biventrikulärer Stimulation.


    Vielen Dank