Kodierung / Anreizsysteme oder Geheimrezept

  • Hallo Forum,


    A)
    Wer kann für seine Klinik sagen:
    - unsere Kodierqualität durch die Ärzte ist gut, Optimierungspotential in dieser Beziehung gering ?


    Auf welche Kontrollmechanismen können diese Aussagen gestützt werden ?


    Falls zutreffend: welches Anreizsystem wird eingesetzt ?


    B)
    Wer kann für seine Klinik sagen:
    - die Kodierqualität ist durch den Einsatz geschulter Kodierfachkräfte deutlich gestiegen, ein zuverlässig konstant hohes Niveau ist die Regel
    - der Faktor Kodierqualität ist durch den Einsatz von Kodierfachkräften für uns keine Unbekannte, keine Unwägbarkeit mehr, in diesem Punkt sieht unsere Klinik der DRG-Einführung gelassen entgegen


    Bitte dringend um zahlreiche Antworten.


    Mit freundlichen Grüßen


    Christoph Hirschberg

  • Hallo Herr Hirschberg,
    bin gespannt, ob jemand die Frage A) positiv beantwortet. Ich knie mich rein, aber um so fitter man wird, um so mehr fühlen sich die Kollegen belästigt, da ja bei fast jeder Codierung noch ein Haar in der Suppe gefunden werden kann. Insgesamt ist die Kodierqualität jedoch deutlich besser geworden. Wir sind Optionshaus.
    Frage B) ist in jedem Fall positiv zu beantworten. Aber es geht nur gut, wenn Kodierfachkraft mit den Ärzten/dem DRG-Beauftragten kooperativ eng zusammen arbeitet. Wir sind auf einem guten Weg.
    Gruß von der Nordsee
    Ulrich DüntschI) :look:

  • Hallo,


    bei uns trifft B zu und A wird daduch kontinuierlich besser, da wir hier jede Akte gegen die Ärtzliche Codierung prüfen und dies an die Ärzte zurückmelden...


    Zur Auswertbarkeit:
    Wir führen Statistiken über unsere Änderungen der Codierungen und sind jetzt dabei die aktenführungsqualität an sich "en passant" auch Statistisch zu erfassen...


    Gruß
    --
    Thomas Lückert
    Medizincontrolling
    Johanniter-Krankenhaus im Fläming

    Thomas Lückert
    Stabsstelle Medizincontrolling
    Unfallkrankenhaus Berlin

  • Siehe hierzu -->
    --
    D. D. Selter

    Mit freundlichen Grüßen

    D. D. Selter

    Ärztlicher Leiter Medizincontrolling

    Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau

  • Hallo Herr Hirschberg, hallo Forum,
    als ein Haus, das ähnlich wie die Main-Taunus-Kliniken mindestens eine Dokumentationskraft pro Fachklinik einsetzt, kann ich nach ersten Auswertungen Variante B positiv beantworten.
    Übrigens habe ich beim Organisationskommitee der nächsten MedDok-Fachtagung in Ulm (1.-2.4.2004, siehe http://www.dvmd.de) um die Möglichkeit eines zumindest halbtägigen Symposiums über Organisationsmodelle im DRG-Dokumentationsprozess angefragt - es wäre schön, wenn dort die Verantwortlichen der beiden Varianten (sowie der Mischvariante: Ärzte kodieren, MDA/MD kontrolliert selektiv) ihre Abläufe und Ergebnisse präsentieren könnten; darüberhinaus vielleicht noch die Vorstellung der verschiedenen Weiterbildungseinrichtungen über die Qualifizierung zum "Coder"/"Dokumentationskraft"/"Case-Mix-Performer" etc.
    Ich denke, diese Veranstaltung dürfte zahlreiche Interessenten finden.
    Wenn Sie Rückfragen zu unserer Einführung von Dokumentationskräften haben, können Sie mich selbstverständlich direkt kontaktieren.
    Ein schönes Wochenende wünscht
    Markus Stein
    --
    Markus Stein [Dipl.-Dok. (FH)]


    Klinikum Ludwigshafen
    Verwaltungsdirektion

    Markus Stein [Dipl.-Dok. (FH)]


    RZV GmbH
    Strategisches Produktmanagement Krankenhaus