Beiträge von Der Münsterländer

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,


    ich würde gerne diese Frage aus aktuellem Anlass wieder aufleben lassen.


    Wer kann mir Hinweise geben, unter welchen Umständen Bronchiektasen bei Vorliegen einer COPD als zusätzliche Nebendiagnose akzeptiert werden?


    Gibt es diesbezüglich Erfahrungen aus MD - Begutachtungen?


    Sonnige Grüße


    Stephan Wegmann

    Guten Morgen,


    ich benötige einmal Support bei der folgenden Fallkonstellation:


    Beugeseitig offene IP-Gelenksluxation linker Daumen


    Intervention:


    Offene Revision mit Exploration, Abstrichentnahme, Spülung und Debridement sowie Naht der radialen Gelenkkapsel D1 links mit PDS

    Mit welchem OPS wird die Naht der Gelenkkapsel abgebildet?


    Vielen Dank vorab


    Stephan Wegmann

    Guten Morgen,


    bei verschiedenen DRG´s führt die Kodierung des ICD R65.0 ( infekt. SIRS ohne Organkomplikation) zu einer Fallschwereerhöhung.

    Ich habe in den vergangenen Wochen sehr verschiedene Aussagen erhalten, ob unter Berücksichtigung der neuen S 3 - Leitlinien; DKR, ICD 2020 etc.

    für die Kodierung des ICD R65.0 die Abnahme von Blutkulturen verlangt werden.

    Also SIRSs - Kodierung ohne Blutkultur noch möglich?


    Herzlichen Dank vorab un einen guten Wochenstart


    Stephan Wegmann

    Guten Tag,


    wie definiert sich eigentlich der Begriff "geminderter Abrechnungsbetrag"? - Dieser beinhaltet meiner Kenntnis nach ja auch die Anteile für Pflege.

    Wird nach MDK - Begutachtung die Gesamtabrechnung entsprechend der Vorgaben des MDK - Reformgesetzes prozentual gemindert, reduziert sich entsprechend auch der Pflegeerlös - Anteil. Ist dem wirklich so?


    Viele Grüße und Dank vorab


    Stephan Wegmann

    Wir haben Probleme bei der Abrechnung von Zusatzentgelten, wenn z.B. ein Stent- UND ein Mikrodrahtretriever verwendet wurden bei der Thrombektomie.

    Bisher haben wir dann die OPS-Kodes 8-836.80, 8-83b.80 und 8-83b.84 und kodiert.

    Leider kommt dann aber nur ein ZE zur Abrechnung in unserem Krankenhausinformationssystem. Genau genommen entstehen zwei Abrechnungsvarianten, die aber beide für sich jeweils nur ein ZE abbilden.

    Die beiden Zusatzentgelte brauchen zur Abrechnung jeweils ihren „führenden“ Kode 8-83b.84 und 8-83b.d sowie den 8-83b.80 als passendes „Pärchen“

    Der Hersteller unseres KIS-Systems meint nun, wir müssten den OPS 8-836.80 zweimal kodieren, weil ein OPS nicht auf zwei ZE´s aufgeteilt werden dürfte!

    Allerdings ist zu befürchten, dass die Krankenkassen (die schließlich automatisierte „Prüfläufe“ zur Identifikation von Auffälligkeiten nutzen) ein „doppeltes“ Kodieren einer Thrombektomie nicht akzeptieren werden. Es wird ja nicht zweimal eine Thrombektomie durchgeführt, sondern nur verschiedenes Material in einem Eingriff verwendet!

    Uns interessiert natürlich sehr, was nun korrekt
    ist. Sprich, ob wir diesen „Workaround“ akzeptieren und die Reaktion der Krankenkassen abwarten müssen. Oder ob nicht doch der KIS-Anbieter einen echten
    „BUG“ im System hat und die Ableitung beider ZE´s möglich machen muss!? Denn z.B. in dem „Kodiertool“ vom Hersteller 3M (360E) werden die beiden ZE´s
    korrekt angezeigt auch wenn der OPS-Kode 8-836.80 nur 1x kodiert wurde!!!


    Viele Grüße und Dank


    Stephan Wegmann

    Guten Morgen,


    ich würde zu diesem Thema die folgende Frage ergänzen:


    Prüfaufrag bzgl. Fallzusammenführung.


    1. Fall grundsätzlich verfristet


    2. Fall fristgerecht angezeigt


    MDK prüft beide Fälle durch.


    Prüfergebnis: Keine Fallzusammenführung nach FPV.


    Darf dann im Anschluss dann noch der 1. Fall isoliert geprüft werden, obwohl dieser als Einzelfall betrachtet verfristet ist?


    Viele Grüße


    Stephan Wegmann

    Guten Morgen,


    ich benötige einmal Support zum bekannten Thema Adhäsiolyse:


    Stat. Aufnahme mit unklarem Abdomen; ursächlich a.e. paralytischer Dünndarmileus. Nach externer Laparoskopie jetzt erneute Laparoskopie in domo. Hierbei wird das Colon Ascendes exploriert. Um dieses durchführen zu können müßen Teile einer flächigen Adhäsion mit dem Omentum majus mit der rechten Bauchwand mit der bipolaren Schere gelöst werden.


    Laut MDK - Bewertung keine kodierfähige Adhäsiolyse des Darmes, da dieses im Rahmen der Darmexploration = somit zu (primär) diagnostischen Zwecken erfolgte.


    Im Rahmen der OP wurde keine weitere chirurgische Intervention notwendig, bei reichlich Aszites erfolgte eine Lavage mit Drainageneinlag.


    OPS 5-469.21 kodierfähig?


    Unter Bezg auf die LSG Rechtsprechung müsste der OPS m.E. kodierbar sein...


    ( Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 07.12.2017, Az.: L 5 KR 13/17 )


    Viele Grüße und Dank vorab


    Stephan Wegmann


    Liebe Kollegen,


    wer praktiziert aktuell Patienten bei gdrs. als AOP zu erbringenden Interventionen diese präoperativ bei Vorliegen von F - Kriterien (insbesondere fehlende häusliche Versorgung) vorab an die jeweilige Krankenkasse zwecks Kostenübernahmeerklärung für stationäre Behandlung zu verweisen?


    Mit welchem Erfolg?


    Viele Grüße und Dank vorab


    Stephan Wegmann