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Uniklinikum Dresden mit neuem Kaufmännischen Vorstand

Uniklinikum Dresden mit neuem Kaufmännischen Vorstand (Pressemitteilung).

Frank Ohi übernimmt zum 1. April die Position des Kaufmännischen Vorstands am Uniklinikum Dresden. Solide wirtschaftliche Lage und Attraktivität als Arbeitgeber bilden Basis für weiterhin lebendigen Innovationsgeist. Mit Beginn des...

Frank Ohi übernimmt zum 1. April die Position des Kaufmännischen Vorstands am Uniklinikum Dresden. Solide wirtschaftliche Lage und Attraktivität als Arbeitgeber bilden Basis für weiterhin lebendigen Innovationsgeist. Mit Beginn des Monats April wird Frank Ohi sein Amt
als neuer Kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden übernehmen. Er folgt auf Janko Haft, der diese Vorstandsposition vor einem Jahr interimistisch übernommen hatte. Der studierte Betriebswirt Frank Ohi bringt eine breite
Expertise im Krankenhausmanagement mit. In den vergangenen zehn Jahren
verantwortete er die Neuausrichtung der Elblandkliniken mit den Standorten
Meißen, Radebeul und Riesa. Beleg für sein erfolgreiches Wirken sind die
positiven Jahresergebnisse des Klinikverbundes. Auf diese Expertise des
45-Jährigen setzen der Aufsichtsrat sowie der Medizinische Vorstand des
Dresdner Uniklinikums. Die Ausgangsposition ist gut. Die solide finanzielle
Basis der Hochschulmedizin Dresden sichert die Handlungsspielräume, die zur
Fortführung des erfolgreichen Kurses notwendig sind.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und über das Vertrauen, das mir der
Aufsichtsrat, die Auswahlgremien und nicht zuletzt mein Kollege im Vorstand,
Professor Albrecht, entgegenbringen“, sagt Frank Ohi. „In den vergangenen zehn
Jahren habe ich in den Elblandkliniken Konzepte für die Zukunft des Hauses mit
Herzblut auf den Weg gebracht und hatte damit wirtschaftlich gute Erfolge, wie
das jüngste Konzernergebnis von über zehn Millionen Euro bestätigt. Das gibt
mir ein gutes Gefühl für die Zukunft dieser Gruppe und die Kraft, mich nun auf
die neuen Herausforderungen in Dresden konzentrieren.“

„Ich habe Frank Ohi in den vergangenen Jahren als kompetenten Klinikmanager
kennen und schätzen gelernt. Uns eint die Idee, dass eine stabile und
qualitativ hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten nur im Rahmen
von Netzwerken und in einem fairen Miteinander der einzelnen Krankenhäuser
gelingen kann“, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des
Dresdner Uniklinikums. „Wir haben viele Gemeinsamkeiten, die wir in den
kommenden Jahren im Sinne der Hochschulmedizin Dresden nutzen können. An
Herausforderungen wird es uns nicht mangeln. Dabei denke ich weniger an die
pandemiebedingten Gegebenheiten, sondern an die Dynamik, die mit der
Weiterentwicklung unseres Hauses verbunden ist. Die in den beiden vergangenen
Jahrzehnten erarbeitete Exzellenz in Krankenversorgung, Forschung und Lehre
erlaubt keinen Stillstand!“

Der sächsische Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow ergänzt: „Frank Ohi
bringt die besten Voraussetzungen für die kaufmännische Leitung des Dresdner
Universitätsklinikums mit. Ich bin froh, dass es gelungen ist, einen
ausgewiesenen Fachmann für diese Aufgabe zu gewinnen. Die Universitätsklinika
übernehmen in immer stärkerem Maße Verantwortung für unsere Gesundheit, sowohl
in medizinischer als auch in organisatorischer Hinsicht. Das beweisen sie in
der Pandemie gerade jeden Tag. Diese Verantwortung braucht auch eine
strategische Begleitung und eine solide finanzielle Basis, die Frank Ohi in den
nächsten Jahren weiterentwickeln kann. Er kann dabei auf ein sehr gutes
Fundament bauen, das im vergangenen Jahr in den Händen des kommissarischen
kaufmännischen Vorstands Janko Haft lag. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er in
dieser Übergangszeit bereit war, diese Verantwortung zu übernehmen und dies so
hervorragend geleistet hat. Glücklicherweise bleibt Herr Haft dem Uniklinikum
in seiner Funktion als Leiter des Geschäftsbereichs Logistik und Einkauf auch
weiter erhalten. Herrn Ohi wünsche ich für die neue Aufgabe alles Gute und
immer eine glückliche Hand. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

