Beiträge von kodierer2905

    Guten Morgen,


    jetzt bin ich etwas verwirrt. In diesem Fall hat der MD-Gutachter doch die Sepsis kodiert, weil die Kriterien formal erfüllt waren.

    Es wird doch in diesem Beitrag darüber diskutiert, ob dies korrekt ist oder ob eben (klinisch) keine Sepsis vorlag.


    Gruß

    B.W.

    Hallo,


    wenn man im Bauchraum etwas irgendwo hinlegt, dann bleibt das da in der Regel doch nicht lange. Wenn die Anastomose durch das Omentum abgedeckt wurde und das Omentum dabei auch fixiert wurde, dann ist das etwas anderes.

    Was der MDK hier in seinem Gutachten gemeint hat, ist mir nicht klar.


    Gruß

    B.W.

    Hallo,


    das "Legen" des Omentum auf die Anastomose kann aus meiner Sicht nicht als Omentumplastik kodiert werden. Wie lange bleibt das Omentum da liegen?


    Gruß

    B.W.

    Hallo,


    klar ist, dass bei einer Endokarditis und einer Sepsis zwei Kodes verwendet werden müssen. Die DKR sagt, dass eine Sepsis mit dem passenden Sepsis-Kode kodiert wird.

    Die Wahl der HD ist doch unabhängig davon, ob eine Sepsis mit oder ohne Organkomplikation vorgelegen hat.

    Beide Diagnosen hätten zur Aufnahme geführt (HD-Definition erfüllt). Diskutieren könnte man, ob man hier die Endokarditis mit dem *-Kode I39.-* Endokarditis bei andernorts klassifizierten Krankheiten kodiert, falls eine Sepsis die Ursache für die Endokarditis war.

    Ansonsten liegen konkurrierende Diagnosen vor und man kann/muss über den Ressourcenverbrauch argumentieren.


    Gruß

    B.W.

    Hallo,


    die Kode-Bereiche, bei denen Organkapitelkodes zusätzlich zu den O-Kodes anzuwenden sind, sind doch in den speziellen DKR aufgeführt; da gehört dieser nicht dazu. Außerdem hat die S37.6 keine zusätzliche Information.


    Gruß

    B.W.

    Hallo,


    das Problem ist, dass in den Festlegungen des GKV-Spitzenverbandes über die näheren Einzelheiten zur bundeseinheitlichen quartalsbezogenen Auswertung gemäß § 275c SGB V etwas anderes steht. Dort ist - für den Quartalsbezug eine Prüfung - nicht das Rechnungseingangsdatum, sondern das Datum des Versands des Prüfauftrages der Kasse an den MD entscheidend. Also ein Fall mit Rechnungseingangsdatum am 31.03.2020 wird am 05.07.2020 von der Kasse beauftragt und wird als Auftrag im 3. Quartal gezählt.

    Und so melden die Kassen die Zahlen an den GKV -SV und so zählt der GKV-SV und der MD.


    Wenn man sich nicht über die Zählweise einigt, ist der Dauerstreit vorprogrammiert, denn bis das vom BSG entschieden ist, kann es dauern.


    Gruß

    B.W.

    Hallo,


    das bedeutet doch, dass die SEG 4 die Beiträge angeschaut hat und sagt, dass diese auch 2020 noch aktuell sind bzw. dass sie aufgrund von Änderungen der Kodierrichtlinien nicht mehr gelten.

    Da sind doch einige zur Sepsis bzw. zur Beatmung, die nicht mehr gültig sind.


    Gruß

    B.W.

    Hallo Ricco,


    keine path. Fraktur? Warum soll denn dann der Schlichtungsausschuss-Beschluss greifen?

    Der kommt doch nur zur Anwendung, wenn der Pat. mit einer Komplikation des Tumors oder der Tumortherapie aufgenommen wird.


    Gruß

    B.W.

    Guten Morgen,


    .... dann kann man ja irgendwie alle Erkrankungen als Folgeerkrankungen des Tumors deklarieren (ist nur gestürzt, weil durch Tumor geschwächt) und immer den Tumor als HD nehmen.

    Ich finde, dass hier das Ulcus HD ist.


    Gruß

    B.W.

    Guten Morgen,


    es gibt einen Unterschied zwischen Osteosynthese an der Wirbelsäule und Spondylodese.

    Falls eine Spondylodese gemacht wurde, dann über 3 Segmente.

    Bzgl. der Osteosynthese sieht es etwas anders aus. Das ist im OPS nicht eindeutig geregelt, da es keine Kodes für die Revision und den Wechsel gibt. Hier könnte man auf jeden Fall über eine Osteosynthese über 5 Segmente diskutieren.


    Gruß

    B.W.

    Hallo,


    ich dachte, zur Festlegung des GKV-Spitzenverbandes über die näheren Einzelheiten zur bundeseinheitlichen quartalsbezogenen Auswertung

    gemäß § 275c Absatz 4 SGB V gab es Stellungnahmeverfahren und das Papier sei damit konsentiert und vom BMG "abgesegnet".


    Die gemäß § 275c Absatz 4 Satz 6 SGB V erforderlichen Stellungnahmen der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der Medizinischen Dienste (MD) wurden eingeholt und berücksichtigt. Das Verfahren zur Stellungnahme wurde zum 31.03.2020 abgeschlossen. Die Festlegungen beziehen sich auf die zum Zeitpunkt der Festlegungen geltende Prüfverfahrensvereinbarung (PrüfvV).


    Stimmt das nicht? Wenn man sich nicht mal darüber einig ist, wie man rechnet ..... dann viel Spaß.


    Gruß

    B.W.