Beiträge von ERembs

    Guten Tag


    In der Medizin:

    Akut

    Unvermittelt (auftretend) schnell und heftig (verlaufend)



    „Konkret verlangt der Gutachter eine BGA-Kontrolle ohne Sauerstoffgabe“


    Bitten Sie den Gutachter um eine Literaturquelle, die nachweisbar belegt, daß für die Diagnose und Behandlung einer akuten resp. Insuffizienz zwingend nach Beendigung der Therapie eine BGA vorgenommen werden muß.


    Siehe auch:

    Am zeitlichen Verlauf orientiert werden Insuffizienzen in akute und chronische Formen unterteilt.


    https://openjur.de/u/884971.html



    nur am Rande

    In seiner medizinischen Stellungnahme vom 15.02.2011 teilte der SMD der Beklagten sodann mit, dass die stationäre Aufnahme des Versicherten wegen zunehmender Dyspnoe bei bekanntem Aortenklappenvitum erfolgt sei. Am 06.12.2010 sei ein operativer Aortenklappenersatz erfolgt. Bei Bemühung einer möglichst umfassenden Abbildung von Diagnosen und Prozeduren sei auffallend, dass die respiratorische Insuffizienz mit der ICD J96.0 nicht verschlüsselt worden sei. Eine erlösrelevante Änderung ergebe sich aus dieser Korrektur nicht.


    https://openjur.de/u//663518.html




    Gruß


    E Rembs

    Guten Tag


    Vielen Dank für den Hinweis.

    Ein treffender Artikel auch zur Erklärung von Akzeptanzverlust und Niedergang der großen Volksparteien in Deutschland


    Gruß

    Eberhard Rembs

    Guten Tag


    https://sozialgerichtsbarkeit.….php?modul=esgb&id=178010


    „Dass die Klägerin wegen mehrerer unvorhersehbarer Notfälle die Operation nicht – wie geplant – am Aufnahmetag durchführen konnte, sondern sie auf den Folgetag verschieben musste, ist demgegenüber kein Grund, der seine Ursache in der gesundheitlichen Situation des Versicherten hatte. Es mag zutreffen, dass die Krankenhäuser weder verpflichtet noch in der Lage sind, für derartige Situationen organisatorische Vorkehrungen zu treffen (so LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18.01.2006 – L 11 (16) 358/93 – Juris). Dieser Umstand führt jedoch nicht dazu, diese Risiken der Gesetzlichen Krankenversicherung aufzubürden, da es hierfür an einer gesetzlichen Grundlage fehlt. Die leistungsrechtlichen Vorschriften des SGB V machen den Sachleistungsanspruch des Versicherten und damit den Vergütungsanspruch des Krankenhauses allein von der medizinischen Erforderlichkeit einer Behandlungsmaßnahme abhängig. Für die Berücksichtigung anderer Umstände ist damit kein Raum, soweit dies nicht ausnahmsweise durch Einzelvorschriften des Leistungsrechts angeordnet ist (BSG, Urteil vom 25.09.2007, a.a.O., Rn. 20ff), was hier nicht der Fall ist.“



    https://openjur.de/u/113388.html


    Gruß

    E Rembs

    Guten Tag


    zur Info




    Gruß


    E Rembs



    Kassel, den 11. September 2018

    Terminbericht Nr. 40/18

    (zur Terminvorschau Nr. 40/18)




    Der Senat hat die Sprungrevision der klagenden Krankenhausträgerin zurückgewiesen. Die Klägerin hat keinen Anspruch auf Zahlung des Zusatzentgelts ZE74.08 in Höhe von 3637,71 nebst Zinsen. Das Arzneimittel Avastin durfte mangels indikationsbezogener Zulassung nicht zu Lasten der GKV angewendet werden. Die Voraussetzungen eines Off-Label-Use lagen nicht vor. Eine Behandlungspflicht der Klägerin entsprechend dem Leistungsanspruch des Versicherten folgte auch nicht aus grundrechtsorientierter Leistungsauslegung iS von § 2 Abs 1a SGB V. Die Norm begründet keinen Anspruch auf Fertigarzneimittel für eine Indikation, für die EMA eine Genehmigung in einem Zulassungsverfahren abgelehnt hat. Dazu genügt, dass der Ständige Ausschuss für Humanarzneimittel - wie hier bei Avastin für die Indikation des rezidivierenden Glioblastoms - ein im Ergebnis ablehnendes Gutachten erstellt, ohne dass der Hersteller das Verfahren weiterverfolgt. Mit neuem Tatsachenvortrag - der im Übrigen auch in der Sache nicht zu einer anderen Entscheidung führen würde - und Verfahrensrügen ist die Klägerin im Verfahren der Sprungrevision ausgeschlossen.



