• In der neuen OPS-Liste wird unterschieden 8-390.0 Lagerung im Spezialbett (was ist das? und wie lange?) und 8-390.1 neurophysiologische Lagerung. Allerdings werden diese Codes von meinem Computer nicht akzeptiert - was mache ich falsch? Und was alles darf ich unter "Lagerung" verstehen? Wir wollen ja schließlich ehrlich bescheißen!
    Susanne - es stürmt immer noch:roll:

    Susanne in München :i_drink:

  • Zitat


    Original von Susanne:
    In der neuen OPS-Liste wird unterschieden 8-390.0 Lagerung im Spezialbett (was ist das? und wie lange?) und 8-390.1 neurophysiologische Lagerung. Allerdings werden diese Codes von meinem Computer nicht akzeptiert - was mache ich falsch?


    8-390 Lagerungungsbehandlung = Amtlicher Katalog
    8-390.0 - .y = Optionaler Katalog
    --
    Gruß


    D. D. Selter

    Mit freundlichen Grüßen

    D. D. Selter

    Ärztlicher Leiter Medizincontrolling

    Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau

  • Hallo Susanne et al.,


    es ist schon bedauerlich, wenn die Softwareindustrie die optionalen Codes nicht in ihre Kataloge einfügt. Schließlich sollen sie die Informationsbasis für Suchläufe in den Kliniken verbessern und zum anderen bei flächendeckender Anwendung auch zur Verbesserung der DRG´s führen.


    Das wäre auch ein Schlag ins Gesicht der Fachgesellschaften, die die Schlüsselerweiterungen forderten, eben um zu einer besseren Datenbasis für Diskussionen auf allen Ebenen zu kommen.


    Als Spezialbett wäre da, ohne werben zu wollen, z.B. ein Clinitron-Bett gemeint. Die neurophysiologische Lagerung beschreibt sicherlich besser ein(e) Physiotherapeut(in), zumal es sich hier um einen Begriff handelt, der zwar in aller Munde ist, aber der nicht einmal im Pschyrembel näher erklärt wird.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas Winter
    Berlin

  • Hallo Susanne,


    DIACOS gibt zu 8-390.0 Spezialbett noch an: Wasserbett; Traktion nach Bryant
    und bei 8-390.x: Weichteilextension in Schwebelage


    --
    Freundlichen Gruß vom MDA aus Schorndorf

    [size=12]Freundlichen Gruß vom Schorndorfer MDA.

  • Hallo Herr Rembs,


    kann es sein, dass Ihnen ein "x" verloren gegangen ist? -


    Ein Oxymoron verbindet ja grundsätzlich zwei gegensätzliche oder widersprechende Dinge, um ggf. ein klärendes Licht auf eine Sache zu werfen. Aber das wirft bei mir dann erst recht Fragen auf.


    Was wollen Sie uns mitteilen? :rolleyes:

    Gruß
    Dieter R
    MA einer KK

  • Zitat


    Original von DR:
    Hallo Herr Rembs,


    kann es sein, dass Ihnen ein "x" verloren gegangen ist? -



    Guten Abend Dieter R,
    stimmt!!!
    Sorry für den Tippfehler und die Verwirrung.


    Gemeint war:
    Aus dem Griechischen oxys scharf(sinnig) und moros dumm, bedeutet in der Logik: eine logische Aussage, die sich selbst widerspricht.


    Schöne Grüße


    E Rembs

  • Hloo, Herr Rembs
    so sind sie halt, die Schwaben. Aber Dank für die Info mit der optionalen OPS-Liste, da hätte ich mir die Arbeit des zusammenschreibens ja sparen können. Wie immer rasche und praktische HIlfe aus dem NEtz (ganz ohen doppelten Boden)
    Susanne :roll:

    Susanne in München :i_drink:

  • Zitat


    Original von winterth:
    Hallo Susanne et al.,


    es ist schon bedauerlich, wenn die Softwareindustrie die optionalen Codes nicht in ihre Kataloge einfügt. Schließlich sollen sie die Informationsbasis für Suchläufe in den Kliniken verbessern und zum anderen bei flächendeckender Anwendung auch zur Verbesserung der DRG´s führen.



    ... letzteres tun sie: Die Kalkulationshäuser müssen den erweiterten OPS verwenden !
    Als Nicht-Kalkulationshaus werde ich tunlichst die Finger vom erweiterten OPS lassen, um mir (Grouping, Analysesoftware etc.) nicht mehr Probleme aufzuhalsen als nötig!


    Natürlich steht es den Kliniken frei, den OPS einzusetzn - alternativ sollte man aber überlegen, ob man nicht stattdessen entsprechende "Neutrale Leistungen" definiert und erfaßt. Darüber kann man dann bei "Amtlichmachung" bestimmter OPS-Kodes genausogut abschätzen, ob sich irgendwelche DRG-Gerüstauswirkungen ergeben.


    mfG


    C. Hirschberg