Beiträge von Blaschke

    Wie steht es denn dann mit dem Beispiel 1 der DKR D002?


    Dort wird ausgeführt: "Entscheidend für die Auswahl der Hauptdiagnose sind die Umstände der Aufnahme. Somit ist der Myokardinfarkt die Hauptdiagnose, weil dieser die Aufnahme hauptsächlich veranlasste."

    Viele Grüße,

    V. Blaschke

    Ich habe bisher noch keine einzige Rechnungsprüfung durch die Beihilfe erlebt, darf ich mal fragen, auf welche Kollegen die Beihilfe zur Prüfung zurückgreift? Spannende Konstellation, ich bin auf den Ausgang gespannt!


    Viele Grüße aus Rostock,


    V. Blaschke

    Doch, das können Sie theoretisch erbringen, da sich die Mindestmengen ausschließlich auf die in der Anlage genannten Leistungen beziehen. Und da ist eben der Wechsel nicht drin.


    Die MMR sagt dazu:


    § 2 Anwendungsbereich

    (1) 1Die Mindestmengenregelungen sind für nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser unmittelbar verbindlich. 2Die Mindestmengen sind in der nach Leistungsbereichen gegliederten Anlage zu diesen Regelungen bestimmt und gelten grundsätzlich je Standort eines Krankenhauses gemäß Vereinbarung über die Definition von Standorten der Krankenhäuser und ihrer Ambulanzen gemäß § 2a Absatz 1 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) vom 29. August 2017 für den jeweils zugeordneten Katalog planbarer Leistungen.

    (2) Ausnahmetatbestände und Übergangsregelungen sind in den §§ 6, 7 und 8 festgelegt.

    (3) Sofern leistungsspezifisch abweichende oder ergänzende Bezugspunkte, Ausnahmetatbestände und Übergangsregelungen gelten, sind diese in der Anlage zu diesen Regelungen festgelegt


    Die Mindestmengen sind also in der Anlage bestimmt, abweichende Regelungen (wie z. B. der Ausschluß des Wechsels bei Nichterreichen der Primärimplantationszahlen) finden sich dort nicht. Auf wessen Kappe diese eigentümliche Regelung geht und was man sich beim Weglassen der Wechsel gedacht hat, wüßte ich mal gerne, denn die Wechsel sind ja oftmals herausfordernder als die primäre Implantation.


    Viele Grüße,


    V. Blaschke

    Eine Fachabteilung hat bislang der G-BA definiert, auch im Landeskrankenhausplan des Landes Thüringen gibt es hierzu eine eigene Definition. Alles natürlich keineswegs kongruent und schon gar nicht von allgemeiner Gültigkeit...


    Guten Start in die Woche,


    V. Blaschke

    Eine Pfannenbodenplastik dient doch dazu, das Drehzentrum des Gelenks nach außen zu verlagern, wenn das notwendig ist. Ich sehe in den Beschreibungen kein zu weit innen liegendes Drehzentrum, ein entsprechend pathologischer Befund wird nicht beschrieben. Das Meißeln zur "Reorientierung" des Drehzentrums ist da auch nicht wirklich hilfreich, wie genau soll es denn neu orientiert werden und warum? Ist mir auch ein wenig zu dürftig.


    Viele Grüße,


    V. Blaschke