Beiträge von code_case

    Hallo Herr Schaffert,


    ich würde nach §10 Abs.1,2, 4 und 6 SGB V,in Verbindung mit Tit.5.1. Satz 2, zweiter Halbsatz der Fami-MeldeVf argumentieren.


    Kurz zusammengefasst: Familienversichert sind auch Adoptivkinder, sobald die Voraussetzungen erfüllt sind. Bei Geburt eines Kindes beginnt die Familienversicherung bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen [c=crimson]mit der Geburt.[/code]


    Wichtig für die Agrenzung, ob leibliche Eltern oder Adoptiveltern:
    GR 88c zu §10 SGB V, Tit.2.4.3.3
    [c=red]Adoptionspflegekinder sind — im Gegensatz zu Pflegekindern — Kinder, die zum Zwecke der Adoption nach bürgerlichem Recht (§ 1741 BGB) in die Obhut des Annehmenden genommen worden sind. Adoptionspflegekinder erhalten nach endgültiger Adoption die rechtliche Stellung eines ehelichen Kindes des bzw. der Annehmenden. Das Verwandtschaftsverhältnis zu den bisherigen Verwandten erlischt (§§ 1754, 1755 BGB). Im Vorgriff darauf bewirkt § 10 Abs. 4 Satz 2 SGB V, dass bereits für die “Probezeit” vor der Annahme (§ 1744 BGB) eine Familienversicherung nur aus der Mitgliedschaft des bzw. der Annehmenden und nicht mehr aus der Mitgliedschaft eines leiblichen Elternteils abgeleitet werden kann.[/code]


    Somit wäre grds. die KK zuständig, der die Adoptionseltern zugehörig sind.


    VG


    c_c

    Hallo Kodi 79,


    siehe FPV §5 Abs.1,


    Zusätzlich zu einer Fallpauschale oder zu den Entgelten nach § 6 Abs. 1 des
    Krankenhausentgeltgesetzes dürfen bundeseinheitliche Zusatzentgelte nach dem Zusatzentgelte-Katalog nach Anlage 2 bzw. 5 abgerechnet werden.


    Also teilstationäre Fälle mit §6 Entgelt vereinbart--> dann auch ZE möglich



    VG


    c_c

    Zitat


    Original von E_Horndasch:
    [quote]


    komisch und ich dachte immer es geht um den \"Gesamtschaden\" für das Gesundheitssystem in Deutschland und nicht um Partikularinteressen einzelner Krankenkassen.
    Nix für ungut.



    Hallo Herr Horndasch,


    bedingt das eine nicht letztendlich das andere? Ich stelle hier auch lediglich einen Sachstand dar, mit dem man so oder so leben muß. Aber genauso wie sich einige KH-Vetreter des Forums mit teilweisen Blicken hinter die Kulissen Verständnis erbeten, sollte dies im Umkehrschluss auch für Vertreter von KKen möglich sein.


    Und eine Anmerkung muß gestattet sein: Ich habe schon einige 17c-Prüfungen erlebt und auf beiden Seiten bestand zumindest in einem Punkt immer Konsens: aufwandsärmer ist eine 17c-Prüfung für beide Seiten nicht. Und hier spreche ich nocht nicht von Schiedsverfahren.....


    VG


    c_c

    Guten morgen ,


    zum Thema 17c vs. 275er Prüfung möchte ich nochmals auf den Bericht des BRH hinweisen.
    Zusätzlich sollte man beachten, das von der Politik ein Wettbewerb unter den Kassen gewollt ist. Da in der 17c Prüfung das Ergebnis auf alle beteiligten Kassen aufgeteilt wird(bisher ja über das Budget, die Neuregelung ist so nicht umsetzbar), entsteht für keinen ein Wettbewerbsvorteil.


    VG
    c_c

    Hallo caseschnüffler,


    kurz und knapp: der MDK hat Recht.(selten, aber ist so)
    Die intraoperative Beatmung überschreitet 24 Stunden nicht--> keine Zurechnung zur Gesamtbeatmungszeit.


    CPAP/ASB ab 25.04. sind keine Beatmung im Sinne DKR( täglich eine halbe Stunde positiver Atemwegsdruck ist max. Atmungsunterstützung )--> keine Zurechnung zur Beatmung


    VG
    c_c

    Hallo Jannis,


    der Bericht ist leider noch nicht veröffentlicht, allerdings sind die Erkenntnisse zum Thema Abrechnungsprüfung doch recht interessant.


    Zusammengefassung:
    1. Das aktuelle Abrechnungssystem bietet Anreize zur Fehlkodierung
    2. Forderung Aufwandspauschale für KK und KH
    3. Direktverhandlungen zwischen KK und KH beschleunigen Prüfverfahren und sollten gefördert werden
    4. 17c als Prüfinstrument nicht empfohlen(zu aufwendig, kein Einsparungseffekt, keine Hochrechnung auf Grundgesammtheit....)


    Besonders bemerkenswert sind die Seitenhiebe in Richtung Ministerium.
    Hier wird sich wohl unser aller Übel Grundlage finden.


    Wenn eindeutige Gesetze und Rahmenbedingungen geschaffen würden, könnten sich einige Forumsmitglieder den Ausfall ihrer Haare ersparen und polemische Diskussionen um Vorstandsgehälter, Generalverdachte gegenüber allen KHs und vielleicht auch Themen wie \"Wider das politische Getöse einiger Krankenkassen\" etc. endlich als obsolet darstellen.


    VG


    c_c

    Hallo Tanita1707,


    auch wenn ich hier durchaus den erhöhten Aufwand erkennen und Ihrerseits auch nachvollziehen kann, so muß ich doch sagen, dass es sich hier um eine klassische Leistung nach 115b handelt (EBM 13421) und weder voll-noch prästationär (sowohl die Vorbereitung als auch die Koloskopie) zur Abrechnung kommen sollte (außer bei vorliegen der G-AEP Kriterien).


    VG


    c_c :augenroll: