• Hallo Forum !
    Wer kennt das Kalkulationsprogramm Combo PC und kann darüber berichten ?


    MfG


    --
    Jörg Gust
    (Med. Controller Marien-Hospital Witten)

    Jörg Gust
    (orth. Assistenzarzt, Ex-Med.Controller)

  • Hallo Herr Gust,


    Duplizität der Ereignisse ?
    Schauen Sie mal ins Forum der Uni Münster. Da hat heute eine Dame genau diegleiche Frage gestellt. Im Münsteraner Forum hat sich Dr. Roeder kurz dazu geäussert und einen Literaturhinweis beigefügt (Thread EDV vom 11.10.2001). Vielleicht hilft das schon mal weiter.


    Herzliche Grüße
    B. Sommerhäuser


  • Noch ein Nachtrag aus dem Methoden-Pretest:


    ...
    6.4.4 Drittprodukt
    Ein Teilnehmer hat die Kalkulation und die Aufbereitung der Daten durch ein Drittprodukt (Combo/PC) vorgenommen. Diese Vorgehensweise kann auch als Zwischenlösung zwischen KIS-Ansatz und Individualentwicklung eingestuft werden, da im Grunde die gleichen externen Schnittstellen zur Patientenverwaltung sowie zu Kostenrechnung bzw. Leistungserfassung genutzt werden, aber keine eigenen Programmierarbeiten notwendig sind. Zur Bildung von Verrechnungssätzen, Verteilung von Kosten usw. stehen Standardfunktionen zur Verfügung, mit denen alle notwendigen Arbeitsschritte vorgenommen werden können.
    Der Leistungsumfang des Produktes Combo/PC liegt insgesamt oberhalb des für die Aufbereitung der Kalkulationsdaten notwendigen Rahmens.
    Gründe für den Einsatz des Drittproduktes waren insbesondere die Möglichkeit, flexibel reagieren zu können, ohne die „träge“ Maschine Krankenhausinformationssystem in Bewegung setzen zu müssen. Insbesondere in der Phase der Bildung von Verrechnungssätzen ist zur Unterstützung der Entscheidungsfindung häufig ein Durchrechnen
    verschiedener Alternativen sinnvoll. Dies ist innerhalb der Krankenhausinformationssysteme mit erheblichem Aufwand (und auch entsprechend großer Rechenkapazität) verbunden, da i.d.R. im ersten Schritt zunächst die bisherigen „Buchungen“ storniert werden müssen und anschließend die neuen „Buchungen“ erzeugt werden. Gerade bei großen Häusern mit entsprechender Patientenzahl und Differenzierung in der Kostenstellenstruktur ist eine solche Vorgehensweise kein geeigneter Weg. Der Einsatz eines Drittproduktes kann in den Fällen ein sinnvoller Weg sein, in denen der KIS-Ansatz nicht möglich ist (z.B. weil der Hersteller ein entsprechendes Produkt (noch) nicht bereitgestellt hat).
    ...


    Gruß
    B. Sommerhäuser