Verlegung und urückverlegung

  • Wie codiere ich folgenden Fall: Wegen einer subduralen Blutung wird ein Patient nach primärem stat.Aufenthaltes in unserer Klinik in die Univ.-Klinik verlegt, dort neurochirurgisch operiert und nach 1 Woche wieder zurückverlegt!
    Ein Fall?, Wiederaufnahme?

    Michael Sangmeister
    FA.für Chirurgie/Unfallchirurgie
    Medizincontrolling
    [blur]Marienhospital Osnabrück[/blur]]

  • Schönen guten Tag Herr Sangmeister! :Sonne:


    Zitat


    § 3 Abs. 3 KFPV 2004
    (3) Wird ein Patient oder eine Patientin aus einem Krankenhaus in ein anderes Krankenhaus verlegt und von diesem innerhalb von 30 Kalendertagen ab dem Entlassungsdatum eines ersten Krankenhausaufenthalts in dasselbe Krankenhaus zurückverlegt (Rückverlegung), hat das wiederaufnehmende Krankenhaus die Falldaten des ersten Krankenhausaufenthalts und aller weiteren, innerhalb dieser Frist in diesem Krankenhaus aufgenommenen Fälle zusammenzufassen und eine Neueinstufung nach den Vorgaben des § 2 Abs. 4 Satz 1 bis 6 in eine Fallpauschale durchzuführen sowie Absatz 2 Satz 1 anzuwenden.


    Also: Ihr Patient ist als ein Fall (Rückverlegung) zu führen und abzurechnen.


    Schönen Tag noch,

  • Kodieren werden Sie als HD die SAB, dazu die relevanten Nebendiagnosen. Dazu noch die Z48.8/9 für die Nachbehandlung.
    Den Fall werden Sie dann über eine DRG abrechnen, er ist zusammenzulegen (Nachzulesen in der KFPV 2004: § 2 Wiederaufnahmen in dasselbe Krankenhaus, s.o.).

    Mit freundlichen Grüßen

    D. D. Selter

    Ärztlicher Leiter Medizincontrolling

    Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau