Beiträge von Der Münsterländer

    Guten Morgen,


    mit welchem OPS wäre den die Thrombektomie nach Fogarty aus einer PTFE - Prothese am Unterarm zu kodieren?


    Nur ein Thombektomie - Code? - Laut OP - Bericht wird der Katheter zunächst in Richtung V. brachialis eingeführt, dort guter venöser Fluss. Dann Einbringung arterienwärts , hier lässt sich das thrombotische Material beim Rückzug entfernen . Somit OPS 5-380.28? Oder ist hier keine Arterie zu kodieren? - Und zusätzlich ein Revisions - Code? - Wäre hier 5-394.12 = Revision einer Anastomose Arterio - venöser Shunt zutreffend oder 5-394.5 = Revision eines arteriovenösen Shuntes?


    In einer vorausgehenden Diskussion wird auf die KDE 373 verwiesen, diese ist jedoch seit September 2021 seitens des FoKa dissentiert.


    Viele Grüße


    Stephan Wegmann

    Guten Morgen,


    im Bezug auf die vorausgehenden Diskussion die folgende Frage:


    Chirurgischer Fall (offene Dickdarmresektion bei Carcinom, plus offene Adhäsiolyse ); verschiedene Nebendiagnosen (unter anderem Pleuraerguss links ) ;


    Radiologischer Nachweis von partiell abgebildeten pneumonischen Infiltrat des Lungenunterlappens links

    Intravenöse Antibiose mit Tazobac


    Keine mikrobiologische Diagnostik


    Welcher Pneumonie - Code ist zutreffend?


    J18.9? CCL von 3 ==> DRG G18B (Adhäsiolyse triggert nicht)


    J18.0? CCL von 4 ==> DRG G18B (dto.)


    J18.1? CCL von 3 ==> G04Z (Adhäsiolyse jz triggernd)


    J15.9? CCL von 3 ==> G04Z (dto.)


    Erlösunterschied immerhin rund € 4600.-


    Viele Grüße


    Stephan Wegmann

    Hallo,


    für mich stellt sich die Frage, was ist hier "höherrangig". -. Die Verwendung eines Kombinationscodes, der die beiden Information offen - chir. Hernienversorgung mit Darmresektion transportiert oder die Verwendung mehrerer OPS, die wie von uns verwendet die kompletten Informationen darstellen.


    Jedenfalls weist die KK die übermittelte Rechnung als Falschkodierung ab, so dass wir aktuell argumentieren müssen.


    Irgendwie die alte Frage des monokausalen Kodierens.


    Viele Grüße

    Guten Tag,


    Frage an die viszeralchirurgisch tätigen KollegInnen:


    OP einer Rezidiv - Leistenhernie mit Gangrän


    Ein Segement des Dünndarms wurde durch den Zugang der Hernienreparation entfernt.


    Welche OPS sind hier zutreffend?


    Kodiert durch uns:


    5-530.73 = Verschluss einer Hernie inguinals bei Rezidiv mit allop. (...) Material, offen chirurgisch, epifaszial

    5-932.43 = Material

    5-454.20 = Resektion des Segmentresektion des Ileum, offen chirurgisch



    Die Krankenkasse trägt vor, in diesem Fall wäre die gewählte Kodierung nicht zutreffend, es müsse der OPS 5-531.8 = Bei Rezidiv, offen chirurgisch, mit Darmresektion, ohne zusätzliche Laparatomie gewählt werden.


    Dieser OPS trifft grundsätzlich auch zu, trägt aber wiederum weniger spezifische Informationen, als die von uns gewählten OPS.


    Kann mir jemand helfen?


    Viele Grüße und Dank


    Stephan Wegmann

    Guten Tag,


    ich würde gerne noch einmal die Frage aktivieren- ist das Auftreten eines Infektes innerhalb der OGVD nach vorausgehender Chemotherapie als unvermeidbare Komplikation zu werten und eine getrennte Abrechnung korrekt oder müssen solche Fälle zusammengeführt werden? -


    Gem KDE 59 - Beispiel 3 wäre ja auch eine getrennte Abrechnung denkbar. - Wobei die KDE ja durch die Präzisierung in den FPV 2008 hinsichtlich der Frage der Unvermeidbarkeit ergänzt wurde. - Und in diesem Beispiel unterschiedliche Organsysteme betroffen sind.


    Viele Grüße


    Stephan Wegmann

    Guten Morgen,


    ich benötige einmal Unterstützung von den urologisch / onkologisch tätigen KollegInnen:


    1. Fall Elektive Aufnahme zur mehrtägigen Blockchemotherapie bei Blasenkarzinom; zudem mehrfaches, manuelles Anspülen der Neoblase.


    2. Fall; Wiederaufnahme in der OGVD des 1. Falles mit Neutropenie und Pyelonephritis bei PCN - Dauerversorgung: Umkehrisolation; Granocyte - Gabe, PCN - Wechsel. Im Uricult kein Keimnachweis, lediglich Candida sp.


    Fallzusammenführung aufgrund Komplikation mit dem vorausgehenden Fall?


    Vielen Dank vorab


    Stephan Wegmann

    Guten Tag,


    aus gegebenem Anlass möchte ich diese Diskussion wieder aktivieren.


    Gibt es hier nähere Erkenntnisse bzgl. der Festlegung der Hauptdiagnose bei operativen Fällen und Sepsis, also z.B. perforierte Sigmadivertikulitis oder Appendizitis mit SOFA - Score > 2 und erfolgten 2 Paar Blutkulturen.


    Ist hier tatsächlich gem. DKR 002 im Rahmen konkurrierender Diagnosen die Hauptdiagnosenfestlegung zu treffen? - Gerade bei Fällen mit niedrigem SOFA - Score könnte die operative Intervention den höhere Ressourcenverbrauch darstellen.


    Gibt es diesbezüglich Erfahrungen und / oder belastbare Quellen, Urteile etc.?


    Vielen Dank und Grüße


    Stephan Wegmann