DRG-Recht: Krankenhausrecht und Sozialrecht - Urteile, Urteilsbesprechungen und Wertungen f.d. Krankenhausabrechnung mydrg

Recht





Az. L 11 KR 151/24 KH: Das Krankenhaus hat Anspruch auf Hauptforderung und Aufwandspauschale aus der Behandlung im Schockraum

Az. L 11 KR 151/24 KH: Die Gesamtbetrachtung des Behandlungsgeschehens spricht für die intensive Inanspruchnahme der Ressourcen des Krankenhauses, auch wenn Einzelmaßnahmen im EBM abgebildet seien (Urteilsbegründung).

Behandlung im Schockraum

Az. L 5 KR 2787/25: Kurzzeitige Notfallbehandlung im Krankenhaus kann eine konkludente stationäre Aufnahme darstellen (Quaas & Partner).

Az. L 5 KR 2711/23: Abschließende Entscheidung zu primärer Fehlbelegung verhindert weitere Einwände

Az. L 5 KR 2711/23: Krankenkasse ist nach abschließender Entscheidung zu primärer Fehlbelegung vom Einwand einer sekundären Fehlbelegung ausgeschlossen (Urteilsbegründung).

Az. L 5 KR 2980/25: Medizinische Begründung MBEG unterliege keiner Ausschlussfrist

Az. L 5 KR 2980/25: Für die Begründung der stationären Aufnahme bei regelhaft ambulant durchführbaren Operationen (hier: Aggegratwechsel Herzschrittmacher) genügt es, wenn das Krankenhaus der Krankenkasse diese als MBEG für den konkreten Einzelfall mitteilt (Urteilsbegründung).

Az. L 5 KR 2787/25: Keine individuelle Fall-Erörterung ohne MD-Prüfung

Az. L 5 KR 2787/25: Die Behandlung reanimationspflichtiger Patienten im Schockraum eines Krankenhauses begründe regelmäßig eine konkludente stationäre Aufnahme (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 16/25 R: BSG zu angeborenen Infektionen

Az. B 1 KR 16/25 R: Das Bundessozialgericht definiert, wann eine Neugeborenen-Infektion "angeboren" ist... (Ärztezeitung).

Az. L 4 KR 278/23: Die multimodale Schmerztherapie sei primär ambulant durchführbar

Az. L 4 KR 278/23: Keine Erforderlichkeit einer stationären Behandlung zur multimodalen Schmerztherapie bei Nichtausschöpfen der ambulanten Behandlungsoptionen (Urteilsbegründung).

NUB-Entgelt für Glucarpidase muss für Abrechnung vereinbart sein

Az. B 1 KR 9/25 R: Eigenständige Abrechnung von Voraxaxe nur mit NUB-Zusatzentgelt (Matzen & Partner).

Az. B 1 KR 4/24 R: BSG urteilt zur Zentrums-Regelung des G-BA

Az. B 1 KR 4/24 R: Ausstehende krankenhausplanerische Entscheidung mindert Bedeutung der Normenfeststellungsklage gegen die G-BA-Zentrumsregelung (Urteilsbegründung).

Az. L 11 KR 115/25: Kodierung der J98.1 scheitert nicht am fehlenden Aufwand, sondern am Nicht-Vorliegen einer (Teil-)Atelektase

Az. L 11 KR 115/25: Dystelektase als Vorstufe einer Atelektase ist nicht mit J98.1 zu kodieren (Urteilsbegründung).

Notfallabschlag und Zahlungsansprüche der Krankenhäuser

Notfallabschläge: Zahlungsansprüche der Krankenhäuser gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung (Medizinrecht RA Mohr).

Az. B 1 KR 4/24 R: Normenfeststellungsklage gegen G-BA-Zentrumsvorgaben unzulässig

Az. B 1 KR 4/24 R: Eine nicht als rheumatologisches Zentrum zugelassene Einrichtung kann nicht durch Normenfeststellungsklage gegen die G-BA-Zentrums-Regelungen einen Rechtsschutz herbeiführen (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 35/24 R: Krankenhaus fordert teilstationäres Entgelt nach fiktivem wirtschaftlichen Alternativverhalten

Az. B 1 KR 35/24 R: BSG urteilt zu teilstationärem Vergütungsanspruch bei fehlender Vereinbarung (Terminvorschau 11/2026).

Az. B 1 KR 5/25 R: BSG zu teamintegriertem Einsatz von Therapieeinheiten beim OPS 8-550

Az. B 1 KR 5/25 R: BSG entscheidet zum teamintegrierten Einsatz von Therapieeinheiten beim OPS 8-550 und zur pauschalen 50-Prozent-Kürzung bei passiven Maßnahmen (Terminvorschau 11/2026).

Az. B 1 KR 3/25 R und B 1 KR 6/25 R: BSG zum Geltungsbereich der ASV-Onkologie-Vereinbarung und Verjährung

Az. B 1 KR 3/25 R und B 1 KR 6/25 R: Das BSG muss Streitigkeiten über die Vergütung ambulanter Behandlungen und Abrechungen nach § 116b SGB V in der bis zum 31.Dezember 2011 geltenden Fassung (alte Fassung) entscheiden (Terminvorschau 11/2026).

Az. L 4 KR 184/22: Die Vorzugswürdigkeit von ATK gegenüber PTK war 2014 nicht allgemein medizinisch anerkannt

Az. L 4 KR 184/22: Es bestand 2014 kein wissenschaftlicher Nachweis für eine allgemeine Überlegenheit von Apherese- gegenüber Pool-Thrombozytenkonzentraten (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 11/24 R: OPS-Mindesmerkmale bei Besonderer Einrichtung nicht vergütungsrelevant

Az. B 1 KR 11/24 R: Eine Besonderere Einrichtung wird entsprechend der Vereinbarung nach einem Tagessatz vergütet, eine Nichterbringung der OPS-Mindestmerkmale hat darauf keinen Einfluss (Urteilsbegründung).

