Beiträge von C-Hirschberg

    Hallo,


    da unter Zugrundelegung des BSG-Urteils offensichtlich in den vergangenen Jahren der OPS-Kode der Schlaganfallkomplexbehandlung in 75% (?) der Krankenhäuser zu Unrecht kodiert wurde, aber die DRG-Kalkulation im InEK beeinflußt hat, scheint mir eine rückwirkende Neukalkulation aller Schlaganfall-DRG's notwendig ... denn die kalkulierten Kosten sind in den vergangenen Jahren ja tatsächlich entstanden, und der kalkulatorische Trenner "Schlaganfalkomplexbehandlung" wird vom BSG für 75% (?) der Häuser als Falschkodierung deklariert.


    Mit freundlichen Grüßen


    C. Hirschberg

    Hallo,


    Patient wird gefäßchirurgisch aufgenommen zur interventionellen Beseitigung einer Subclaviastenose (I77.1 ?) die vermutlich atherosklerotisch (I70.8 ?) bedingt ist und beim Patienten schon öfter (aber nicht aktuell) zu einem symptomatischen Subclavian-Steal-Syndrom (G45.8... ?) geführt hat.


    Welche Hauptdiagnose kann mit welcher Argumentation am Besten vertreten werden ?


    Mit freundlichen Grüßen


    C. Hirschberg

    Hallo,


    ein 12/38 mm Lifestream Stent wird percutantransluminal in einen steosierten Aortenstent der distalen Aorta implantiert. Die Kodierung mit 8-84a (sonstige gecoverte großlumige Stents) scheidet ja aus, da bei Erwachsenen Mindestdurchmesser > 16mm gefordert.

    Für 8-842 (Perkutan-)transluminale Implantation von nicht medikamentefreisetzenden

    gecoverten Stents (Stent-Graft) besteht aber als Lokalisationsagabe nicht die Möglichkeit, die Aorta anzugeben... Und als Stent-Prothese kann man den Life-Stent ja auch nicht bezeichnen (5-38..).


    Wie sollte hier kodiert werden ?


    mfG


    C. Hirschberg

    Endovasc. Aortenrekonstruktion durch individuell gefertigte Aortenprothese - biiliacal ohne Fenster. Die beiden iliacalen Schenkel im gleichen Eingriff noch durch prothesen ohne Seitenarme verlängert.

    Wir kommen mit unserer Kodierung nicht aus der DRG F51B (Fall aus 2017) heraus, aber die deckt kaum die Kosten für die individuell gefertigte Prothese...

    5-38a.c0 Endovask. Stent-Prothese Aorta abdominalis ohne Öffnung

    5-38a.u2 unteres Ende aortobiiliacal

    5-38a.40 L Endovask. Stent-Prothese Becken, iliakal ohne Seitenarm

    5-38a.40 R Endovask. Stent-Prothese Becken, iliakal ohne Seitenarm

    Was haben wir übersehen ? Gibt es eventuell ein noch nicht berücksichtigtes Zusatzentgelt ?


    Mit freundlichen Grüßen


    C. Hirschberg

    Hallo,


    das mit den Behandlungszielen hatte ich jetzt etwas überspitzt.

    Trotzdem: Künftig zählen nur vollständige 7-Tageszeiträume (und keine Minute weniger), an die sich dann jeweils umgehend eine Teambesprechung anschließt ?

    Wird ein Patient also am Freitag 19:00 auf Palliativ aufgenommen, dann sollte in der darauffolgenden Woche am Samstag oder Sonntag eine Teambesprechung laufen, ansonsten lassen sich die ersten 1-2 Tage schon nicht auf die Palliativbehandlung anrechnen ?


    mfG


    C. Hirschberg

    Hallo,


    wie ist denn die ergänzende Formulierung im OPS 8-982


    "Wöchentliche multidisziplinäre Teambesprechung mit wochenbezogener Dokumentation bisheriger Behandlungsergebnisse und weiterer Behandlungsziele pro vollständiger Woche" zu interpretieren ?


    Wer kommt überhaupt auf so geistreiche Ideen "weitere Behandlungsziele pro vollständiger Woche" dokumentieren zu wollen ? Warum lässt man in diesen abrechnungsrelevanten Bereichen überhaupt so viel Interpretationsspielraum und definiert nicht wortreich und auf den Punkt genau, was bezahlt werden soll und was nicht ? Wörter sparen ? Platz sparen im OPS ? Oder steckt da auch System dahinter ?


    mfG

    C. Hirschberg

    Hallo,


    leider wird im ORBIS DRG-Workplace ja grundsätzlich nicht die tatsächlich für die DRG-Ermittlung verwendete DRG-Beatmungszeit angezeigt, sondern nur die völlig irrelevante sog. "klinische" Beatmungszeit, bei der die beatmungsfreien, bzw. unterstützungsfreien Weaningphasen nicht mitgezählt werden.
    Abrechnungstechnisch führt dies sicher in vielen Häusern zu Mißverständnissen, aber auch medizinisch ist das sicher nicht sonderlich hilfreich. Wie gehen Sie damit um ?


    mfG


    C. Hirschberg

    Hallo,


    ohje, Unterlagen an MDK 5 Tage zu spät versandt... bei Kürzung auf unstrittigen Betrag ca. -2000 Euro. Was für Optionen haben wir ? Muss der Fall nicht komplett neu geprüft werden, wenn uns nun erlösrelevante Kodierungen "auffallen" und wir diese nachkodieren (einmalige Option zur Rechnungskorrektur) ? Andere Optionen ?


    mfG


    C. Hirschberg

    Guten Morgen,


    besteht breiter Konsenz in der Auffassung, dass gemäß DKR maschinelle Beatmung und Weaning nicht zwingend "bei intensivmedizinisch versorgten Patienten" erfolgen und trotzdem gemäß DKR als Beatmungsstunden gezählt werden können ?
    Kann also ein Weaning durchaus auch auf einer z.B. "Weaning"-Station erfolgen, ohne dass für jeden einzelnen Tag der Nachweis "intensivmedizinischer Versorgung" des Patienten Voraussetzung zur Anrechnung der Weaningphase auf die Beatmungsstunden ist ?


    Mit freundlichen Grüßen


    C. Hirschberg