Beiträge von rokka

    Hallo,

    ...Urteil pro KH ist auch gerechtfertigt, das wäre ja noch schöner Begutachtungen in Auftrag zu geben und dann nach Unterlagenversandt nochmal intern prüfen ... alles klar...


    aaaaber hier denke ich liegt eventuell ein anderes Problem vor. Es ist mag vielleicht ein Fallstorno wegen der von höherer Stelle beschlossenen 5%-Quote sein? Da kann die Kasse auch nichts dafür und da könnte man auch mal ok sagen, denke ich. (vllcht. mal bei der Kasse fragen ob dem so ist und evtl. auf ein entsprechendes Entgegenkommen trotz Urteil hinweisen; nicht dass sich dieses Verfahren dann weiterer Zukunft doch noch atypisch häufen sollte...)


    MfG


    rokka

    ...ich hätte gedacht die stimmen sich mit dem DIMDI ab. irgendwer muss fachlich fundiert doch mal was gedacht/gemeint haben bei der Codezuweisung (systematisch/alphabetisch).

    Ich hatte gehofft hier im Forum gibts auch "Interne" die bei den Klassifikationen mitarbeiten und ein belastbares Statement zur Klärung abgeben könnten.


    MfG


    rokka

    Sorry, so schwierige Probleme hatten wir meines wissens noch nicht. Und es ist aber immer wieder interessant solche Dinge zu erfahren und zu sehen wie Schubladen-IT eben in einigen Fällen am realen Leben vorbei geht. aber das ist eben das Ding, wenn man Schubladen-IT bedienen muss, dann müssen eben beide Parteien bei speziellen Ausnahmen eine Einzellösung hinbekommen. Geht natürlich nur wenn beide offen gewillt sind, das so unkompliziert wie möglich zu tun. Das Problem bei Ihrem 500TEuroFall lag dann sicher nicht auf Ihrer Seite, denke ich mal.


    MfG


    rokka

    Es ist eine mühselige Arbeit und es kann nicht sein, dass wir erst jedes mal beim Kostenträger anrufen müssen und fragen wie sie es denn gerne hätten

    na ja, kommt denn dieser spezielle Fall so häufig vor? Da darf man sicher auch mal zum Hörer greifen und sich kurz absprechen. Die Kassenmitarbieter sind doch auch an einer nachvollziehbaren Abrechnung interessiert und es gibt später keine selbst provozierten Nachfragen.


    Mit freundlichen Grüßen


    rokka

    1. Logisch und nach Ressourcen wäre Milzhämatom

    2. Nach DKR Aufnahmediagnose/geplante Prozedur wäre es das Vorhofflimmern (DKR007 /b Bsp.2 . Das Beispiel ist aber wenig hilfreich denn meinen die dort die Sinusitis ist im Verlauf aufgetreten? innerhalb von Stunden??? daher OP verschoben(bei chronischer Erkrankung ja auch kein präOP-Tag begründbar) oder kam er schon damit? [Kopfschüttel...diese Beispiele...]: denn das ist der Unterschied:

    er kam mit dem Milzhämatom es ist nicht erst im Verlauf aufgetreten, so dass hier eher wieder Milzhämatom sinnig wäre; wäre er nach Aufnahme gestürzt mit Hämatom dann VHF HD.

    3. Präinterventionelle Diagnostik wäre ggf. auf vorstationär verweisbar und dann wäre das Milzhämtom aufgefallen dann Aufnahme und OP und somit HD


    macht mindst. 2 zu 1: ich würde Milzhämatom nehmen.


    MfG


    rokka

    Hallo,

    unser MDK beutachtet jetzt (2020) Fälle aus 2019 und lehnt Sepsis ab wegen fehlendem SOFA score/fehlender SOFAKriterien. Ich dachte der Bezug darauf gilt erst ab 2020, also für Fälle ab 2020, nicht die Begutachtung(also 19er) oder darf der GA jetzt die aktuelle Weisheit auf die Vorjahresfälle anwenden. Wenn nicht , wo steht das explizit?


    MfG


    rokka

    Hallo,

    möchte mich hier anschließen, gibt es im Laufe der Jahre positive Erfahrungen bei anderen? und wie begründet? oder Urteile (keines gefunden bisher).

    Meines Erachtens nach ist überall in Dtschl. eine Ilomedintherapie bei Raynaud-syndrom erfolgreich angewendet worden(Studien gibt es reichlich dazu; nur laut Nikolausurteil besteht ja keine akut lebensbedrohliche Erkrankung als Totschlagargument!). Nur weil der Hersteller vor zig-Jahren nicht speziell darauf hat prüfen lassen(aber immerhin auf Durchblutungsstörungen, die ja bei Raynaud zweifelsohne vorliegen), wird jetzt auf fehlende Indikation verwiesen, off-label und daher nicht stationär zu erbringen (DRG/VWD auch weg).

    Warum darf ein MDK das?! Eine seit Jahren etablierte Therapie wird einfach als nicht indiziert hingestellt (und mal weitergedacht: begehen wir alle seit Jahren einen ärztl. Kunstfehler???)


    MfG


    rokka

    ... na wäre das Kind nicht entbunden worden, hätte sie auch keine Mastitis...die Schuldfrage der Komplikation kann natürlich weitergegeben werden, eher die Mutter(akut Anlegefehler oder noch früher: schwanger geworden) oder doch eher der Vater (der aber nicht mal im Datensatz als Patient geführt wird, max. unter Umständen als Begleitperson mgl.)...


    kleiner Scherz!

    keine Komplikation, keine FZF.


    aber wo kommt das denn her?:

    das bevor man in das Kriterium "Ausnahme von WA im DRG Katalog gekennzeichnet" kommt, der Punkt "gleiche MDC" (ja), erste DRG aus M oder A (nein) erst abgefragt wird. Und dieses nein bei erste DRG aus M oder A (bin in O), lässt mich in "Wiederaufnahme wegen Komplikation" poltern.

    Ausnahme bleibt Ausnahme!; oder ist das ein MDK-Programm?



    MfG


    rokka