Beiträge von NuxVomica

    Hallo Suse,


    auch bei uns (Bundesland: BW) werden mit Begeisterung 1:1 Betreuungen bzw. ET01 gestrichen.

    Das ist die Cash-Cow für MDK und Kasse.


    Die Forderung nach viertel- oder halbstündlicher Dokumentation ist frei erfunden und ergibt sich nicht aus dem OPS.

    Hier wird eine fortlaufende, ununterbrochene Betreuung gefordert. Ob man das durch engmaschige, oft sinnlose Dokumentation nachweisen muss steht da nicht.


    Dem Vernehmen nach laufen Klagen vor dem SG gegen diese Anforderung des MDK.


    Wenn bei einem nicht fixierten Pat. eine viertelstündliche Doku vorliegt muss (analog zur Sitzwache) von einer fortlaufenden, ununterbrochenen Betreuung ausgegangen werden. Hier eine Sichtkontrolle zu unterstellen ist frech und hält sicher nicht stand.


    Wir dokumentieren bei jeder Form der 1:1 Betreuung mind. alle 30 Minuten, auch nachts bzw. wenn der Pat. mal schläft.

    So fordert es unser MDK. Das von Ihnen geschilderte Problem hatten wir (bisher) nicht.


    Viele Grüße - NV

    Hallo,


    das ist natürlich bekannt, trotzdem: Unterlagen an die PKV nur bei Vorliegen einer Schweigepflichtentbindung durch den Patienten.

    Die PKV hat nicht die gleichen Rechte wie der MDK.


    Viele Grüße - NV

    Hallo,


    Aufnahmegespräch ist nicht gleich Aufnahmeuntersuchung.


    Das eine ist eine psychiatrische Leistung (Gesprächsführung, Exploration etc.),

    das andere eine körperliche Untersuchung (messen, klopfen, hören etc.).

    In der Somatik fließt das oft zusammen und leider werden Gespräche im DRG-System auch nicht gesondert honoriert.

    In der Psychiatrie ist das eben etwas anders.


    Schade, dass der MDK das nicht auseinanderhalten kann (will).


    Viele Grüße - NV

    Hallo zusammen,


    für T36 bis T50 gibt es das Exklusivum "Intoxikation i.S.v. Rausch".

    Bei T51 bis T65 geht es um "vorwiegend nicht medizinisch verwendete Substanzen"...


    Bei F10.0 gibt es das Exklusivum "Intoxikation i.S.e. Vergiftung" (T36 - T50)


    So wird man im Kreis herum geschickt und eigentlich passt gar nichts.


    Viele Grüße - NV

    Hallo,

    eine Belastungserprobung geht bei uns nur über eine Nacht und stellt damit keinen Urlaub dar. Die Tage zählen als Behandlungs- und Berechnungstage.

    Es findet also keine Unterbrechung der Behandlung statt.

    Ein Aufwand wie z.B. bei einer Nebendiagnose muss nach meinem Verständnis beim Qual. Entzug nicht nachgewiesen werden.


    Viele Grüße - NV

    Hallo zusammen,


    wir haben in einem gleich gelagerten Fall den Gutachter direkt angeschrieben und er hat das Gutachten korrigiert.

    Manchmal geht es also auch auf der kollegialen Ebene.


    Viele Grüße - NV

    Hallo,


    wenn Sie "prüfverfahrensvereinbarung 2017" googeln erhalten Sie an 6. oder 7. Stelle ein PDF von der DKG.


    Viele Grüße - NV

    Hallo zusammen,


    in grauer Vorzeit (2011) galt die gesetzliche Unterbringung als Intensivmerkmal (OPS 9-61).

    Ich befürchte, die richterliche Unterbringung reicht aktuell als "Sicherungsmaßnahme" nicht aus.

    (Ebenso wenig wie z.B. die Behandlung auf einer geschlossenen oder geschützten Station).

    Da müssen noch andere Kriterien erfüllt sein.


    Viele Grüße - NV