Beiträge von phlox

    Hallo medman2,


    das sehe ich ja genauso. Bei Hyperkapnie kodiere ich diese auch bei Hypoxie. Mit dem Pulsoxy habe ich diesen Wert nunmal nicht sondern nur den Beleg eine Hypoxie. Wenn ich also korrekt kodieren will, benöige ich den SBH. Aber ich finde es immer noch besser, bei belegter Hypoxie (Pulsoxy) diese zu verwenden anstatt die 5. Stelle n.n.b. zu nehmen. Die vorherige Stelle (akut oder chronisch) kann ich ja hoffentlich aus dem klinischen Verlauf ableiten.


    Grüße

    Hallo miteinander,


    mal hier die Frage zur Abrechnung eines AntiG Schnelltests im KH. Formal nach Vereinarung KH §26 ist das ZE nur für PCR abrechenbar. Sollten andere Test verwendet werden, nehmen die Vertragspartner schnellstmöglich Verhanlungen auf! Gibt es dazu schon Informationen?

    "(4) 1Das Zusatzentgelt nach § 26 KHG ist bei Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durch einen Nukleinsäurenachweis mittels PCR abzurechnen. 2Für den Fall, dass andere Testverfahren zum Nachweis einer akuten Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durch das RKI empfohlen werden, nehmen die Vertragspartner unverzüglich die Verhandlungen über ein entsprechendes Zusatzentgelt auf. 3§ 26 Absatz 2 KHG gilt entsprechend."

    Hallo BD 2020,


    nach PrüfVV §7 Abs. 5 sind Korrekturen einmalig möglich, diese hat der MDK einzubeziehen wenn innerhalb von 5 Monaten nach Einleitung der Prüfung eingegangen. Von 2. Prüfauftrag finde ich nichts verpflichtendes. Haben Sie denn die Unterlagen innerhalb der Frist übersandt?

    Bitte die geänderten Fristen bei Fällen, wo Prüfung bis 31.3.20 eingeleitet und noch nicht abgeschlossen wurden, beachten. Fällt Ihr Fall darunter? (Korrektur 8 Monate möglich.. Unterlagenübermittlung ggf. 28 Wochen mgl...)

    Hallo,


    aber wenn Sie die Argumentation des BSG auf Ihren Fall transferieren, wie sieht es denn dann aus? Sie sind innerhalb der 14 Tage Frist und der med. Zusammenhang ist gegeben. Vermutlich war die OP sogar schon geplant? Auch wenn es nicht schön ist, so denke ich doch, dass Sie bei einer gerichtlichen Klärung ein nicht unerhebliches Verlustrisiko, wie unsere Juristen zu sagen pflegen, haben.

    Hallo miteinender,


    es ist doch immer wieder erstaunlich, was für Interpretationspielraum die "im Wortlaut anzuwendenden" Kodierregeln bieten.


    In der gängigen Lesart und in Übereinstimmung mit der Bedeutung eines ! Kodes kann R65 nie ohne Primärkode stehen und dieser steht nun mal immer davor. Handelt es sich um ein SIRS infektiöser Genese ist die "damalige" und kodiertechnisch noch sachgerechte Definition der Sepsis erfüllt.

    Dazu Verwendung der Synonyme in :" Die jeweiligen Kriterien eines SIRS infektiöser Genese ohne Organkomplikation(en) (Sepsis) sowie derjenigen eines SIRS infektiöser Genese mit Organkomplikation(en) (schwere Sepsis) müssen maßgeblich durch die Infektion begründet sein." (https://www.dimdi.de/static/.downloads/deutsch/maticd-sirs-def-2007-1007.pdf; 16.8.19;12:15 Uhr).


    Die einzige Frage, die Sie meines Erachtens für sich und ggf. dem Richter erläutern müssen, ist das Vorliegen der Organkomplikation- Encephalopathie- diese müsste allerdings nach Wortlaut der oben zitierten DIMDI Quelle lebensbedrohlich sein- denn Sie haben keine andere Komplikationen die in Kombination vital bedrohlich wären?

    Auch müssen Sie sich fragen, ob diese Encephalopathie durch das SIRS/ respektive die Infektion bedingt ist und nicht andere Ursachen- Niere, Leber.. haben könnte.


    Siehe auch KDE 250 der SEG 4.




      



    Ich möchte hier an den Wortlaut der DKR Hauptdiagnose erinnern: Diagnose, " die hauptsächlich für die Veranlassung des stationären Krankenhausaufenthaltes des Patienten verantwortlich ist" .


    Daher in dem Fall einer Einweisungsdiagnose, die nicht versorgt werden kann, sondern der Therapie einer ebenfalls bei der Aufnahme vorhandenen Diagnose weichen muss, muss diese wie bei Ihnen zur HD werden.


    MfG von der Küste

    Hallo miteinander,


    ich möchte hier einmal noch einen Gedanken anhängen:


    Wenn es bei perforierter Sigmadivertikulitis zur Abszeßbildung und lokalen Peritonitis kommt- direkte Folge und nicht verzögert- ist die lokale Peritonitis (Abszess) mit K57 abgebildet. Gilt dies auch für die 4 Quadranten Peritonitis? Im Wortlaut z.B. bei K57.2 steht ja nur Abszess und das ist maximal eine lokale Peritonitis und keine 4 Quadranten-P.!
    Nun steht allerdings direkt unter dem 4 Steller z.B. K57.2- ... mit Peritonitis, also incl. echter Peritonitis?

    Bei der Appendizitis K35 wird klar zwischen generalisierter und lokalisierter Peritonitis unterschieden!


    Je länger ich darüber nachdenke, umso eher tendiere ich dazu jede direkte Peritonitis unter K57 abgebildet zu sehen und nicht unter K65?

    Deshalb ja die Frage. eine trockene HLM, die muss noch gefüllt werden, was Zeit kostet, aber bei räumlicher Trennung eher "weiterverwertet" werden kann, die gefüllte nur bei räumlicher und zeitlicher Nähe. Trotzdem würde ich die prä ECMO hier nicht kodieren, HLM Bereitschaft in TAVI für mich integriert.


    Mfg