Beiträge von cocobello1

    Im Rahmen der Hüft-TEP-Implantation kommt es während der Extraktion des Hüftkopfes zu einer keilförmigen Fraktur an der Medialseite des proximalen Femurs bis in Höhe des Trochanter minor.

    Während der weiteren Implantation der TEP wird auch diese Fraktur repositioniert und mit 3 Titanband-Cerclagen versorgt.


    Wie würdet ihr das kodieren?

    Ich denke S72.10 für die Fraktur ist unstrittig.

    Zusätzlich die M96.6, weil es im Rahmen der TEP-Implantation passiert ist? Allerdings ist die Fraktur nicht beim Einsetzen der TEP passiert, sondern vorher!


    Danke!!

    Hallo zusammen,


    bei einer vorher implant. Hüft-TEP wird das Inlay in ein pat.individuell angefertigtes Inlay gewechselt. Außerdem wird noch der Aufsteckkopf gewechselt.
    Kodiert wurde 5-821.2b für Isolierten Inlay-Wechsel mit Aufsteckkopf. Leider finde ich nichts, um auszudrücken, dass das Inlay patientenidividuell angefertigt wurde.
    Vielleicht hat jemand noch eine Idee ??!!

    Wir rechnen, wie im Katalog festgelegt die "alte" BWR von 0,8784 bis zur neuen Budgetvereinbarung 2015 ab, da wir 2014 schon PEPP's abgerechnet haben. Dabei ist die Fußnote im Katalog mit Verweis auf §8 PEPPV 2015 bindend. Die im §8 Satz 4 PEPPV 2015 beschriebene Berechnung von 190€ pro teilstat. Tag bezieht sich auf Häuser, die noch keine PEPP-Vereinbarung aus dem Vorjahr haben.

    Hallo zusammen,


    muß das Thema nochmal aufgreifen.
    Periprothetische Frakturen mit M96.6 als ND zu kodieren ist ja nach wie vor umstritten (SEG-Empfehlung, FoKA KDE-254, DIMDI-Stellungnahme).
    Es gibt jetzt ein aktuelles SG-Urteil, wobei Gericht und Gutachter dabei nicht gerade auf unserer Seite zur Kodierung der M96.6 sind. (SG Berlin - Urteil vom 19.09.2014 Az. S 89 KR 1936/11)


    Was meint ihr dazu?

    Frage an das DIMDI:


    Wird die Angleichung der gesunden Brustseite an die Größe der anderen Seite, welche aufgrund eines Tumors adaptiert reduziert wurde, ebenfalls als tumoradaptierte Reduktionsplastik gesehen und daher der Kode 5-870.a5 auch für die Reduktionsplastik der gesunden Brust verwendet?


    Antwort des DIMDI:


    Aus klassifikatorischer Sicht sollte die Mammareduktionsplastik der gesunden Brustseite mit einem Kode aus dem Bereich 5-884 verschlüselt werden.

    Habe gerade die Anwort des DIMDI erhalten: "Aus klassifikatorischer Sicht sollte die Mammareduktionsplastik der gesunden Brustseite mit einem Kode aus dem Bereich 5-884 verschlüsselt werden."


    Also offensichtlich irrt der MDK hier wirklich :-)


    Viele Grüße

    Der Meinung bin ich eben auch, weil die Angleichung eigentlich eine reine Reduktionsplastik im "kosmetischen" Sinne ist. Die Schnittführung ist natürlich die gleiche, wie auf der Tumorseite und die Reduktion ist natürlich indirekt tumoradaptiert.


    Viele Grüße

    Hallo Forum,


    Patientin mit Mamma-CA zur OP.


    Auf der "Tumorseite" haben wir gemäß der durchgeführten OP als OPS die 5-870.a5 (partielle Resektion und Defektdeckung durch tumoradaptierte Mammareduktionsplastik) kodiert. Auf der Gegenseite wurde zur Angleichung ebenfalls eine Reduktionsplastik durchgeführt, welche unsererseits mit 5-884.2 kodiert wurde.


    Nach MDK-Meinung ist der OPS 5-870.a5 beidseitig zu kodieren. Wie ist eure Meinung?


    Viele Grüße