Beiträge von Gefäßchirurg

    Hallo Dr. Wagner!


    Genau deswegen finde ich die Kombination einer Sepsis mit einem chirurgisch behandelbaren Fokus so schwierig.

    Bei einer Pneumonie mit Sepsis mag es noch einfach sein. Aber z.B. die perforierte Sigmadivertikulitis mit Sepsis? Da wird's schon schwieriger.

    Guten Tag!


    Der Patient hat aufgrund eines verschleppten Glutealabszesses eine schwere nekrotisierende Fasciitis gluteal und am Ober- und Unterschenkel entwickelt. Bereits bei Aufnahme liegt ein schweres septisches Krankheitsbild vor. Sepsiskriterien sind erfüllt. Patient wird auf die ITS aufgenommen, intubiert und nach kurzer Zeit operiert. Es wird eine ausgedehnte Resektion von Haut, Fascie und Muskulatur durchgeführt. Postoperativ dramatische Verschlechterung. Bei einer second-lock-OP rasantes Fortschreiten der nekrotisierenden Fasciitis mit ausgedehnter Nachresektion. Patient verstirbt wenige Stunden später.

    HD Sepsis oder nekrotisierende Faasciitis?

    Guten Abend!

    Bei dem Patienten wurde 2018 ein E-Coli 3MRGN nachgewiesen(Blutkultur). 2019 stationär wegen Wirbelfraktur. Keine Screeningabstriche auf MRGN gemacht. Bei MRGN gilt bei uns der Grundsatz: einmal MRGN, immer MRGN. Daher wurde der Patient trotz fehlenden aktuellen MRGN-Nachweis isoliert und eine Komplexbehandlung MRE durchgeführt.


    Darf trotz fehlenden aktuellem Nachweis von MRGN der damals nachgewiesene Keim und die Komplexbehandlung kodiert werden?

    Guten Tag!


    Ist die Seit-zu-Seit-Anastomose zwischen der A. subcavia und der A. carotis communis in Vorbereitung auf eine thorakale Stentprothese bei penetrierendem Aortenulkus als Subclaviatransposition 5-396.40 oder als Shunt 5-393.02 zu kodieren. Normalerweise wird eine Subclaviatransposition ja nach Durchtrennung der Subclavia als End-zu-Seit-Anastomose angelegt.

    Guten Tag!

    In einem aktuellem MDK-Gutachten wird die Kodierung von MRSA gestrichen, da lediglich ein Nachweis mittels PCR erfolgte. Eine PCR weise lediglich auf genetische Spuren eines MRSA hin, sage aber nichts darüber aus, ob lebende Bakterien vorliegen. Nur ein kultureller Nachweis von MRSA lässt eine Kodierung zu.

    Kommen solche Gutachten häufiger vor. Hat der MDK recht?