Beiträge von BD2

    Hallo in die Runde,


    ich muss leider nochmals das Thema der K91.88 und der K56.6 aufgreifen.


    Patient wird wegen Stuhlverhalt und abdominellen Schmerzen bei Z. n. Rektum Ca 2012 stat. aufgenommen. Es wurde eine Anastomosenstenose endoskopisch diagnostiziert. Operative Maßnahmen oder Einläufe wurden nicht durchgeführt. Es wurde konservativ behandelt. Wir kodierten als HD die K91.88. Der MDK fordert bei geringem Streitwert die K56.6 mit der Begründung: "Die Anastomosenstenose ist mit K56.6 zu kodieren. Dieser Kode hat Vorrang vor K91.88 (D015n)."

    Meiner Meinung nach beschreibt die K56.6 nicht den genauen Sachverhalt. Sie bezieht sich eher auf die Obstruktion ohne vorherige OP.


    Was meinen Sie dazu?


    Viele Grüße

    Ines Huttasch

    Hallo Zusammen,


    ich möchte noch einmal das Thema der speziellen Interventionen auf der ITS aufgreifen. Was gehört dazu und was nicht? Es heißt überall nur z.B.... wie Intubation, Tracheotomie, Endo/Bronchoskopie, Pleuradrainage, andere Drainage- Anlagen, Notfall- OP, Abdominallavage.


    Gehört ein EEG, Kühlung, Wärmung oder Weaning auch dazu?


    In diesen Forum kann man quer Beet alles lesen, nur nichts genaues. ?(?(?(


    Vielen Dank für die Hilfe im Voraus.


    Ines Huttasch

    Hallo,


    im gleichen Aufenthalt soll ein Eventrekorder bei Hirninfarkt implantiert werden. Hat jemand Erfahrung damit? Fordert der MDK irgendwelche Voraussetzung zur Anerkennung?


    Vielen Dank im Voraus.


    MfG
    Ines Huttasch

    Hallo Zusammen,


    ich möchte gern das Thema, welches schon öfter diskutiert wurde, nochmals aufgreifen.


    Ein Patient wird mit TIA auf der Stroke aufgenommen. Die Mindestmerkmale für die neurol. Komplexbehandlung sind erfüllt. Der Patient wird einen Tag später beatmungspflichtig und wird auf die ITS verlegt. Im komatösen Zustand haben die Neurologen den geforderten neuologischen Status mit 4 Visiten pro Tag über 4 Tage erhoben. Ich rechnete die neurologische Komplexbehandlung >72h zusammen mit der ITS Komplexbehandlung und Beatmung ab. Der MDK lehnt die neurologische Komplexbehandlung > 72h ab und ändert in < 72h. Begründung: "Unter der erfolgten Sedierung mit Propofol und Sufenta befand sich der Patient in einem künstlichen Koma, in dem die Erhebung eines umfässlichen aussagekräftigen neurologischen Status und eine neurologische Komplexbehandlung nicht weiter möglich ist."


    Ist die Aussage des MDK korrekt? ?(


    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.


    Viele Grüße aus dem Harz
    Ines Huttasch

    Hallo zusammen,
    Pat. kommt mit einem Mediainfarkt links auf die Stroke. Mindestmerkmale sind erfüllt. Nach 30 Stunden wird er auf die Neurologie verlegt. Nach 2 Tagen dort bekommt er einen Mediainfarkt rechts. Verlegung auf Stroke erfolgt. Mindestmerkmale sind auch jetzt erfüllt. Pat. wird nach 60 Stunden wieder auf die Neuorologie verlegt.
    Darf man die Zeiten zusammenlegen und die 8-981.1 abrechnen?


    Vielen Dank im Voraus.
    BD2 ?(