Beiträge von Silberblitz

    Hallo,


    für unser Krankenhaus wurde ein Zuschlag Erlösausgleich zum 01.09.2015 verhandelt.
    Wir hatten einen Fall mit Aufnahmedatum 15.08.2015 bis 15.10.15 --> den Erlöszuschlag hatten wir ab 01.09.15 abgerechnet. Jetzt gibt es eine Ablehnung einer Krankenkasse, da das Aufnahmedatum vor dem 01.09.2015 lag, kann der Erlöszuschlag nicht abgerechnet werden.


    Kann mir jemand weiterhelfen?


    Danke ! ?(

    Hallo,


    wer kann bei der Kodierung helfen:


    Patient wurde unter dem Verdacht auf eine latente TBC bei positivem Quantiferon-Test zur Diagnostik aufgenommen. Patient hatte im Vorfeld wg Colitis ulcerosa eine Therapie mit Immunsuppressiva (Azathioprin) erhalten. Ehemann war vor 5 Jahren an TBC erkrankt.


    Während der Diagnostik konnte eine aktive behandlungsbedürftige TBC ausgeschlossen werden. Aufgrund der Azathioprin-Therapie konnte ebenfalls keine INH-Prophylaxe begonnen werden.


    Mikroskopisch konnten keine säurefesten Stäbchen nachgewiesen werden. Es wird eine halbjährliche Rö.-Kontrolle empfohlen.


    Wie kodiere ich die latente TBC? ?(


    Von der Klinik wird A16.9 angegeben und der MDK bzw. Krankenkasse fordert als Hauptdiagnose Z20.1.


    M. E. kann ich die A16.9 nicht als HD kodieren.


    Viele Grüße

    Hallo,


    uns beschäftigt folgendes Thema:


    Patientin wird aus einem anderem Krankenhaus zu uns verlegt und entbindet.


    Demzufolge muss der Aufnahmegrund 05 01 lt Datenübertragung an die Krankenkasse übertragen werden.


    Müssen in diesem Fall auch die Verlegungsabschläge gemäß §3 FPV beachtet werden oder sind Entbindungsfälle davon ausgeschlossen?


    Wer kann helfen?


    Viele Grüße ?(

    Wer kann helfen?


    Derzeit wird vom MDK die Kodierung des OPS 8-981 abgelehnt:


    :cursing: Grund: Die Dokumentation des neurologischen Status entspricht nicht den Anforderungen.


    Unserer Meinung nach werden die Anforderungen erfüllt --> in 6- bzw. nachts 8-stündlichen Abstand erfolgt eine entsprechende Doku. im Verlaufsbericht. Gibt es keine Änderung zum Vorbefund wird "Befund unverändert" oder "Keine Änderung des neurol. Befundes" dokumentiert. ?(


    Gibt es Erfahrungen in diesem Bereich? Oder evtl. Vordrucke die anerkannt sind?


    Über Hinweise wären wir sehr dankbar.


    Grüße

    Hallo,


    wir haben bei einem stationären Fall folgende Nebendiagnosen nebeneinander kodiert:
    F05.1 Delir bei Demenz
    F01.3 Gemischte kortikale und subkortikale vaskuläre Demenz


    Leider hat uns der MDK die Diagnose F01.3 gestrichen, da die Diagnose F05.1 das Vorliegen einer demenziellen Erkrankung mit ein schließt und es wird nicht zwischen den einzelnen Formen der Demenz unterschieden.


    Wer kann helfen?
    Vielen Dank im Voraus.

    Hallo,
    wer kann mir zum Thema Anzahl der Beatmungsstunden weiterhelfen?


    Fall: Die stationäre Aufn. der Pat. erfolgte initial im Bild einer globalen kardialen Dekompensation mit Dyspnoe NYHY IV.
    Die während des stationären Aufenthaltes der Pat. zunächst auf der ITS begonnene und nach Verlegung auf unsere Pneumologische IMC fortgeführte nichtinvasive Beatmung war bei Vorliegen einer akuten respiratorischen Insuffizienz indiziert.


