Beiträge von S_Glocker

    Hallo abauer,


    ssm = subkutane mastektomie
    ist nicht brusterhaltend


    5-876 Subkutane Mastektomie
    5-876.0↔ Ohne Prothesenimplantation
    5-876.1↔ Mit Prothesenimplantation, n.n.bez.
    5-876.2↔ Mit Prothesenimplantation, subkutan
    5-876.3↔ Mit Prothesenimplantation, subpektoral
    5-876.x↔ Sonstige
    5-876.y N.n.bez.


    Gruß
    sg

    Liebes Forum,


    ich steh auf dem Schlauch.


    Wird nach Streichen des Inklusivums \"maligner Erguss\" im ICD 2007
    bei C78.2 sek NB Pleura
    der maligne Erguss mit J91* + Kreuzdiagnose verschlüsselt werden ?


    Gruß sg :sterne:

    Guten Tag,


    ist ein Down-Syndrom eine Krankheit? Ist diese behandlungsbedürftig? ?(
    Diese Fragen führen hier wohl zu weit.


    Der erhöhte Betreuungsaufwand, und sei es in diesem Fall der Eltern stellt mE einen relevanten Aufwand dar. Mehr als die ASS100-Dauermediaktion weitergeben wird oder unsere legendäre Kalinorbrause.


    Gruß
    sg :sterne:

    Sehr geehre Frau Rüchardt,


    eine \"offizielle\" Einteilung gibt es nicht. Im Rahmen des DRG-Evaluationsprojekts der DEGRO und der DRG-Researchgroup hatten wir folgende Einteilung vorgenommen


    einfach: Steh- / Gegenfeld
    mittel: 3-4 Felder
    komplex: 3D-Planung / MLC, individuelle Blöcke
    Nicht-koplanare Felder oder Mehr als 4 Felder


    das ist sicher eine sehr grobe Einteilung. Eigentlich kommen im Alltag nach dieser Einteilung nur einfach und komplex vor. Denn 3-4 Felder an einem Zielvolumen ohne 3D-Plan ist sicher nicht üblich. Diese Einteilung orientiert sich an der Systematik der Bestrahlungs-OPS und dadurch ist die Einteilung konsequent, aber auf Kosten der Praxisnähe.


    Ich würde aus meiner Sicht diese Unterteilung etwas modifizieren.
    einfach: 1-2 Felder, Zentralstrahlplanung, offene Felder
    mittel: 1-2- Felder, Zentralstrahlplanung, MLC / Standardblöcke
    komplex: 3D-plan, konformale Techniken, individuelle Blöcke


    Aber dazu müßte man die OPS insgesamt überarbeiten. Eigentlich eine gute Idee. Bis dahin schlage ich oben genannte Einteilung vor.


    Gruß
    sg

    Guten Tag Herr Schaffert,
    ich möchte iheren Vorschlag aufgreifen und widersprechen. M.E. ist die Verbrennung ein physikalischer Vorgang der mit Hitzeeinwirkung auf das Gewebe verbunden ist. Bei den späten Nebenwirkungen einer hochdosierten Strahlentherapie sind es eher trophische Störungen / Fibrose / Atrophie und Veränderungen der kleinen Gefäße die zum Ulcus führen. Ich würde ein Druckulcus auch nicht als Verberennung kodieren, nur weil die notwendige OP vergleichbar ist.


    Für mich ist der Kode L59.8 der spezifischste, er beschreibt das Organ und die Ursache.


    mfg
    S.Glocker

    Hallo Herr Hollerbach


    \".... benennbaren Ressourcenaufwand hatte, was ja wohl für einen Primärtumor unbekannter Art und Lokalisation nicht zutreffen kann.\"


    In diesem Fall hatte der unbekannte Primärtumor wohl keinen Aufwand verursacht. In vielen Fälle ist der Ressourcenaufwand für den unbekannten Primärtumor aber oft sehr viel höher als für einen bekannten (Suche mit CT, HNO-Biopsien, Broncho-Gastro-Koloskopie, Mammographie, PET, ....) und er kann durchaus neben der symptomatischen Behandlung zum Ressourcen bestimmenden Faktor werden.


    mfg
    S.Glocker

    Guten Tag Frau Peter,


    8-523.6 Intraoperative Strahlentherapie


    nicht vergessen ein Kode Planung:
    8-529.0 Bestrahlungsplanung, einfach
    8-529.1 Bestrahlungsplanung, mittel
    8-529.2 Bestrahlungsplanung, komplex
    8-529.4 Bestrahlungsplanung mit Fusion von CT- und MRT-Bildern


    Gruß
    sg

    Guten Tag MDK-Opfer,


    Es ist bei den Kodierreglen folgende Hierarchie zu beachten.
    Ober sticht Unter, oder:


    Spezielle Kodierregeln (1806d) vor Allgemeinen (D002) vor OPS/ICD-Hinweisen


    Im Allgemeinen gilt die R-Regel, aber speziell für den Schmerz/Tumorschmerz wurde diese Ausnahme definiert.


    Also m.E. im Beispiel


    Knochenschmerzen und Opiattherapie
    HD Schmerz ND C79.5 + z.B. C20 RektumCA
    Schmerzen Opiattherapie + Strahlentherapie Wirbelsäule
    HD C79.5
    Schmerzen + Opiate + Chemo
    HD C20 ...
    Schmerzen + Opiate + Remissions/Ausbreitungsdiagnostik
    HD C20 ...


    mfg
    SG

    Hallo AnMa,


    Nein, Pegfilgrastim ist ein langwirksames Filgrastim, dass sich nicht so einfach umrechnen lässt und nicht über das ZE Filgrastim abzurechnen ist.


    Es ist 2005 ein NUB Status 1 und musste für 2006 wieder als NUB beantragt werden.


    mfg
    sg

    Sehr geehrter Herr Hollerbach,


    physikalisch gesehen ist die Radiojodtherapie natürlich der Strahlentherapie (externe Strahlentherapie / oder Brachytherapie mit umschlossenen Nukliden) näher als der Chemotherapie.


    Technisch gesehen aber vielleicht der Chemotherapie näher als der Bestrahlung (Infusion, Transport über Blutbahn in gesamten Körper etc. im Gegensatz zu einer Bestrahlung auf ein umschriebenes Zielgebiet) und sie behandeln mit der Radiojodtherapie auch Metastasen die sie nicht kennen, mit der Strahlentherapie (extern/Brachy) behandeln sie nur was im Zielvolumen liegt.

    Wenn man den Gedanken weiterspinnt: ist dann nicht die Antikörpertherapie die spezifisch an Tumorzellen geht nicht auch eine lokale Therapie.


    Aber ich will kein scholastische Diskussion lostreten..:jaybee:


    mfg
    S.Glocker