Az. L 4 KR 56/24: Komplexe Symptomatik erforderte die besonderen Mittel eines Krankenhauses

Az. L 4 KR 56/24: Eine stationäre Behandlung des Versicherten zur Abklärung der Diagnose ALS war im vorliegenden Fall medizinisch erforderlich (Urteilsbegründung).

Az. L 10 KR 606/24 KH: Krankenhaus muss sich einen fehlerhaften Versand von Prüfunterlagen zurechnen lassen

Az. L 10 KR 606/24 KH: Ein durch fehlende Unterlagen gescheitertes MDK-Prüfverfahren kann die Krankenkasse durch Aufrechnung abschließen (Urteilsbegründung).

Az. S 12 KR 2033/23: Krankenkassen können etwaige Aufschlagszahlung nicht vorab einbehalten

Az. S 12 KR 2033/23: Entstehung des Anspruchs auf Aufschlagszahlung erst bei rechtskräftiger Entscheidung über die Rechnungsminderung (Quaas & Partner).

Az. L 10 KR 45/23: Lungenatelektase J98.1 nur abnormer Befund

Az. L 10 KR 45/23: Keine Kodierung der Nebendiagnose Lungenkollaps mit J98.1, da weder eine weiterführende Diagnostik noch therapeutische Maßnahmen vorgenommen worden seien (Urteilsbegründung).

Az. L 10 KR 152/23: Krankenkasse durfte Differenzbetrag bei Komplexbehandlung wegen Nichterfüllung der Strukturvoraussetzung zurückfordern

Az. L 10 KR 152/23: Erstattungsanspruch wegen fehlender Kodierbarkeit des OPS 8-981 (2015: Neurologische Komplexbehandlung des Schlaganfalls) durch Nichteinhaltung des Strukturmerkmals der halbstündigen Transportentfernung (Urteilsbegründung).

Az. L 10 KR 65/23: Krankenkasse durfte Differenzbetrag bei Komplexbehandlung wegen Nichterfüllung der Strukturvoraussetzung zurückfordern

Az. L 10 KR 65/23: Erstattungsanspruch wegen fehlender Kodierbarkeit des OPS 8-981 (2014: Neurologische Komplexbehandlung des Schlaganfalls) durch Nichteinhaltung des Strukturmerkmals der halbstündigen Transportentfernung (Urteilsbegründung).

Klinik scheitert mit 30-Minuten-Regel zur Rufbereitschaft

Az. 8 SLa 502/25: Landes-Arbeitsgericht Niedersachsen kippt 30-Minuten-Vorgabe für Krankenhausärzte (Marburger Bund).

Az. B 1 KR 9/25 R: Hochpreisiges Arzneimittel ohne Vereinbarung ist mit der DRG-Fallpauschale abgegolten

Az. B 1 KR 9/25 R: Keine zusätzliche Vergütung für Arzneimittel Voraxaze ohne Zusatzentgelt- oder NUB-Vereinbarung im Fallpauschalen-System (Medizinrecht RA Mohr).

Az. B 1 KR 37/24 R: Keine Zusatzvergütung für hochpreisige Arzneimittel im PEPP-System

Az. B 1 KR 37/24 R: Keine zusätzliche Vergütung von Gerinnungsfaktoren in psychiatrischen Krankenhäusern (Medizinrecht RA Mohr).

Az. L 1 KR 68/24 KH: Präklusion von Behandlungsunterlagen bei psychiatrischem Patienten

Az. L 1 KR 68/24 KH: Bei nicht fristgerechtem Zugang der Unterlagen beim MDK, hat das Krankenhaus einen Anspruch nur auf den unstrittigen Rechnungsbetrag (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 60/24 B: Krankenhausabrechnungsprüfungen unterliegen strikten Fristen

Az. B 1 KR 60/24 B: Enge Grenzen für nachträgliche Änderungen von Datensätzen nach der Prüfverfahrensvereinbarung 2016 und restriktive Interpretation (AOK).

Az. L 5 KR 145/21 B ER: Der MD kann Schlussrechnungen eines Krankenhauses auch nach Erreichen der Prüfquote von 5% prüfen

Az. L 5 KR 145/21 B ER: Krankenkassen sind unter bestimmten Umständen befugt, Begutachtungsaufträge auch oberhalb der Prüfquote von 5 Prozent zu veranlassen (Urteilsbegründung).

Krankenhaus Lippstatdt: Chefarzt erzielt bei Abtreibungsverbot einen rechtlichen Teilerfolg

Das Weisungsrecht des arbeitgebenden christlichen Klinikum erstrecke sich nicht bis auf die in privater Praxis durchgeführten Tätigkeiten eines Chefarztes (WDR).

Az. L 10 KR 613/24 KH: Unzulässigkeit einer zeitlichen Inkongruenz von Belegungstagen und Berechnungstagen

Az. L 10 KR 613/24 KH: Eine fiktive Verweildauerkürzung durch das Krankenhaus zur Vermeidung einer MD-Prüfung bei gleichzeitiger Weiterberechnung des Pflegeentgeltes ist unzulässig (Urteilsbegründung).

Az. S 6 KR 102/24: SG Würzburg zur Beurteilung eines Aufrechnungsverbotes

Az. S 6 KR 102/24: Für die Beurteilung einer Aufrechnungszulässigkeit ist das Regelwerk der Klageforderung (hier: PrüfVv 2022) maßgebend (Urteilsbegründung).

Az. L 5 KR 390/24: Kein Einwand eines Verstoßes gegen das Qualitätsgebot nach abschließender Bescheidung

Az. L 5 KR 390/24: Kein Einwand eines Verstoßes gegen das Qualitätsgebot nach abschließender Bescheidung durch die Krankenkasse (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 21/24 R: BSG zur Aufklärung der Voraussetzungen einer stationären Notfall-Rehabilitation

Az. B 1 KR 21/24 R: Der Rehabilitationsträger sei Schuldner einer stationären Notfall-Rehabilitation, nicht der Krankenversicherer (Terminbericht 3/26).

Az. B 1 KR 37/24 R: Keine zusätzliche Vergütung von Gerinnungsfaktoren in psychiatrischem Krankenhaus

Az. B 1 KR 37/24 R: Die Versorgung von Blutern mit Blutgerinnungsfaktoren (hier: Kovaltry) unterfällt auch in einem psychiatrischen Krankenhaus der Gesamtbehandlungsverantwortung des Krankenhauses und ist daher im stationären Entgelt inkludiert (Terminbericht 3/26).

Az. B 1 KR 9/25 R: Die Behandlungskosten für Voraxaze gehören zu den allgemeine Krankenhausleistungen

Az. B 1 KR 9/25 R: Die Kosten für das Arzneimittel Voraxaze seien mit der Fallpauschale abgegolten (Terminbericht 3/26).

Az. L 4 KR 24/21: Krankenhaus muss überzahlte Aufwandspauschalen zurückerstatten

Az. L 4 KR 24/21: Zahlungen einer Aufwandspauschale ohne Rechtsgrund begründen einen Erstattungsanspruch des Zahlenden gegenüber dem Zahlungsempfänger (Urteilsbegründung).

Leitlinien-Aktualisierung kann Einfluss auf Leistungsgruppenzuteilung haben

Die Aktualisierung medizinischer Leitlinien in der Kardiologie führt zur Rechtswidrigkeit der Nichtzuteilung kardiologischer Leistungsgruppen (Solidaris).

Az. L 16 KR 63/23 KH: Kein Erfordernis einer teilstationären Behandlung

Az. L 16 KR 63/23 KH: Wenn keine akute medizinische Behandlung einer Krankheit erforderlich, sondern u.a. medizinische Rehabilitation ausreichend ist, ist ein Anspruch auf Krankenhausbehandlung ausgeschlossen (Urteilsbegründung).

Az. 2 S 189/24: Wahlleistungsvereinbarungen bei Einbettzimmern

Az. 2 S 189/24: Landgericht Kassel verschärft Transparenzanforderungen bei Wahlleistungsvereinbarungen zu Einbettzimmern (Med-Juris).

Az. L 8 KR 379/21: Die Behandlung mit einem Cochlea-Implantat verletzte das Wirtschaftlichkeitsgebot

Az. L 8 KR 379/21: Eine wirtschaftlichere, ambulant durchführbare Überprüfung der Hörgeräteversorgung hätte anstelle einer stationären Cochlea-Implantation durchgeführt werden müssen (Urteilsbegründung).

Az. S 38 KR 335/16: Keine Indikation für Implantation eines Cochlea-Implantates

Az. S 38 KR 335/16: Die Cochlea-Implantation sei medizinisch nicht indiziert gewesen bei Nichtausschöpfung von Behandlungsalternativen (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 13/24 R: Deutsche Kodierrichtlinie 1001l stelle keine über die "intensivmedizinische Versorgung" hinausgehenden Anforderungen auf

Az. B 1 KR 13/24 R: Eine intensivmedizinische Versorgung als Voraussetzung für die Geltendmachumng von Beatmungsstunden ist der Funktion nach zu beurteilen (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 28/24 R: Der Vergütungsanspruch für intensivmedizinische Komplexbehandlung hängt nicht von der Stationsbezeichnung ab

Az. B 1 KR 28/24 R: Mit dem Begriff der Intensivstation ist keine konkrete apparative oder personelle Mindestausstattung im Sinne von Strukturmerkmalen oder ein konkreter Personalschlüssel für die ärztliche oder pflegerische Tätigkeit verbunden (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 36/24 R: Letzter Tag einer Ausschlussfrist bei der Aufrechnungserklärung ist mit eingeschlossen

Az. B 1 KR 36/24 R: Eine am Stichtag 9. November 2018 erklärte und vollzogene Aufrechnung wird durch § 325 SGB V alte Fassung nicht berührt (Urteilsbegründung).

Az. L 10 KR 54/22: Nachvergütung bei DRG-Änderung durch nachkodierte OPS 2015

Az. L 10 KR 54/22: Eine Rechnungserhöhung durch Nachkodierung nicht MD-geprüfter OPS (2015) muss die Krankenkasse nachvergüten (Urteilsbegrᒄndung).

Az. L 10 KR 55/22: Kein Erstattungsanspruch bei Überschreiten der elfmonatigen Prüffrist

Az. L 10 KR 55/22: Die Krankenkasse habe den sich ergebenden (Teil-)Erstattungsanspruch (gegen den OPS Komplexcode 8-98f) außerhalb der Ausschlussfrist in § 8 Satz 3 PrüfvV 2016 unzulässigerweise geltend gemacht (Urteilsbegründung).

Az. L 1 KR 405/23: Die axilläre Temperaturmessung bei Hauptdiagnose Sepsis war unzulässig

Az. L 1 KR 405/23: Die axilläre Temperatur-Messmethode genügte 2014 nicht dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand zur Kodierung einer Sepsis als Hauptdiagnose (Urteilsbegründung).

Az. L 1 KR 437/21: Keine ambulante Polysomnographie bei Kleinkindern

Az. L 1 KR 437/21: Bei dem einjährigen Versicherten ist die Durchführung der Polysomnographie stationär wegen der Notwendigkeit der besonderen Mittel des Krankenhauses erforderlich gewesen (Urteilsbegründung).

Az. L 11 KR 739/24: Ambulante statt nachstationäre Operation gemäß Wirtschaftlichkeitsprinzip

Az. L 11 KR 739/24: Höhere Fallpauschale durch nachstationär erbrachte Operation nur bei Einhalten der Verweildauervorgaben, und nicht bei wirtschaflicherer ambulanter Erbringung (Urteilsbegründung).

Az. L 11 KR 793/25 B ER: Mindestmengen-Prognose ohne Leistungsgruppen-Zuweisung hinfällig

Az. L 11 KR 793/25 B ER: Berechtigte Zweifel an Mindestmengen-Prognose bei Wegfall des Versorgungsauftrages durch Nichtzuweisung der Leistungsgruppe 14.2 für die Knie-Endoprothetik (Urteilsbegründung).

Az. L 11 KR 824/23: Einwand der monokausalen Kodierung bei Trochleaplastik gehe an der streitgegenständlichen Frage vorbei

Az. L 11 KR 824/23: Die femorale Trochleaplastik ist als separate Osteotomie zusätzlich zur Patella-Bandapparat-Rekonstruktion [MPFL] zu kodieren (Urteilsbegründung).

Az. L 4 KR 140/24: Eine nur allgemeine Anforderung von Unterlagen seitens des MDK muss sich die Krankenkasse zurechnen lassen

Az. L 4 KR 140/24: Im vorliegenden Fall konnte die pauschale Bitte "um Zusendung aller zur Beantwortung der Frage(n) notwendigen Krankenhausunterlagen" keine Präklusion bewirken (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 18/24 R: Sachverständigen-Gutachten entscheidet strittig bleibende Hauptdiagnose

Az. B 1 KR 18/24 R: Das Krankenhaus durfte bei strittiger Hauptdiagnose die des gerichtlich bestellten Sachverständigen übernehmen und nachkodieren (Urteilsbegründung).

Az. L 4 KR 83/24: Transanale Irrigation PAI sei keine kurative, sondern eine rein rehabilitative Maßnahme

Az. L 4 KR 83/24: Eine stationäre Krankenhausbehandlung zum Erlernen der PAI (transanale Irrigation) war medizinisch nicht erforderlich (Urteilsbegründung).

Az. L 5 KR 652/23: Das Krankenhaus muss die medizinische Notwendigkeit einer stationären Behandlung beweisen

Az. L 5 KR 652/23: Die medizinische Notwendigkeit einer vollstationären Aufnahme konnte auch durch vier Sachverständigen-Gutachten nicht nachgewiesen werden (Urteilsbegründung).

Az. L 20 KR 213/22: Nebendiagnose Z92.1 statt D68.33

Az. L 20 KR 213/22: Für die Kodierung des Codes D68.3- bedarf es einer Blutung, eine Blutungsneigung reicht nicht aus (Urteilsbegründung).

Az. L 4 KR 420/22: Streitige Anspruchsvoraussetzung der Aufnahme in das Krankenhaus

Az. L 4 KR 420/22: Trotz laufender Reanimation auf der Intensivstation wurde der Versicherte mangels "Aufnahme" in das Krankenhaus nicht vollstationär behandelt (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 3/24 R: Grundsatzurteil zu Pflegepersonaluntergrenzen

Az. B 1 KR 3/24 R: Feststellung pflegesensitiver Bereiche ohne Ausnahmen (Urteilsbegründung).

Az. S 7 KR 83/25: DAs Vertragskrankenhaus war zu den streitgegenständlichen stationären Behandlungen berechtigt

Az. S 7 KR 83/25: Nach dem geschlossenenen Versorgungsvertrag war die Klinik nicht in ihrem Versorgungsauftrag beschrünkt (Urteilsbegründung).

Komplexbehandlung: Kann man Hygiene delegieren?

Az. L 16 KR 401/25 B ER: Keine Existenzgefährdung durch drohende Umsatzeinbußen bei Wegfall einer Komplexbehandlung durch fehlende Strukturvoraussetzung zu erkennen (Beschluss).

Az. B 1 KR 12/24 R: Keine Nachkodierung von Nebendiagnosen

Az. B 1 KR 12/24 R: Der (gesamte) Diagnose-Datensatz ist bereits dann Gegenstand des Prüfverfahrens, wenn nur einzelne Nebendiagnosen geprüft werden (Urteilsbesprechung).

Az. B 1 KR 22/24 R: Keine Nachkodierung bei Präklusion

Az. B 1 KR 22/24 R: Wirksamkeit der Aufrechnung durch Vorinstanz zu klären, keine Nachkodierung von Nebendiagnosen (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 9/24 R: Prüfgegenstand in MDK-Prüfanzeige war hinreichend konkret

Az. B 1 KR 9/24 R: Trotz Nennung im MD-Gutachten und in Umsetzung desselben keine Nachkodierung der strittigen Nebendiagnose (Volumenmangelschock) erlaubt (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 30/24 R: Nachkodierung vergütungsrelevanter Zusatzentgelte nach MD-Prüfung ausgeschlossen

Az. B 1 KR 30/24 R: Keine Nachkodierung nicht geprüfter, vergütungsrelevanter Zusatzentgelte (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 17/24 R: Keine weitere Änderung des Abrechnungsdatensatzes zulässig

Az. B 1 KR 17/24 R: Das einmalige Recht zur Änderung und Ergänzung des Abrechnungsdatensatzes wird durch die Umsetzung des MDK-Gutachtens verbraucht (Urteilsbegründung).

Az. S 2 KR 218/23: Keine überzogenen Anforderungen an Abgabe einer MBEG nötig

Das Krankenhaus muss der Krankenkasse mittels medizinischer Begründung (MBEG) bei Verweildauerüberschreitung eine Plausibilitätsprüfung ermöglichen (Medizinrecht RA Mohr).

Sachsen: Kein autonomes Bestimmungsrecht einer Hochschulklinik über den Umfang ihres Versorgungsauftrages

Eine Universitätsklinik kann nicht verlangen, mit einem bestimmten Leistungsspektrum in den Krankenhausplan aufgenommen zu werden (Bundesverwaltungsgericht).

Az. L 10 KR 283/24 KH: Fehlbelegung bei naturheilkundlicher Behandlung im Krankenhaus

Az. L 10 KR 283/24 KH: Die stationäre Aufnahme der Versicherten zur anthroposophisch-medizinischen Komplexbehandlung erforderte nicht die besondere apparative Ausstattung eines Krankenhauses und war nicht erforderlich (Urteilsbesprechung).

Az. L 5 KR 1030/23 KH: Zum Begriff "wöchentlich" bei stationsäquivalenter Behandlung

Az. L 5 KR 1030/23 KH: Der Begriff "wöchentlich" beschreibt etwas Wiederkehrendes ohne ein starres Stichdatum zu meinen, sondern ist flexibler als "innerhalb eines 7-Tage-Korridors" auszulegen (Urteilsbegründung).

Az. L 6 KR 102/20: Dokumentationsvorgaben sind nach ihrem Regelungszweck zu differenzieren

Beweiswert der Dokumentation in Abrechnungsstreitigkeiten / Geringe Nachlässigkeiten in der Dokumentation führen nicht zwangsläufig zum Vergütungsausschluss (Quaas & Partner).

Az. S 8 KR 1914/25 KH: Mindestmengen und Aberkennung der Leistungsgruppe

Erfolgreicher einstweiliger Rechtsschutz gegen Widerlegungsbescheid der Krankenkassen (Mindestmengen Knie-TEP) (Quaas & Partner).

Az. B 1 KR 25/23 R: Abschlag wegen Nichtteilnahme an der Notfallversorgung: Handlungsempfehlung

Nichtigkeit des Abschlags wegen Nichtteilnahme an der Notfallversorgung: Handlungsempfehlung aus der Praxis (Medizinrecht RA Mohr).

Az. L 8 KR 53/21: Abrechnung von Strahlentherapieleistungen nach EBM

Az. L 8 KR 53/21: Die Klägerin durfte die Ziffer 25342 EBM-Ä a.F. nur einmal insgesamt und die Ziffern 25321 und 25323 EBM-Ä a.F. jeweils nur einmal pro Bestrahlungstag abrechnen (Urteilsbesprechung).

Az. L 11 KR 3273/24: Jahr der Forderungsentstehung bestimmt geltende Fassung der PrüfvV

Az. L 11 KR 3273/24: Kein Rückgriff auf vorherige PrüfvV-Fassung, um das Aufrechnungsverbot zu umgehen (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 22/23 R: Vergütungserstattung für Schlaganfall-Komplexbehandlung bei Nichterfüllung eines Mindestmerkmals

Az. B 1 KR 22/23 R: Die klagende Krankenkasse hat Erstattungsansprüche wegen Nichterfüllung des Mindestmerkmals des unmittelbaren Zugangs zu neurochirurgischen Notfalleingriffen (hier: OPS 8-981) (Urteilsbegründung).

G-BA erweitert Notfallstufenkonzept

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat seine Regelungen für das gestufte System der Notfallstrukturen in Krankenhäusern erweitert (Gemeinsamer Bundesausschuss).

Az. L 4 KR 18/21: Keine primäre Fehlbelegung bei bestätigter stationärer Krankenhausbehandlungsbedürftigkeit von zwei Tagen

Az. L 4 KR 18/21: Krankenhkasse muss vollstationäre Lymphozelenentfernung vergüten (Urteilsbegründung).

Az. L 11 KR 3141/25 ER-B: Keine Drittanfechtungsbefugnis zum Konkurrentenschutz

Az. L 11 KR 3141/25 ER-B: Kein Konkurrentenschutz bei Ausnahmeregelungen zur Durchführung allogener Stammzellentransplantationen (Quaas & Partner).

Az. S 51 KR 2656/23 KH: Prostata-Biopsie ist ambulante Diagnostik

Az. S 51 KR 2656/23 KH: Die stationäre Abrechnung einer Prostata-Biopsie sei grundsätzlich ausgeschlossen (Urteilsbegründung).

Az. S 51 KR 2656/23 KH: Biopsietechnik eignete sich besonders für eine ambulante Durchführung

Az. S 51 KR 2656/23 KH: Die durchgeführte Prostatabiopsie hätte aus der ex-ante-Sicht des Behandlers ambulant erbracht werden können (Urteilsbegründung).

Management-Haftung im Krankenhaus

Serienmordverdacht gegen Krankenhauspfleger: Strafrechtliche Haftung des Krankenhaus-Managements? (Ferner Anwaltskanzlei).

Az. S 2 KR 550/19: Zuordnung eines Behandlungsfalles zum Entgeltbereich "Schwerbrandverletzte"

Az. S 2 KR 550/19: Das Vorliegen der Indikation für eine Behandlung in einem Verbrennungszentrum berechtigt zur Abrechnung des vereinbarten krankenhausindividuellen Entgeltes (Urteilsbegründung).

Az. L 8 KR 191/24: Tagesgleiche Vergütung bei indizierter Schwerbrandverletztenbehandlung

Az. L 8 KR 191/24: Die Inrechnungstellung des Behandlungsfalles des Versicherten nach einer krankenhausindividuell vereinbarten tagessatzbezogenen Vergütung bei Schwerbrandverletzung erfolgte nach VBE 2017 zu Recht (Urteilsbegründung).

Az. L 10 KR 94/23 KH: Die Voraussetzungen für die Abrechnung des Zusatzentgeltes ZE 126 waren erfüllt

Az. L 10 KR 94/23 KH: Bei der M-ACI handelt es sich um eine Untersuchungs- und Behandlungsmethode, welche zum Zeitpunkt der Behandlung aufgrund von Beschlüssen des G-BA zu Lasten der GKV habe erbracht werden können (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 8/24 R: Auf Fristversäumnis folgt Beweisverwertungsverbot

Az. B 1 KR 8/24 R: Nicht fristgemäße Mitteilung der abschließenden Leistungsentscheidung der Krankenkasse führt zu Präklusion (hier: Behandlungsunterlagen) (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 26/24 R: Rechtsfolgen bei Verstößen gegen die QS-RL Kinderonkologie ungeregelt

Az. B 1 KR 26/24 R: Qualitätssicherungsrichtlinie enthält keine Regelung eines Vergütungsausschlusses (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 30/23 R: Vergütungshemmnis Qualitätsverstoß bei MitraClip-Intervention?

MitraClip-Intervention ohne herzchirurgisches Stand-By = Nicht zu vergütender Qualitätsverstoß? (Urteilsbegründung).

Az. L 10 KR 134/22: Keine Beatmungsstunden bei intermittierendem BiPAP

Az. L 10 KR 134/22: Ohne Gewöhnung an BiPAP-Beatmung auch keine Entwöhnung und daher auch keine Zählung der beatmungsfreien Intervalle zur Gesamt-Beatmungsdauer (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 40/24 R: Ohne vorgeworfene Fehlbelegung keine Kostenerstattung

Az. B 1 KR 40/24 R: Keine Kostenerstattung bei Versäumnis einer Krankenkasse in Zusammenhang mit leistungsrechtlicher Entscheidung (Urteilsbegründung).

