Beiträge von Olaf3112

    Hallo Herr Bartkowski,

    genau diese Banalität ist leider unser Tagesgeschäft.

    Der MD (in MV) bezieht sich darauf, dass bereits eine (offene) Wunde vorliegt und somit eine spezifischere Kodierung möglich ist und die OP auch im erweiterten Sinne eine Verletzung/ein Trauma der Haut darstellt...

    Da fehlen einem manchmal die Worte...

    Mit freundlichem Gruß

    Guten Tag,

    mit unserem MD gibt es einen Dauerstreit bzgl. der Kodierung einer postoperativen Wunddehiszenz.

    Beispiel: Auszug Epikrise: Entfernung des Klammermaterials erfolgte zeitgerecht. Aufgund einer kutanen Wunddehiszenz erfolgte eine Sekundärnaht.

    Wir kodieren den Sachverhalt mit der T81.3, der MD sieht hier die spezifischere Kodierung in der Angabe von S31.80+T89.03+ggf. Y84.9!

    Der MD argumentiert hier mit der vorliegenden "traumatischen" Wunde durch die OP, ohne die keine Verletzung der Haut stattgefunden hätte...

    Infolge dieser Argumentation wird bei uns die T81 ("andernorts nicht klassifiziert") seitens des MD immer durch einen S-Code ersetzt.

    Gruß aus MV

    Guten Tag, werden die beatmungsfreien Intervalle bei mehr als 8h Beatmung am Aufnahmetag im Krankenhaus und bei darüber hinaus fortgeführter Beatmung mitgezählt?

    Beispiel: Klinik-Aufnahme: 06:00, NIV über 1h+2h+0,5h+3h, Intubation 19:00 und druckkontr. Beatmung über 5 Tage. Am Aufnahmetag 11,5h oder 18h?

    DKR nicht ganz eindeutig: 1.) Am Tag der Aufnahme.... sind nur die erbrachten Beatmungsstunden zu berücksichtigen. 2.) Solange ein Pat. für mind. 8h pro Kalendertag beatmet wird, sind auch die beatmungsfreien Intervalle an diesen Tagen mitzuzählen.

    Besten Dank schon mal im Voraus für die Rückmeldungen.

    Mit bestem Gruß

    Olaf

    Guten Tag,

    ich habe ein Problem mit der Abrechnung der mod. EP.

    Vom MDK-MV werden Dehnschrauben/Verriegelungsbolzen (MP LINK), Spreizschrauben (OrthoAktiv MoPyC) oder z.B. auch die Rotationsverbinder (LINK EndoModel SL) nicht als Einzelteile akzeptiert.

    Aktuell habe ich folgende Abrechnung bei Prothesenlockerung mit nachgewiesenem knöchernen Defekt im Streitverfahren: LINK: MEGA-C, modularer Stiel:14x130 mm, Schaftkomponente:50 mm, Kopplungsmodul lang, Halsmodul massiv 65mm, CCD-Winkel 135° mit Dehnschraube 41mm, Biolox delta Keramik- Kopf).

    Wie ist die aktuell anerkannte Zählweise der Kleinteile, lt. DGOU (Auhuber) sind diese als eines der drei geforderten Einzel-Teile mitzuzählen, das Landessozialgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 22. Februar 2017 – L 5 KR 3595/15, sieht das anders.

    Kann mir jemand freundlicherweise seine (rechtl.) Erfahrung mit diesem Streitpunkt mitteilen. Gibt es vom DIMDI genauere Aussagen zu den Einzelteilen bzgl. dieser genannten Teile?

    Mit bestem Gruß

    O.

    Werte Kollegen.


    Ich bin auf der Suche nach möglichen Hinweisen zur Kalkulation dieser DRG, die krankenhausindividuell zu verhandeln ist. Wer hat Erfahrungen in der Stammzelltransplantation bei paVK-Patienten im Rahmen eines gefäßchirurgischen Eingriffes?


    MFG


    O.Steinbach

    Hallo,
    ab 01.01.07 werden Nierenersatzverfahren in Stunden angegeben, da muss noch genauer gezählt werden und dann bleibt nicht mehr viel Zeit für den Ofen...
    Wir haben in den Budgetverhandlungen zu den ZE übrigens auch die Kalkulation der Nephrologischen Gesellschaft verwendet.
    Viele Grüße

    Hallo,
    ist die Codierung der 5-893.0 zwingend an OP-Bedingungen geknüpft? Bei einem diab. Fuß mit Fersennekrose erfolgte die Abtragung der Nekrosen auf Station ohne anästhesiol. Beisein (diab. PNP). Der MDK zweifelt nun die o.g. OPS an und verweist auf die 5-894.0f mit der Begründung der fehlenden OP-Bedingungen und behauptet, das alleinige Abtragen der Nekrosen erfordert die OPS \"lokale Excision von erkr. Gewebe...\". Da aber eine Nekrose=Wunde vorliegt denke ich, dass die \"chir. Wundtoilette (Debridement) korrekt ist.
    Danke für die Hilfe

    Hallo,
    in den Codier-Leitlinien (Fachkommentar) der Anästhesie findet sich für die 8-779 auch die Codierung hochdosierter Katecholamingabe. Dies wurde neuerdings vom MDK aber als unzulässig eingestuft (keine Reanimation bzw. Herzstillstand). Hat jemand Erfahrung damit? Wäre dankbar für Hinweise auch auf eventuelle Grundlagen.
    MFG