    Sozialgericht Chemnitz - S 38 KR 2463/15

    Bundessozialgericht - B 1 KR 36/17 R



    https://www.bsg.bund.de/Shared…_blob=publicationFile&v=2

    Guten Tag


    „Die Prüfung der Wirtschaftlichkeit und Qualität erfolgt durch die KKn; die Krankenhäuser übermitteln den KKn die Daten nach § 301 SGB V, soweit dies für die Erfüllung der Aufgaben der KKn erforderlich ist (vgl nach § 115b Abs 2 S 5 SGB V). Die Bestimmungen zur Prüfung der Leistungserbringung und Abrechnung (§ 115b Abs 2 S 4 und 5 SGB V) verweisen dagegen nicht auf die Regelung des § 275 Abs 1c SGB V (hier anzuwenden in der Einfügung durch Art 1 Nr 185 Buchst a GKV-WSG vom 26.3.2007, BGBl I 378 mWv 1.4.2007, später - hier nicht mehr anwendbar - geändert durch Art 3 Nr 8a KHRG vom 17.3.2009, BGBl I 534 mWv 25.3.2009).

    Der Gesetzgeber hat bei der zeitgleich mit der Einfügung von Abs 1c in § 275 SGB V erfolgten Änderung des § 115b SGB V durch das GKV-WSG (vgl oben) offensichtlich bewusst davon abgesehen, eine Verweisung innerhalb der speziellen Regelung (§ 115b Abs 2 S 4 und 5 SGB V) auf § 275 Abs 1c SGB V vorzunehmen. Dessen Anwendung widerspräche auch der oben aufgezeigten Zielsetzung der gesetzlichen Regelung des § 115b SGB V, Vertragsärzte und Krankenhäuser hinsichtlich der Erbringung und Vergütung von Leistungen nach § 115b SGB V möglichst gleich zu behandeln.“


    Bundessozialgericht B 1 KR 1/13 R

    Nr. 23, 24

    https://sozialgerichtsbarkeit.….php?modul=esgb&id=172371



    Gruß

    E Rembs

    Anspruch auf die empfohlene rehabilitative Behandlung



    Guten Tag


    heute in den Neuigkeiten


    https://www.spifa.de/oekonomie-hat-ein-ende/#more-5462




    siehe hierzu


    https://www.juris.de/jportal/p…hten%2Fzeigenachricht.jsp




    Nach Auffassung des Landessozialgerichts ist die Ablehnungsentscheidung der Krankenkasse rechtswidrig gewesen, weil sie die individuellen Verhältnisse, Art und Schwere der Erkrankung und die für die Versicherte möglichen und wichtigen Behandlungsziele nicht ausreichend geprüft und gewürdigt hat, sondern sich nur auf die unzureichende, spekulativ anmutende, ablehnende Stellungnahme des MDK gestützt hat.




    Kommentar:


    1927 geschrieben


    Vorausschauend


    und immer noch aktuell



    Vol. 88, pp. 877-882, Mar. 19, 1927

    The Care of the Patient

    Francis W. Peabody, MD


    https://depts.washington.edu/m…tent/uploads/Peabody.html



    There are moments, of course, in cases of serious illness when you will think solely of the disease and its treatment; but when the corner is turned and the immediate crisis is passed, you must give your attention to the patient. Disease in man is never exactly the same as disease in an experimental animal, for in man the disease at once affects and is affected by what we call the emotional life. Thus, the physician who attempts to take care of a patient while he neglects this factor is as unscientific as the investigator who neglects to control all the conditions that may affect his experiment.

    . ..