Normenfeststellungsklage gegen G-BA-Zentrumsvorgaben unzulässig

Az. B 1 KR 4/24 R: Eine nicht als rheumatologisches Zentrum zugelassene Einrichtung kann nicht durch Normenfeststellungsklage gegen die G-BA-Zentrums-Regelungen einen Rechtsschutz herbeiführen (Terminbericht 33/25).

Az. B 1 KR 11/24 R: OPS-Mindesmerkmale bei Besonderer Einrichtung nicht vergütungsrelevant

Az. B 1 KR 11/24 R: Eine Besonderere Einrichtung wird entsprechend der Vereinbarung nach einem Tagessatz vergütet, eine Nichterbringung der OPS-Mindestmerkmale hat darauf keinen Einfluss (Terminbericht 33/25).

Az. B 1 KR 29/24 R und B 1 KR 2/25 R: Rücknahme der Klagen

Az. B 1 KR 29/24 R und B 1 KR 2/25 R enden mit Klagerücknahme (Terminbericht 33/25, PDF, 153 kB).

B 1 KR 11/24 R: BSG urteilt zu OPS-Mindesmerkmalen bei Besonderer Einrichtung

Az. B 1 KR 11/24 R: Die Klägerin sieht sich als besondere Einrichtung für die Abrechnung der von ihr erbrachten Leistungen nicht an die Vorgaben des Operationen- und Prozedurenschlüssels (hier: OPS 9-403 neuropädiatrische Komplexbehandlung) gebunden (Terminvorschau 33/25).

Az. B 1 KR 2/25 R: Unterliegt eine Besondere Einrichtung nicht den OPS-Mindestvoraussetzungen?

Az. B 1 KR 2/25 R: Ist eine Besondere Einrichtung für die Abrechnung der von ihr erbrachten vollstationären Leistungen nicht an die Voraussetzungen des Operationen- und Prozedurenschlüssels (hier OPS 2012: 8-552) gebundenOPS 8-552? (Terminvorschau 33/25).

Krankenhausabrechnung und Dokumentation

Behandlungsdokumentation: Die Dokumentationserfordernisse von § 630f BGB im stationären Abrechnungsrecht (Krahnert + Krahl).

Az. S 1 KR 2269/21: Keine Aufwandspauschale bei vom Krankenhaus zu verantwortender Prüfeinleitung

Az. S 1 KR 2269/21: Auch bei unvermindertem Rechnungsbetrag nach MD-Prüfung steht dem Krankenhaus keine Aufwandspauschale zu, wenn eine nachweislich fehlerhafte Abrechnung die Prüfeinleitung verursachte (Urteilsbegründung).

Az. S 5 KR 2723/23: Erforderlichkeit der vollstationäre Behandlung muss begründet sein

Az. S 5 KR 2723/23: Das Krankenhaus muss schon von sich aus ergänzende Angaben zur stationären Behandlungsnotwendigkeit machen, wenn es eine ansonsten regelmäßig ambulant durchzuführende Operation stationär abrechnet (Urteilsbegründung).

Az. L 5 KR 5/23: Mindestmerkmale dürfen nicht erweiternd in ein Strukturelement umgedeutet werden

Az. L 5 KR 5/23: Strukturmerkmal der "täglichen Verfügbarkeit" (Quaas & Partner).

Az. L 16 KR 104/22 KH: Fristversäumnis führt zur Aberkennung des OPS 9-640.0x

Az. L 16 KR 104/22 KH: Die Präklusionsregelungen der PrüfvV sind nicht nur auf eine vollständige, sondern auch auf teilweise Nichtvorlage von Unterlagen anzuwenden (Urteilsbegründung).

Az. L 8 KR 202/18: Notarztprotokoll stellt keine vertragsärztliche Einweisung dar

Az. L 8 KR 202/18: Beim Fehlen einer ärztlichen Verordnung von stationärer Krankenhausbehandlung und Einlieferung durch den Notazt ist keine vorstationäre Krankenhausbehandlung nach dem Landesvertrag abrechnungsfähig (IUrteilsbegründung).

Az. L 6 KR 71/24: LSG Sachsen-Anhalt zur Hauptdiagnose bei Nephritis und Transplantatversagen

Az. L 6 KR 71/24: Als Hauptdiagnose lag eine Funktionsstörung bis hin zum Versagen des liegenden Nierentransplantats vor (Urteilsbegründung).

Az. L 10 KR 59/25 KH B ER: Beabsichtigter Versorgungsauftrag für die Leistungsgruppe (LG) rettet die Mindestmengenprognose

Mindestmengen und Krankenhausplanung: LSG NRW stärkt Prognosen von Krankenhäusern (Solidaris).

Az. S 27 KR 2756/23 KH: Das Krankenhaus muss eine Aufrechnung fristgemäß und aktiv bestreiten

Az. S 27 KR 2756/23 KH: Keine Aufrechnung bei Verweildauerverlängerung durch wegen eines außerplanmäßigen Notfalls verschobenen Eingriff bei unverändertem Erlös (Urteilsbegründung).

Az. S 27 KR 529/20: Keine Aufwandspauschale bei Verletzung der Obliegenheitspflicht

Az. S 27 KR 529/20: Verspätete MBEG kann Verletzung der Mitwirkungs- und Obliegenheitpflicht des Krankenhauses darstellen und zum Verlust der Aufwandspauschale führen (Urteilsbegründung).

Az. L 5 KR 5/23 KH: Das Strukturmerkmal der täglichen Verfügbarkeit einer Leistung impliziert nicht deren tägliche Erbringung

Az. L 5 KR 5/23 KH: Die Kodierung des OPS 8-98f.11 war zutreffend, weil die notwendigen Strukturmerkmale erfüllt wurden, und zwar insbesondere auch das streitige Strukturmerkmal der "täglichen Verfügbarkeit (auch am Wochenende) von Leistungen der Physiotherapie" (Urteilsbegründung).

