Deutsche Defininitionshandbücher

  • Liebe Kollegen,


    seit wenigen Minuten stehen die deutschen Definitionshandbücher Version 0.9 auf der InEK Seite zum Download bereit. Entwickelt wurden Sie im Auftrag des BMG von Frau Kolodzig (SGB Berlin KODIP).


    Sonnige Grüsse aus Gelsenkirchen

    Michael Kilian

  • Hallo Herr Kilian,
    vielen Dank für den superaktuellen Hinweis, das Wochenende ist gerettet!


    Gruß
    Eberhard Rembs

  • Hallo Herr Kilian,
    ich muss mich anschließen. War leider im Auto, als ich Ihre Info bekam, habe dann aber schnell zugesehen, dass alles reinkommt (Natürlich nicht beim Fahren ;), sondern auf dem nächsten Parkplatz.
    Merci nochmals.


    Liebe Grüsse nach GE
    sendet
    B. Sommerhäuser

  • Hallo Groupies


    bitte schaut euch die Hinweise auf die Versionsnummer etc. an. Dies scheint könnt ezum Optionsmodell noch mal interessant werden. (Verweis auf die kalkulationsmodelle von Kollege Scholz)


    PS.: Ich setze einen Preis aus:
    Wer als erster die Firma hier meldet (Schreiben gleiche Seite der InEK) die einen "deutschen Grouper" lizensiert hat, kann an einer ICD 7 (WHO) Schulung in Gelsenkirchen kostenlos (Reisekosten etc beim Gewinner) teilnehmen.;)


    Gelsenkirchen dunkel, trocken und warm
    --
    Michael Kilian
    Med. Informations-u. Qualitätsmanagement
    Evangelische Kliniken Gelsenkirchen

    Michael Kilian

  • Hallo Herr Kilian,


    Zitat


    Original von Kilian:
    bitte schaut euch die Hinweise auf die Versionsnummer etc. an. Dies scheint könnt ezum Optionsmodell noch mal interessant werden. (Verweis auf die kalkulationsmodelle von Kollege Scholz)


    (Schreiben gleiche Seite der InEK)



    meinten Sie dieses:
    http://www.g-drg.de/optionsmod…hersteller_lizensierg.pdf



    Zitat


    Original von Tuschen, BMG:
    Da die Krankenhäuser spätestens Anfang Oktober 2002 die für eine Entscheidung über das Optionsmodell 2003 erforderlichen Berechnungen durchführen müssen und somit auch die einsatzfähigen Grouper benötigen, ist ein zweistufiges Zertifizierungsverfahren vorgesehen.

    • Nach Veröffentlichung der Definitionshandbücher und der Bereitstellung der Specifications kann jeder Grouper-Hersteller seinen Grouper anpassen. Für einen ersten eigenen Test werden Testdatensätze und Ergebnistabellen vom InEK zur Verfügung gestellt.
    • Ende August können dann die Grouper vom InEK geprüft und vor-zertifiziert werden (Stand der Version 0.9).
    • Nach Beendigung der Fallpauschalenkalkulation werden noch Korrekturen des Fallpauschalen-Katalogs erforderlich sein. Die für das Jahr 2003 maßgebliche Fassung (Version 1.0) wird etwa Anfang September bekannt gegeben. Es ist vorgesehen, dass die erforderlichen Änderungen (Aktualisierung) von jedem Grouper-Hersteller eigenverantwortlich durchgeführt werden. Zur Vorbereitung der Entscheidung der Krankenhäuser im Oktober sollen also die vor-zertifizierten Grouper, die danach noch an die Version 1.0 angepasst wurden, verwendet werden.
    • Für die Abrechnung der Fallpauschalen im Jahr 2003 muss eine endgültige Zertifizierung durchgeführt werden. Diese könnte in den Monaten Oktober und November 2002 durch das InEK vorgenommen werden.


    Ich bitte Sie, sich wegen weiterer Informationen an das InEK zu wenden.


    oder dieses


    http://www.g-drg.de/optionsmodell/hb-bd1.zip



    Zitat


    Original G-DRG V. 0.9 Definitions-Handbuch S. ix:


    Vorbemerkung


    Das vorliegende Handbuch dient der Beschreibung des G-DRG-Systems in der Version 0.9. Diese Version 0.9 ist eine Übertragung des AR-DRG-Systems 4.1 auf die in der Bundesrepublik Deutschland angewandten Klassifikationen ICD-10-SGB V und OPS-301. Ziel dieser Übertragung war die möglichst unveränderte Fallgruppenzuordnung, auch wenn die zugrunde liegenden Prozedurenklassifikationen strukturell erheblich voneinander abweichen. Die Version 0.9 bietet die Grundlage für die Kalkulation deutscher Relativgewichte, da nunmehr nachvollziehbare und klar definierte Zuordnungen zu den einzelnen Fallgruppen vorliegen. Dabei besteht die Möglichkeit, daß sich im Rahmen der Kalkulation ein erster Bedarf an Änderungen der Zuordnung zu den jetzt bestehenden Fallgruppen oder auch die Notwendigkeit der Erstellung neuer Fallgruppen ergeben kann. Das Ergebnis dieser Phase wird das G-DRG-Handbuch in der Version 1.0 sein. In dieser Version werden auch die einleitenden Seiten entsprechend überarbeitet, die derzeit eine wortgetreue Übersetzung des Australischen Originals darstellen.


    Danke für den Hinweis, ich denke, dass man hier zunächst einmal den Vorsatz erkennen kann, das System zu verfeinern. Ob daraus allerdings die Konsequenz gezogen wird, mit den Daten von 2003 erneut zu verfeinern und mit diesen DRGs dann rückwirkend das periodengleiche DRG-Budget zu verteilen (und vorher nur Abschläge auszuzahlen), wird sich noch zeigen.
    --
    Mit freundlichen Grüßen


    Dr. Bernhard Scholz
    DRG-Beauftragter
    Kliniken des Landkreises Freyung-Grafenau gGmbH

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