Beiträge von Zwart

    Guten Morgen,


    nach meinem Verständnis ist die 5-855.02 hier korrekt, da die Reinsertion der Bizepssehne am Ellenbogen sich dort findet, und es sich ja auch um einen Sehne des Oberarmes handelt.


    Zwar steht im Infotext zu 5-85, das bei bereichsübergreifenden Strukturen der Operationsort ausschlaggebend ist, aber der Ellenbogen ist in der .02 ja mitaufgeführt.


    Gruß

    Zwart

    Hallo Regi,


    S72.2 oder S72.3 (weil Femurschaft) ist hier korrekt, die T84.04 ist als ND ebenfalls korrekt, da es zu einer Dislokation des Prothesenschaftes gekommen ist, der sicherlich ebenfalls operativ korrigiert wurde.

    Z96.64 ist hier nicht notwendig, die Information ist bereits in der T84.04 enthalten.


    Gruß

    Zwart

    Hallo JAD,


    da der Nagel nicht eingesetzt war, hat keine Reposition gemäß Wortlaut OPS 5-79 stattgefunden, somit auch keine bei Verfahrenswechsel anzugebene Metallentfernung 5-787.


    OP-Beginn würde ich auch auf den Zeitpunkt des Schnittes festlegen, denn wenn z.B. Ihr Patient wegen Komplikationen bei der Narkoseeinleitung nicht operiert wird, würden sie ja auch keine Frakturreposition plus OPS für abgebrochene Prozedur kodieren.


    Ich lasse mich hier aber auch gerne eines besseren belehren, wenn ich in diesem Fall falschliege! :)


    Gruß

    Zwart

    Hallo JAD,


    nein, den Gammanagel kann man mE nicht kodieren, da er nicht eingesetzt wurde, es hat daher keine Frakturreposition mit Osteosynthese durch Nagel stattgefunden.


    (Ich würde mit Verfahrenswechsel auch hadern, wenn anhand der präoperativen Röntgenbilder schon erkennbar gewesen wäre, daß eine Nagelosteosynthese nicht durchführbar ist.)


    Gruß

    Zwart

    Hallo Tini,


    ich glaub da geht's gerade fast allen gleich :-)


    Meines Erachtens ist in Ihrem Fall die U07.2 nicht anzugeben, da weder eine postiver Befund noch eine nachgewiesene Expostion gegenüber einem infiziertem Mitmenschen vorliegt. HD wäre demnach die J45.0 und zusätzlich Z29.0 (und Z03.8).


    Die U07.2 wird angegeben sofern nachgewiesen ein infektionsverdächtiger Kontakt mit einer bestätigt infizierten Person vorlag oder eine Gruppe von Patienten aus z.B. dergleichen Pflegeeinrichtung mit ähnlicher Symptomatik und zumindest vereinzelt nachgewiesener COVID-Infektion und man davon ausgehen kann, das der aufgenommene Patient ebenfalls infiziert ist, ohne das ein Keimnachweis erfolgt ist (klinisch-epidemiologische Bestätigung).


    Siehe auch hier:

    https://www.dimdi.de/dynamic/d…onen/kodierfrage/gm-1018/


    Ich bitte um Korrektur sofern ich hier falsch liege!


    Gruß

    Zwart

    Hallo Marcus,


    Ihre Kodierung ist soweit korrekt, die Transplantation von Spongiosa gehört aber noch dazu (5-783.00, 5-784.00).

    Die Kodierung einer Spongiosatransplantation entfällt, sofern nur zugangsbedingte Knochendefekte aufgefüllt werden, das ist hier nicht der Fall. Sicher könnte man besprechen, ob es sich bei der Knochenresektion und anschließender Spongiosaauffüllung um die Verfüllung eines iatrogen geschaffenen Knochendefektes handelt, seh ich bei der operativen Versorgung einer Pseudarthrose aber nicht so.


    Der OPS 5-789.c- spielt hier keine Rolle, da eine Knochenresektion erfolgt ist. Dieser Kode wird angegeben, sofern tatsächlich nur die Pseudarthrosenzone mittels Osteosynthesematerial stabilisiert wurde (entsprechenden OPS aus 5-786 mitkodieren)


    Ihnen auch ein schönes Wochenende!


    Gruß

    Zwart

    Hallo zusammen,


    ein BZ-Tagesprofil würde ich auch nicht als ausreichend ansehen, aber vielleicht ist aufgrund des Übergewichtes ein erhöhter Pflegeaufwand dokumentiert (z.B. Mobilisation nur mit zwei oder mehr PP möglich, Bettenschieben nur zu zweit durchführbar)?


    Gruß

    Zwart

    Hallo,


    mein Vorschlag wäre, da unter Wechsel einer Duokopfprothese kein entsprechender Eintrag ist, die 5-821.18 . Ob die Duokopfprothese weitestgehend auch als Femurkopfprothese betrachtet werden kann, mögen die Orthopäden/Unfallchirurgen beantworten. Unter 5-821.1- gibt es den Hinweis, das dieser OPS bei entsprechendem Teilwechsel bei einliegender Totalendoprothese zu verwenden sei, das mag analog dann auch für die Duokopfprothese gelten.

    Alternativ wäre da sonst nur die 5-821.fx .


    Gruß

    Zwart

    Hallo Nurzu,


    HD M00.06 bei Nachweis von Staphylokokken, davon ausgehend, das es sich um eine Knieprothese handelt

    ND T84.5 ist korrekt,

    den Frakturkode sehe ich hier nicht als richtig an, da die Fraktur nicht mehr vorliegen dürfte und es sich nicht um einen geplanten Folgeeingriff handelt.


    Gruß

    Zwart

    Hallo Anne,


    der Hinweis, daß dieser Kode zu verwenden wäre steht nach meinem Verständnis im Exklusivum unter der Kapitelüberschrift zu 5-79, somit bezieht sich dieser Hinweis auch auf die 5-79b.


    Allerdings schreiben Sie, das die Luxation erneut reponiert wurde, somit findet der 5-78a keine Anwendung, sondern es ist die ME und erneut die 5-79b.16 zu kodieren.


    5-78a wird genommen, wenn nur das Osteosynthesematerial gewechselt ohne erneute Reposition.


    Gruß

    Zwart

    Hallo Gefäßchirurg,


    ja, jede Platte wird einzeln kodiert, das ergibt sich aus den Hinweisen zu Kapitel 5-79 zur Plattenosteosynthese. Eine Kombination aus 5-794 und 5-786 scheidet aus, da ja mittels beider Platten eine Frakturreposition durchgeführt wurde.

    Und es gibt, sofern ich mich richtig erinnere, ein (Landes?)Sozialgerichtsurteil dazu, das die Richtigkeit der doppelten Kodierung der Palttenosteosynthese bei Verwendung von zwei Platten bestätigt.


    Nachtrag: Das Urteil find ich nicht, aber die Kodierempfehlung 364, Beispiel C (ab 2013)


    Gruß

    Zwart