Az. L 8 KR 453/21: MD-Gutachten schließt stationäre Behandlungsnotwendigkeit zu späterem Zeitpunkt nicht aus

Az. L 8 KR 453/21: Leitet die Krankenkasse bei Kosten-Ablehnung einer späteren stationären Behandlung kein Prüfverfahren ein, muss sie sich ein Beweiserhebungsverbot durch das Gericht nach Ablauf der 6-Wochen-Frist nachteilig zurechnen lassen (Urteilsbegründung).

Allogene Stammzelltransplantation: Klinikum Stuttgart erreicht aufschiebende Wirkung gegen Wettbewerber

Az. S 5 KR 3792/25: Klinikum Stuttgart erwirkt einstweiligen Rechtsschutz gegen Ausnahmegenehmigung der Krankenhausplanungsbehörde betreffend die Erbringung von Leistungen der allogenen Stammzelltransplantation in Stuttgart (Beschluss, PDF, 201 kB).

KHVVG-Krankenhausplanung: Was, wenn Behörden irren?

KHVVG: Zum Rechtsschutz gegen die Versagung von Leistungsgruppen unter Berücksichtigung der Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen (PPP Rechtsanwälte, PDF, 502 kB).

Az. B 1 KR 78/24 B: Was ist ein gesonderter operativer Zugangsweg?

Az. B 1 KR 78/24 B: Kann ein Portalwechsel bei minimalinvaser Chirurgie ein gesonderter operativer Zugangsweg i.S. eines Simultaneingriffes sein? (Beschluss).

Nach zweitinstanzlicher Revision durfte das Krankenhaus den OPS 8-98f.31 nicht kodieren

Az. L 1 KR 248/22: Angesichts der fehlenden Intensivmediziner-Visite am Tag des 28.09.2019 kommt der Ansatz des OPS 8-98f.31 entgegen der erstinstanzlichen Entscheidung vorliegend nicht in Betracht (Urteilsbegründung).

Az. S 5 KR 419/21: Eine nicht dokumentierte Visite führe nicht zum Verlust sämtlicher Aufwandspunkte beim OPS 8-980.31

Az. S 5 KR 419/21: Eine einzige nicht dokumentierte Visite kostet zwar die Aufwandspunkte des betroffenen Tages, vermag bei Erreichen der entsprechenden Gesamt-Aufwandspunktzahl die Kodierung der aufwendigen intensivmedizinischen Komplexbehandlung (hier: OPS 8-980.31) indes nicht zu erschüttern (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 14/24 R: Kein uGVD-Abschlag bei Verlegungen

Az. B 1 KR 14/24 R: Bei einer Verlegung ist ein (hier: höherer) uGVD-Abschlag für das aufnehmende Krankenhaus nicht vorzunehmen (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 31/23 R: Probeweise Tagesbelastung schließt Erfordernis der vollstationären Behandlung nicht aus

Az. B 1 KR 31/23 R: Erforderlichkeit einer stationären Behandlung trotz externer Bealstungserprobung (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 57/24 B: Die Auslegung des OPS 8-98f kann durch den Bundesschlichtungsauschuss erfolgen

Az. B 1 KR 57/24 B: Die Weiterentwicklung des OPS (hier: 8-98f) und seiner Auslegung hinsichtlich Mindestmerkmalen rechtfertigt keine Nichtzulassungsbeschwerde, sondern kann vom Bundesschlichtungsausschuss entschieden werden (Urteilsbegründung).

Az. L 4 KR 237/23: Wann ist eine Infektion angeboren?

Az. L 4 KR 237/23: "Angeboren" oder "early onset" liegt bei einer Infektion vor, wenn sie sich innerhalb von 72 Stunden nach der Geburt offenbart (Urteilsbegründung).

Az. L 16 KR 71/23: Namentliche Nennung der an den Teamsitzungen teilnehmenden Berufsgruppenvertretern nicht Voraussetzung bei Komplexkode 8-550

Az. L 16 KR 71/23: Die Anwesenheit der Vertreter der jeweiligen Berufsgruppen bei den Teambesprechungen (hier: OPS: 8-550) muss nach DIMDI-Klarstellung nicht durch Namenszeichen nachgewiesen werden (Urteilsbegründung).

Az. L 5 KR 9/24: Präklusion einer hilfsweise geltend gemachten Nebendiagnose

Az. L 5 KR 9/24: Die Nachkodierung des Kodes K92.2 statt R58 war von der Präklusionsregelung erfasst und die einschlägigen Fristen bereits abgelaufen (Urteilsbegründung).

Az. L 4 KR 264/22: Zum Inhalt des medizinischen Begriffs einer "Revision"

Az. L 4 KR 264/22: Eine bloße Wiederdurchsicht eines vorhandenen, mangelfreien vaskulären Implantats rechtfertigt die Verschlüsselung des OPS-Kodes 5-394.2 (hier: Begriff der Revision) nicht (Urteilsbegründung).

Az. S 23 KR 1103/23: Eine Nachberechnung ohne Rechnungsänderung ist keine Rechnungskorrektur

Az. S 23 KR 1103/23: Die Nachberechnung eines NUB (hier OPS 5-838.e1) ist keine Rechnungskorrektur (Urteilsbegründung).

BSG zur intensivmedizinischen Behandlung

Az. B 1 KR 13/24 R und B 1 KR 28/24 R: Das Bundessozialgericht urteilte zur Definition und zu den Voraussetzungen von intensivmedizinischer Behandlung (KMH Medizinrecht).

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Az. B 1 KR 32/24 R: Klagerücknahme zum Ausgangswert bei der Kodierung des Nierenversagens

Az. B 1 KR 32/24 R: Welcher Kreatinin-Ausgangswert ist zur Bestimmung des Stadiums eines akuten Nierenversagens anzuwenden? (Terminbericht 26/25).

