mal wieder FZ

  • 1. Aufenthalt 29.09.2021 – 05.10.2021: I47C mit oGVD 13 (erster Zuschlagstag 14) 2. Aufenthalt aufgrund einer Komplikation vom 08.10.2021 – 12.10.2021: I71B; 1 + 2 haben wir aufgrund der Komplikation innerhalb der oGVD zusammengeführt und mit der I47C abgerechnet 3. Aufenthalt (Notfallaufnahme abends) aufgrund einer erneuten Komplikation vom 12.10.2021 – 23.10.2021: I47B; eigenständige Abrechnung Unseres Erachtens erfolgt die dritte Aufnahme außerhalb der oGVD des 1.Aufenthaltes (diese endet kalendarisch betrachtet am 11.10.2021). Eine Prüfung zwischen Fall 2 und 3 erfolgt u.E. nicht, da chronologisch zu prüfen ist, und somit kein Partitionswechsel zum Tragen kommt. Der MD-Gutachter bringt Argumente bezüglich der Abwesenheitstage und somit sich verschiebender Zuschlagstage vor. Diese Ansicht können wir anhand der FPV nicht nachvollziehen.

  • Hallo GK-Nicole,


    §2 Abs. 3 FPV es wird folgende Formulierung verwendet: "... innerhalb der oberen Grenzverweildauer , bemessen nach der Zahl der Kalendertage ab dem ersten Aufnahmedatum...". Damit ist eine Berücksichtigung von Abwesenheitstagen nicht gerechtfertigt, hätte man dies gewollt, wäre der Begriff Belegungstage ins Spiel gekommen. Die Auffassung des Gutachters ist zwar kreativ, aber ohne Grundlage.


    MfG stei-di

  • Hallo Forum,


    leider ist mein erster Beitrag ohne Begrüßung etc. auf die Reise gekommen und durch technische Hindernisse auf der Arbeit konnte ich keinen zweiten Beitrag erstellen. :S


    Für die geschilderte Konstellation gibt es bei uns nun schon langandauernde Diskussionen mit dem Gutachter des MD. Dieser meint, es kommt aufgrund der Abwesenheitstage (Tage ohne Berechnung) und des identischen 2. Entlassungstages sowie 3. Aufnahmedatums zu einer notwendigen 3fach FZ. Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.


    Für mich gilt es, wie auch stei-di beschreibt, ganz simpel am "Zahlenstrahl" des ersten Aufnahmedatums die oGVD zu ermitteln. Diese liegt - bei im Katalog ausgewiesenem ersten Zuschlagstag 14- bei 13, so dass die oGVD des ersten Falls am 11.10. endet. Somit überschreitet der zweite Aufenthalt bereits die oGVD des ersten Falles (Entlassung am 12.10.), wenngleich noch keine Zuschläge berechnungsfähig sind. Ich bin wirklich erstaunt, dass wir darüber Diskussionen mit dem MD haben. Die Formulierung "Kalendertage" ist m.E. eindeutig und auch nicht durch erste abrechenbare Zuschlagstage "verschiebungsfähig".


    Haben andere Häuser auch schon mal solche Diskussionen gehabt? Am Montag steht dieser Fall erneut auf unserer MD-Begehungsliste :(


    Ein schönes Wochenende

    GK-Nicole