Beiträge von dw-mhtr

    Der Patient hat eine eindeutige Hinlauftendenz.


    Genial - auf den muss man nicht aufpassen, der kommt wenn man pfeifft :-)

    Hmmmh, das wird nur funktionieren, wenn der Patient eh´ zu Ihnen wollte....:


    "Die Hinlauftendenz beschreibt das scheinbar planlos und ziellose umherlaufen, dass sich häufig bei Menschen mit einer Demenz zeigt. Früher wurde dieses Phänomen als Weglauftendenz bezeichnet. Mittlerweile weiß man, dass die Patienten nicht einfach nur weglaufen wollen, sondern sich mit einem Ziel auf den Weg machen." (https://pflege.curendo.de/lexikon/H/hinlauftendenz)

    Hallo noskill,

    bei solchen Fällen mache ich es immer davon abhängig, inwieweit der Patient schon in das stationäre Setting integriert war. Wenn hier bisher nur die ärztliche Aufnahme gelaufen ist, wird es wohl eng.... (am ehesten wohl ambulante Abrechnung).

    Ich habe gerade einen ähnlichen Fall als vollstationär freigegeben. Die Pat war allerdings 4,5 h auf Station, hatte ihr Zimmer bezogen, pflegerische und ärztliche Aufnahme, erste Medikamentengabe erfolgt. Entlassung dann gg. ärztlichen Rat.


    Gruß,

    dw-mhtr

    Hallo PEPPINA,


    Also bei dieser Fallkonstellation (die ja weitgehend dem Beispiel der DKR-Psych entspricht) würde ich codieren:

    HD: F19.0

    ND: F10.0, F12.0, F13.0, F14.0, F10.2, F12.2, F13.2, F14.2

    sowie die entsprechenden Sekundärcodes aus U69.3-


    Dies natürlich nur, wenn die Aufnahme wegen der Intoxikation erfolgte.

    Kommt der Patient eher geplant zur Entgiftung (kann ja auch intoxikiert sein), würde eher die F19.2 zur HD werden (mit identischen ND).


    Gruß,

    dw-mhtr

    Hallo luckystroke,


    im Beispiel der SEG 4 Nr. 67 steht doch: "KEIN Diabetes bekannt, keine weitere Diagnostik diesbezüglich."


    Der Patient, den Kodierer_FR beschreibt, hat einen manifesten Diabetes mit Komplikationen. Also sind diese beiden Fälle nicht miteinander zu vergleichen.


    Ihre Argumentation würde ja bedeuten, den hier entgleisten Diabetes mit R73.9 zu codieren.

    VG,

    dw-mhtr

    Hallo Drea,


    die Frage nach den Sozialtherapeuten hat helmutwg ja schon beantwortet. Was die Therapieeinheiten (TE) betrifft, sagt der OPS lediglich, dass die im Rahmen des Entlassaufwandes erbrachte Leistung nicht auch noch zusätzlich als TE erfasst werden darf. Natürlich können alle anderen Therapieleistungen daneben noch als TE erfasst werden.


    LG,

    dw-mhtr

    Hallo Herr Neubecker,


    Nur, um sicherzugehen, dass wir uns richtig verstehen, nach obiger Kodierregel hat Ihr System Recht, es entstehen drei OPS-Codes für die Behandlungsperioden, da das Datum der jeweiligen Codes nicht angepasst wird. Lediglich über den zweiten OPS- Code für die Regelbehandlung könnte man streiten, wobei die Auswirkungen ja überschaubar sind.


    Viele Grüße,

    dw-mhtr

    Hallo Herr Neubecker,

    Ihre Fallkonstellation ist in der DKR-Psych PP005 geregelt:


    "Bezugsdatum von Leistungsperioden bei Fallzusammenführung

    Bei mehreren Aufenthalten, die gemäß der Vereinbarung über die pauschalierenden Entgelte für die Psychiatrie und Psychosomatik (PEPPV) zu einem Abrechnungsfall zusammengefasst werden müssen, ist hinsichtlich der Angabe des Bezugsdatums für die jeweiligen Leistungsperioden folgendes zu beachten:

    Für den in der chronologischen Reihenfolge ersten Aufenthalt, ist als Bezugsdatum für die jeweils zu kodierende Leistungsperiode der erste Tag der vom Kode bestimmten Periode anzugeben (siehe auch Beispiel 1).

    Dies gilt gleichermaßen für alle Aufenthalte, die gemäß PEPPV zu einem Abrechnungsfall zusammengefasst werden müssen. Das bedeutet, dass keine Anpassung der Bezugsdaten an den ersten bzw. einen anderen vorherigen Aufenthalt erfolgt, der unter die Regel der Fallzusammenführung fällt. "


    Sollten Sie allerdings eine Entlassung eines Eintagesfalles und Wiederaufnahme am selben Tag haben, bekommen Sie das Problem, dass Sie in einer Fehler-PEPP landen und die Daten wohl manuell "frisieren" müssen.


    Grüße,


    dw-mhtr