Az. B 1 KR 36/24 R: Letzter Tag einer Ausschlussfrist bei der Aufrechnungserklärung ist mit eingeschlossen

Az. B 1 KR 36/24 R: Am Stichtag 9. November 2018 erklärte und vollzogene Aufrechnung wird durch § 325 SGB V alte Fassung nicht berührt (Terminbericht 26/25).

Az. B 1 KR 13/24 R: Deutsche Kodierrichtlinie 1001l stelle keine über die "intensivmedizinische Versorgung" hinausgehenden Anforderungen auf

Az. B 1 KR 13/24 R: Eine intensivmedizinische Versorgung als Voraussetzung für die Geltendmachumng von Beatmungsstunden ist der Funktion nach zu beurteilen (Terminbericht 26/25).

Az. B 1 KR 28/24 R: Der Vergütungsanspruch für intensivmedizinische Komplexbehandlung hängt nicht von der Stationsbezeichnung ab

Az. B 1 KR 28/24 R: Mit dem Begriff der Intensivstation ist keine konkrete apparative oder personelle Mindestausstattung im Sinne von Strukturmerkmalen oder ein konkreter Personalschlüssel für die ärztliche oder pflegerische Tätigkeit verbunden (Terminbericht 26/25).

Az. L 1 KR 62/25 B ER, Keine Strukturprüfungsbescheinigung auf zu erwartende OPS-Erfüllung hin

Az. L 1 KR 62/25 B ER: Die Strukturmerkmale des zu prüfenden OPS (hier: 8-550) müssen bereits zum Zeitpunkt der Erteilung der Bescheinigung erf4llt sein (Urteilsbegründung).

Az. S 11 KR 1768/22 KH: Die Klinik habe OPS für PCR und Sequenzanalyse zur Marker-Identifikation korrekt kodiert

Az. S 11 KR 1768/22 KH: Krankenhaus durfte das Zusatzentgelt ZE2020-115 (hier: OPS 1-991.0) zum Monitoring der Resttumorlast bei CML abrechnen (Urteilsbegründung).

Az. B 1 KR 28/24 R: BSG entscheidet zur Zulässigkeit der Kodierung einer intensivmedizinischen Komplexbehandlung

Az. B 1 KR 28/24 R: Ist die Kodierbarkeit gegeben, wenn die Mindestmerkmale des Operationen- und Prozedurenschlüssels 8-980 (intensivmedizinische Komplexbehandlung) auf einer nicht als Intensivstation bezeichneten Einheit erfüllt werden? (Terminvorschau 26/25).

Az. B 1 KR 13/24 R: BSG entscheidet zur Auslegung der Kodierrichtlinie DKR 1001l

Az. B 1 KR 13/24 R: Wie sind die Vorgaben und Inhalte der Deutschen Kodierrichtlinie DKR 1001l (Beatmung) hinsichtlich struktureller Voraussetzungen zu verstehen? (Terminvorschau 26/25).

Az. B 1 KR 32/24 R: BSG entscheidet zum Kreatinin-Ausgangswert bei Nierenversagen

Az. B 1 KR 32/24 R: Was ist als Ausgangswert bei einem Kreatinin-Anstieg zur Bestimmung des Stadiums eines akuten Nierenversagens als zulässig anzuwenden? (Terminvorschau 26/25).

Az. B 1 KR 36/24 R: BSG entscheidet zur Verletzung von § 325 SGB V alte Fassung bei Aufrechnung

Az. B 1 KR 36/24 R: Steht einer Aufrechnung am 9. November 2018 die Ausschlussregelung des § 325 SGB V alte Fassung entgegen? (Terminvorschau 26/25).

Az. L 9 KR 108/21: Keine ambulante Kinder-Schlaflabor-Diagnostik

Az. L 9 KR 108/21: Schlaflaborleistungen bei Kindern sind nicht ambulant, sondern regelhaft stationär zu erbringen (Med-Juris).

Keine eigenständige Stufe der Nichtteilnahme an der Notfallversorgung

Az. B 1 KR 25/23 R: Notfallstufenregelung ist teilweise nichtig (Urteilsbegründung).

Az. L 11 KR 191/24 KH: Keine Aufrechnung bei korrekt kodierter Nebendiagnose

Az. L 11 KR 191/24 KH: Bridging-Einleitung ist als Ressourcenverbrauch bei der anamnestisch vorliegenden Diagnose einer TVT anzusehen (Urteilsbegründung).

Az. S 27 KR 1751/24 KH ER: Geplante LG-Zuweisung ist belastbare Grundlage für Mindestmengen-Prognose

Krankenhausplanung versus Mindestmengenprognose: Das Sozialgericht Düsseldorf stärkt den Rechtsschutz von Krankenhäusern (Solidaris).

Az. L 9 KR 42/23: Ambulante oder stationäre Notfallbehandlung?

Az. L 9 KR 42/23: Heranziehung des Einsatzes der besonderen Mittel des Krankenhausbetriebes zur Abgrenzung von ambulanter Notfall- und stationärer Krankenhausbehandlung (Quaas & Partner).

Zur Weitergeltung eines NUB-Entgeltes der Höhe nach

Bis zum Beginn des Wirksamwerdens einer neuen Budgetvereinbarung sind bisher krankenhausindividuell vereinbarte Entgelte der Höhe nach weiter zu erheben (Trefz Flachsbarth Rechtsanwälte).

Az. L 10 KR 1119/23 KH: Kein Anspruch auf stationäre Vergütung eines ZE bei primärer Fehlbelegung

Az. L 10 KR 1119/23 KH: Ohne stationäre Behandlungsnotwendigkeit bestehe kein Anspruch auf Vergütung des Zusatzentgeltes für Nivolumab (ZE2020-161) (Urteilsbegründung).

Az.: L 10 KR 353/24 KH: Bei einer Schockraum-Reanimation handelt es sich um eine Notfallbehandlung

Az. L 10 KR 353/24 KH: Bei fehlender Dokumentation der ärztlichen Aufnahmeentscheidung ist die Schockraum-Reanimation als Notfallbehandlung abzurechnen (Urteilsbegründung).