„Ich komme in ein hervorragend aufgestelltes Haus, das nicht nur
Supra-Maximalversorger ist, sondern im bundesweiten Vergleich auf fast allen
Fachgebieten an der Spitze steht. Das war für mich ausschlaggebend“,
unterstreicht Frank Ohi, der als Allein-Vorstand der Elblandkliniken Stiftung &
Co. KG für vier Krankenhäuser und vier Tochterunternehmen verantwortlich war.
Mit etwa 3.000 Mitarbeitern und 1.000 Betten hält das kommunale Unternehmen
seit vielen Jahren erfolgreich eine Spitzenposition in der ostsächsischen
Krankenhauslandschaft.

Mit den besten Köpfen Innovationsgeist des Uniklinikums lebendig halten
„Durch die gemeinsame Arbeit im Corona-Cluster Dresden-Ostsachsen und durch
viele Projekte vorher – unter anderem das 2014 gegründete MediNetS – kenne ich
das Uniklinikum bereits gut“, so Frank Ohi weiter. Als neuer Kaufmännischer
Vorstand schätzt er die Ausgangslage für die anstehenden Herausforderungen
positiv ein: „Trotz der Pandemie finde ich am Universitätsklinikum eine solide
finanzielle Basis vor. Sie verschafft uns einen Handlungsspielraum, mit dem
sich die Hochschulmedizin Dresden auch künftig erfolgreich weiterentwickeln
kann.“ Eine wichtige Aufgabe werde es sein, das Fundament für die
Personalsituation auch in Zukunft weiter auszubauen. An einer guten personellen
Aufstellung mit den richtigen Personen an den richtigen Stellen hänge fast
alles. Das Dresdner Uniklinikum müsse ein attraktiver Arbeitgeber bleiben und
um die besten Köpfe ringen. Nur so lasse sich der Innovationsgeist des Hauses
weiter lebendig halten.

Frank Ohi ist es in einem ersten Schritt nun wichtig, alle Bereiche der
Hochschulmedizin Dresden kennenzulernen, sich deren Leistungen anzuschauen,
auch in Hinblick auf Effizienz und Ergebnisorientierung. „Für mich steht die
konsequente Weiterentwicklung des Universitätsklinikums im Fokus“, erklärt
Frank Ohi. „Das ist mit dem Anspruch verbunden, Spitzenmedizin und
Spitzenforschung fortzuführen. Stillstand ist keine Option. Wir müssen
vorangehen!“ Hierzu gehören bauliche Aktivitäten und die IT. Insbesondere mit
dem Blick auf die zunehmend knappen Personalressourcen ist es die Rolle der
Informationstechnologie, Prozesse zu unterstützen, transparent zu machen und
vor allem zu vereinfachen. Daher wird sich der neue Kaufmännische Vorstand
dafür stark machen, Verbundlösungen zu implementieren, um leistungsfähig zu
bleiben.

Pandemie als Nagelprobe und Erfahrungsschatz
Seit April 2020 hatte Janko Haft das Amt des Kaufmännischen Vorstandes inne.
Mit dem Antritt von Frank Ohi wird Janko Haft seine ursprüngliche Funktion als
Leiter des Geschäftsbereiches Logistik und Einkauf am Dresdner Uniklinikum
wieder übernehmen. „Herr Haft hat mir vom ersten Tag an in der schwierigen Zeit
der Pandemie verlässlich zur Seite gestanden“, dankt Prof. Michael Albrecht
seinem scheidenden Vorstandskollegen. „Wir haben im vergangenen Jahr sehr
flexibel und klug interagiert und teilweise extrem schnell entscheiden müssen.
Hier auf einen Kollegen mit einem so großen Erfahrungsschatz vertrauen zu
können, empfinde ich als großes Privileg.“

„Trotz meiner langjährigen Tätigkeit am Haus hat mich das Amt als
Kaufmännischer Vorstand in dieser Krisenzeit enorm gefordert“, sagt Janko Haft.
„Dass wir als Universitätsklinikum so erfolgreich agieren konnten, ist auch ein
Beleg für die hervorragende Vertrauensbasis im Vorstand selbst, aber auch
gegenüber dem Dekanat der Medizinischen Fakultät sowie allen Kliniken und
Instituten, der Verwaltung als auch in der Belegschaft.“ Dies werde seine
Arbeit als Geschäftsbereichsleiter und als Geschäftsführer der
Universitätsklinikum Dresden Service GmbH auch weiterhin prägen.

Quelle: Pressemitteilung, 31.03.2021

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erschienen am Mittwoch, 31.03.2021
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