Akutschmerzdienst

  • Schönes neues DRG-Jahr!!
    Der neue OPS weist den Kode 8-919 für den Akutschmerzdienst aus. Gemeint sind lt. offiziellem Text leider nur die rückenmarksnahen Katheter. Und was ist mit den Plexuskathetern??
    Desweiteren sollen 3 von 4 angegebenen Effektivitätskriterien beurteilt und dokumentiert werden. Die Geschichte mit den "Symptomen", die sogar 2x auftauchen (-intensität und -kontrolle), ist schon ein wenig schwammig. Wie machen Sie es?


    Dr. Dietmar Schürmann:smile:

  • Hallo Herr Schürmann,
    aus meiner Sicht fehlen neben den Plexuskathetern leider auch noch die Patienten mit i.v.-PCA-Pumpen. Zumindest bei uns werden auch diese vom Akutschmerzdienst betreut und verursachen keinesfalls weniger Aufwand als die Patienten mit PDA... Wieso diese Einschränkung gemacht wurde ist mir nicht klar.
    Ich würde die verschiedenen "Aspekte" so übersetzen:
    Analgesie: Ausbreitungsgebiet der Analgesie (bei PDA z.B. Th10)
    Symptomintensität: Stärke der Schmerzen, z.B. VAS 3 (in Ruhe)
    Symptomkontrolle: für mich etwas unklar, noch am ehesten "Zufriedenheit" mit der Therapie und deren Effektivität
    Ermöglichung aktiver Therapie: Stärke der Schmerzen unter Bewegungstherapie, z.B. VAS 5 (während Physiotherapie)


    Frohes Neues Jahr, allen.
    Christian Frey