    Unstrittig ist, dass bei der Patientin die Indikation für eine Masken-beatmung bestand (S3-Leitlinie zur Therapie der akuten respiratorischen Insuffizienz). Die nichtinvasive Beatmung bei der intensivmedizinisch versorgten Patientin wurde anstelle der sonst üblichen Intubation oder Tracheotomie eingesetzt. Die Länge der beatmungsfreien Intervalle hängt dabei von der respiratorischen Situation und Toleranz der Therapie ab.
    Lt. DKR 1001 h beginnt die Berechnung der Dauer der nichtinvasiven Beatmung zu dem Zeitpunkt, an dem die Maskenbeatmung einsetzt und endet nach einer Periode der Entwöhnung (im konkreten Fall von der Maskenbeatmung) nach Eintreten einer stabilen respiratorischen Situation, die nur retrospektiv festgestellt werden kann.


    Sind die beatmungsfreie Intervalle gemäß DKR 1001h mit einzubeziehen? Oder kann man in diesem Fall nur die tatsächlichen Beatmungsstunden zählen?


    Über Antworten oder Hinweise würde ich mich sehr freuen.

    Hallo,
    ich habe auch gleich noch eine Frage zum Thema ob R91/R93.2 oder C78.7/C78.0 kodiert wird.


    Die stationäre Aufnahme erfolgte wegen zunehmender Schwäche, Gewichtsabnahme bei bekannten Nieren-Ca. Es erfolgte eine OB-Sono mit dem Befund zweier Leberherde mit dringenden Verdacht auf pulmonale und rechtshiläre Metastasierung im Rahmen der Grunderkrankung.


    Die Befunde wurden explizit mit dem Patienten besprochen, jedoch wurden alle weiteren Maßnahmen abgelehnt.


    Der MDK fordert die Kodierung R91 und R93.2 - abnorme Befunde, da es sich um Verdachtsdiagnosen - ohne histologische Sicherung handelt.


    Wer kann helfen?
    Danke.

    Hallo,
    wir haben gerade wieder eine Ablehnung vom MDK bekommen:


    Patient wird wegen einer Unterschenkelphlegmone mit Abszessbildung aufgenommen. Dabei kam es bei spontaner Perforation zum Aufreißen der alten Op-Wunde.


    Wir haben als HD die Unterschenkephlegmone kodiert und als ND T81.3.


    (die vorangegangenen Incisionen wurden in anderen Kliniken durchgeführt).


    Die ND T81.3 wird abgelehnt.


    Haben wir eine Chance?

    Hallo zusammen,


    wir werden zurzeit mal wieder mit der Kodierung von abnormen Befunden konfrontiert.


    Ein Patient wird mit einer unklaren Raumforderung aufgenommen. Aus dem CT-Befund ist eindeutig eine bösartige Neubildung erkennbar. Es erfolgte eine entsprechende Aufklärung und eine Verlegung ins Hospiz.


    Was ist Hauptdiagnose? Abnormer Befund oder bösartige Neubildung?


    Im Voraus vielen Dank für Ihre Antworten.

    Guten Tag zusammen
    in unserer Klinik gibts es bei folgenden Fallbeispiel unterschiedliche Kodiermeinungen. Wer kann helfen?


    Patient wird über die Notfallambulanz nach stattgehabtem Sturz stationär aufgenommen.
    CT wurde durchgeführt und intracranielle Verletzungen wurden ausgeschlossen. Das SHT wurde konservativ mit Kreislaufüberwachung und Bettruhe behandelt.
    Weiterhin erfolgte eine HNO-ärztlichen Therapie der Nasenbeinfraktur. Eine operative Korrektur der Nasenbeinfraktur war nicht erforderlich.


    Als HD würde ich S06.0 kodieren und die S02.2 als ND.


    Gibt es andere Meinungen? :d_gutefrage:
    Vielen Dank.