OPS: 5-593.2 Transvaginale Suspensionsoperation [Zügeloperation] / TVT

  • Hallo Herr Selter,


    das ist nicht unbedingt mein Gebiet, aber wird als Voruntersuchung nicht auch eine Urethrozystoskopie durchgeführt. Neben den bereits benannten Hinweisen, besteht vielleicht über diesen Umweg die Möglichkeit eine TVT als ambulante Operation nach § 115 b SGB abzurechnen.


    Viele Grüße
    S. Seyer

  • Hallo Herr Selter,
    das Problem sind wohl die hohen Sachkosten von ca 500.-€ pro Band. Wenn man die OP nach §115b durchführen könnte, dann könnte man die Materialkosten zusätzlich in Rechnung stellen. Da der Eingriff aber nicht im Katalog steht wird man sich schwer tun mit so hohen Sachkosten.

    mfG
    Thomas Heller
    QMB/Med Co/OA Gyn
    Haßberg-Kliniken
    Haus Haßfurt/Unterfranken

  • Danke für die Antworten.


    @Herr Heller:
    Den Nagel auf den Kopf getroffen....


    Hat keiner irgendwelche Absprachen mit einer Kasse getroffen?

    Mit freundlichen Grüßen

    D. D. Selter

    Ärztlicher Leiter Medizincontrolling

    Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau

  • Hallo liebes Forum,


    ich möchte dieses alte Thema nochmals reaktivieren, da ich bei der Suche nichts aktuelleres gefunden habe.

    Noch immer steht die 5-593.20 Transvaginale Suspensionsoperation (TVT) im Kapitel 31 des EBM und noch immer nicht im AOP-Katalog.

    Eine Kasse hatte jetzt im Rahmen des Falldialogs bei einer Verweildauer von nur 1 BT (d. h. unter der UGVD) nur ambulant oder vorstationär bezahlen wollen mit der Begründung ambulant möglich. Da es über AOP nicht geht hat die Kasse für die OP einen pauschalen Betrag deutlich unterhalb der DRG mit Abschlag für UGVD angeboten.


    Nun meine Frage?

    Erbringt irgendwer die TVT wirklich ambulant?

    Dass es im EBM steht, bedeutet ja noch lange nicht, dass es ein niedergelassener Arzt auch durchführt.


    Ich bin gespannt auf Ihre Antworten und vielen Dank im Voraus.


    Viele Grüße


    MC1

  • Hallo MC1,


    dass die OP im EBM enthalten ist , ist kein zwingender Hinweis auf die ambulante Durchführbarkeit. Schließlich werden auch die belegärztlichen stationären Leistungen über den EBM abgerechnet.


    Gruß ,

    fimuc