    The good physician knows his patients through and through, and his knowledge is bought dearly. Time, sympathy and understanding must be lavishly dispensed, but the reward is to be found in that personal bond which forms the greatest satisfaction of the practice of medicine. One of the essential qualities of the clinician is interest in humanity, for the secret of the care of the patient is in caring for the patient.



    Gruß

    E Rembs

    Guten Tag


    Az. S 13 KR 75/17: Die Gabe von Gabe von Apherese-Thrombozytenkonzentraten (ZE 147.01, 2015) statt Pool-TK bei Säuglingen und Kleinkindern


    Lesenswertes Urteil (hier gestern in den Neuigkeiten)


    https://sozialgerichtsbarkeit.….php?modul=esgb&id=201582


    „Sie verweist auf die Stellungnahme des MDK vom 04.03.2016.“

    „Dass man hier wieder versuche, auf dem Faktor "Kind" herumzureiten, sei bedauerlich. Auch das eingeholte Sachverständigengutachten sei zur Streitentscheidung nicht von Bedeutung; es sei vielmehr "ein Freifahrtschein für jedes Gartenhaus in Deutschland auch bei neugeborenen Säuglingen ausnahmslos Apherese-Thrombozytenkonzentrate zu verabreichen"; dem trete sie deutlich entgegen.“


    Gartenhaus steht so im Originaltext


    „Die weiteren gegen die Feststellungen erhobenen Einwände der Beklagten überzeugen die Kammer angesichts der dargestellten Beurteilung des Sachverständigen nicht. Dies gilt zunächst für die völlig unsachlich geäußerten Zweifel an der Qualifikation des Sachverständigen; diese entbehren jeglicher Grundlage; schon wegen der gewählten Wortwahl enthält sich die Kammer jeglichen Kommentars dazu.“



    Gruß


    Eberhard Rembs

    guten Tag



    zur Ergänzung:


    Ökonomische Betrachtung von Genexpressionstests beim Mammakarzinom am Beispiel des Oncotype DX®

    Economic evaluation of gene expression assays for breast cancer applying Oncotype DX®

    Helena Thiem

    Institut für Empirische Gesundheitsökonomie, Burscheid



    Ko-autor H. Rebscher


    Herbert Rebscher war Vorsitzender des Vorstandes der DAK-Gesundheit



    Schlussfolgerung

    Die Ergebnisse lassen sich aufgrund unterschiedlicher monetärer Bewertungen zwar nur eingeschränkt auf das deutsche Gesundheitssystem übertragen, es kann dennoch davon ausgegangen werden, dass der Einsatz des ODX auch hier im Längsschnitt zu Kosteneinsparungen führen wird. Eine Erstattung von Genexpressionstests beim frühen Mammakarzinom im Rahmen der Regelversorgung ist demnach unter ökonomischen Gesichtspunkten sinnvoll.



    Veröffentlicht 4.7.18



    https://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/a-0649-2448





    Gruß


    E Rembs

    Guten Tag


    Vortrag 28.6.18 Berlin

    Prof. Dr. med. Axel Heyll

    Leiter des Kompetenz Centrums Onkologie des GKV-Spitzenverbandes und der MDK-Gemeinschaft



    Folie 7

    Nutzen der genetischen Testung bei fast allen Mutationen unzureichend gesichert


    Hohes Risiko der Übertherapie


    https://www.mdk.de/fileadmin/M…Folien_Heyll_ohne_Abb.pdf



    Adjuvant Chemotherapy Guided by a 21-Gene Expression Assay in Breast Cancer

    Results from large prospective randomised trial show similar outcomes with endocrine and chemoendocrine therapy in women with HR-positive, HER2-negative, node-negative disease and mid-range scores on a 21-gene expression assay


    Laut Studie können 70 Prozent der Frauen mit dieser Form von Brustkrebs auf die Chemo verzichten - ohne dadurch ein höheres Risiko für eine Rückkehr des Krebses in Kauf zu nehmen.


    3.6.18

    https://www.nejm.org/doi/pdf/10.1056/NEJMoa1804710


    5.6.18

    https://www.esmo.org/Oncology-…otherapy-in-Breast-Cancer



    Gruß

    E.Rembs